1. Herren - Oberliga PUR!
Der Kader 2005/2006:

Calis, Yetis
Nummer 1
13.11.1975
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Lierenfeld, Tim
Nummer 12
07.07.1975
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Doppelfeld, Mark
Nummer 16
29.12.1970
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Fuchs, Wolfgang
Nummer 2
14.02.1977
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Schmitz, Jens
Nummer 5
06.08.1968
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Graf, Frank
Nummer 7
07.05.1977
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Gärtner, Alexander
Nummer 8
10.12.1968
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Hergarten, Torsten
Nummer 76
06.07.1976
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Zimmermann, Markus
Nummer 77
08.12.1982
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Bröhl, Andreas
Nummer 79
26.07.1979
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Beltran-Velasco, Manuel
Nummer 81
21.04.1981
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Becker, Stefan
Nummer 3
15.02.1967
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Trimborn, Peter
Nummer 11
02.10.1970
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Schmitz, Stephan
Nummer 17
06.11.1969
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Christian Lehnert
Nummer 55
07.10.1980
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Der Spielertrainer:
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Mühlenstedt Enno
Nummer 9
05.06.1970
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Unser Hallensprecher:
Spielberichte:
HSG Bergneustadt/Gummersbach - TVE Bad Münstereifel 33:29 (18:11). Münstereifels Spielertrainer Enno Mühlenstedt musste eingestehen, dass "wir in Gummersbach überrascht wurden und auf ein höchst motiviertes Team getroffen sind." Das zeigte gerade in der Anfangsphase Wirkung, in der die Gästeabwehr einfach nicht ins Spiel kam.
Nach Mühlenstedts mittlerem Donnerwetter zur Halbzeitpause lief es dann besser. "Wir wollten mit Anstand verlieren", so der Coach, der aufgrund der dünnen Spielerdecke selbst ins Spielgeschehen eingriff.
Mitte der zweiten Halbzeit hatte Mühlenstedt den Eindruck, dass die Partie noch einmal hätte kippen können, doch auf mehr als drei Tore konnte der Rückstand nicht verkürzt werden. Mühlenstedt: "Die zweite Halbzeit hat mich aufgrund der Leistungssteigerung versöhnlich gestimmt. Die HSG hatte eine Mega-Bank."
TVE Bad Münstereifel: Calis, Lierenfeld, Fuchs (4), Becker (9/1), Jens Schmitz, Mühlenstedt (2), Trimborn (4), Stephan Schmitz (3/1), Zimmermann (1), Bröhl (3), Beltran (3).
TVE verliert und gewinnt Nico Schmidt
von JÜRGEN BUDTKE
und PAUL DÜSTER
HANDBALL. Oberliga. TVE Bad Münstereifel - MTVD Köln 27:35 (17:18). Die Niederlage schmeckte TVE-Spielertrainer Enno Mühlenstedt zwar nicht, doch eine hochkarätige Neuverpflichtung stimmte ihn wieder versöhnlich: "Wir haben Nico Schmidt für die nächste Saison verpflichten können, er freut sich tierisch auf seine Rückkehr." Schmidt war letzte Saison zum Regionalligisten Niederpleis gewechselt, er gilt als wurfgewaltiger Rückraumschütze auf der linken Position.
Gegen Köln brach der TVE Mitte der zweiten Hälfte ein. Nachdem Lehnert und Trimborn bereits wegen Roter Karten vorzeitig aus dem Spiel genommen wurden, ergaben sich personelle Probleme, die nicht mehr zu egalisieren waren. Mühlenstedt: "Die lange Saison steckt uns in den Knochen, allerdings hat auch das Aufbäumen gefehlt. Wir hätten beim Publikum gerne eine bessere Visitenkarte hinterlassen."
TVE Bad Münstereifel: Calis, Lierenfeld, Fuchs (3), Becker (9/2), Jens Schmitz (1), Trimborn (2), Graf, Mühlenstedt, Stephan Schmitz (3), Lehnert (1), Zimmermann (1), Bröhl (3), Beltran (4).
HANDBALL. Oberliga. HSG Rheinbach / Wormersdorf - TVE Bad Münstereifel 26:26 (13:10). „Wir sind die erste Mannschaft, die in Rheinbach einen Punkt geholt hat“, freute sich TVE-Trainer Enno Mühlenstedt, dessen Team erneut eine bärenstarke kämpferische Leistung bot. Herausragender Akteur war Geburtstagskind Alex Gärtner, der nicht nur neun Treffer erzielte, sondern auch in der Abwehr stark spielte. Mühlenstedt: „Alex war mit Herzblut dabei.“
Den 4:8 Rückstand holte der TVE auf, glich zum 10:10 aus. Durch einige Fehler musste der TVE aber mit einem Rückstand von drei Toren in die Pause gehen. Nach der Halbzeit wendete sich das Blatt: Die Gäste gingen mit 18:15 in Führung. Wertvolle Arbeit in der Abwehr des TVE leistete Christian Lehnert, der zeitweise angewiesen wurde, offen zu decken. „Dadurch haben wir das Rheinbacher Positionsspiel entscheidend gestört“, so Enno Mühlenstedt.
Ball prallte von
der Latte ab
Beim Stande von 26:25 für den TVE hatte Kreisläufer Peter Trimborn 30 Sekunden vor Schluss die Entscheidung in der Hand. Sein Wurf prallte von der Latten-Unterkante aber wieder auf das Spielfeld. Im Gegenangriff kam Rheinbach dann vier Sekunden vor Schluss zum Unentschieden. Ein gerechtes Resultat, wie Enno Mühlenstedt meinte: „Die Mannschaften waren gleich stark. Mit dem Ergebnis kann ich ganz gut leben.“
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Fuchs (3), Jens Schmitz, Becker (4), Graf, Gärtner (9), Trimborn (2), Stefan Schmitz (6 / 3), Lehnert, Hergarten, Zimmermann, Bröhl (2), Beltran.
Bei den Handballern geht der TVE Bad Münstereifel als Favorit an den Start.
Zülpich - Wer zwischen der Gans beim Weihnachtsessen und dem Silvesterfeuerwerk nicht auf den Sport verzichten kann, sollte über einen Besuch der Zülpicher Sporthalle nachdenken. Vom 27. bis zum 30. Dezember lädt die Handballabteilung des TuS Zülpich zum traditionellen Handball- und Fußballturnier ein. Beim Handballturnier (28. und 29. Dezember: 18.30 Uhr) dürfte die Favoritenrolle in diesem Jahr wohl dem TVE Bad Münstereifel zukommen. „Die Platzierung ist für mich absolut zweitrangig. Wichtig ist, dass sich möglichst viele Spieler zwischen den Feiertagen bewegen“, sagte TVE-Coach Enno Mühlenstedt, der das Turnier als willkommene Abwechslung zum Ligaalltag sieht. Aus dem Kader der Ersten sind voraussichtlich Stephan Schmitz, Peter Trimborn, Frank Graf und Andreas Bröhl am Start. Größter Konkurrent für den TVE wird die SG Ollheim-Straßfeld sein, die derzeit mit dem dritten Platz eine gute Rolle in der Landesliga spielt.
Ungewohnt statisch
Der TVE verzettelt sich in Einzelaktionen und verliert 23:26 in Köln
Personell gebeutelter TV Kuchenheim beweist in der Handball-Oberliga trotz der Niederlage Moral.
VON THORSTEN JORDAN
SG MTVD Köln - TVE Bad Münstereifel 26:23 (8:8). Das Dilemma wurde am gestrigen Abend bereits im ersten Durchgang deutlich. Zwar zeigte sich der TVE in der Abwehr voll auf der Höhe, im Angriff dagegen wirkten die Gäste jedoch ideenlos und entwickelten aus dem sonst so gewohnt starken Rückraum einfach zu wenig Druck. "Wir haben in der Offensive viel zu statisch agiert und uns zu viel in Einzelaktionen versucht", kritisierte TVE-Spielertrainer Enno Mühlenstedt und war damit einer Meinung mit Manager Udo Müller, der die genannten Schwächen ebenfalls bemängelte. Die Vorentscheidung zugunsten der heimstarken Domstädter fiel dann nach dem Wechsel. Der MTVD zog in der 40. Minute auf 16:12 davon und lag im weiteren Verlauf der Partie ständig mit drei Toren in Front. Der TVE bewies aber noch einmal Moral und verkürzte bis fünf Minuten vor Schluss auf 22:24. "Wir waren in Ballbesitz, als uns dann der Schiedsrichter einen klaren Einwurf aberkannte", ärgerte sich Mühlenstedt, der dann zu allem Überfluss mit ansehen musste, wie nacheinander Stefan Becker und Jens Schmitz jeweils Zeitstrafen kassierten und die Hausherren in Überzahl den Sack zu machten.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Doppelfeld, Gärtner (6), Fuchs, Jens Schmitz (1), Zimmermann, Bröhl (2), Hergarten, Trimborn (2), Stephan Schmitz (5/2), Becker (4), Lehnert (3).
VON THORSTEN JORDAN
TVE Bad Münstereifel - HSG Bergneustadt-Gummersbach 38:31 (18:12). Die lobenden Worte angesichts der beeindruckenden Vorstellung des Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel kamen vom Gästetrainer höchst persönlich. "Das war heute eine Demonstration der Routine gegen jugendlichen Leichtsinn", so HSG-Coach Ulrich Pohl, der bei seinem Fazit gleichzeitig bedauerte, dass der TVE wegen der aberkannten Punkte am grünen Tisch nicht mehr ins Titelrennen eingreifen kann. "Münstereifel gehört für mich zu den besten Teams der Liga."
Der TVE hatte an diesem Abend nur eine Schwächephase, als bei eigener 5:2-Führung (8.) anschließend sieben Minuten lang kein Treffer gelang und die Gäste zum 5:5 ausglichen (12.). Dann traf Stefan Becker zum 6:5 (15.) und fortan standen die Zeichen auf Sieg. Becker ließ vor dem Wechsel drei weitere Treffer folgen, und auch der glänzend aufgelegte Rückraum-Routinier Alexander Gärtner hatte bis dahin sieben Mal ins Schwarze getroffen. So ging der TVE ging mit 18:12 in die Pause und eine Vorentscheidung war gefallen. Im zweiten Durchgang zogen die Hausherren dann alle Register und lagen nach 46. Minute mit 32:20 in Front. Nur noch die Frage nach der Höhe des Erfolgs blieb offen. Dass die Kurstädter die 40-Tore-Grenze nicht knackten, lag einzig und allein an der Tatsache, dass TVE-Spielerrainer Enno Mühlenstedt seine Leistungsträger nach und nach aus dem Spiel nahm und verstärkt seinen "zweiten Anzug" aufs Feld schickte. "Auch sie haben überzeugt und sich zerrissen. Man muss immer sehen , dass sie lange draußen sitzen und nicht im Rhythmus sind."
Keine Frage, der TVE setzte ein Ausrufezeichen, das Hoffnung auf mehr macht. "Wir können jeden schlagen, dennoch verlange ich zukünftig mehr Tempo und eine bessere Absprache auf der Mittel- und Halbposition im Abwehrbereich", so Mühlenstedt, der nach Spielende trotz des klaren Siegs fix und fertig war. Auch das ein deutliches Indiz. Mühlenstedt lebt Einstellung vor und seine Schützlinge folgen ihm.
TVE: Lierenfeld, Doppelfeld, Fuchs (3), Becker (5), Jens Schmitz (6), Graf, Gärtner (10), Trimborn (2), Stefan Schmitz (5), Lehnert, Zimmermann (4), Bröhl (2), Beltran (1).
Quelle: KSTA Euskirchen
ON THORSTEN JORDAN
TVE Bad Münstereifel - Stolberger TV 33:28 (15:12). Es war der erwartete Pflichtsieg, für den der Handball-Oberligist TVE Bad Münstereifel allerdings Schwerstarbeit verrichten musste. In einer sehr zerfahrenen Partie, beide Teams kassierten jeweils zehn Zeitstrafen, war zwar häufig viel Platz auf dem Feld, sehenswerte Spielzüge bekamen die TVE-Fans jedoch nur selten geboten. "Wir fanden einfach nicht zu unserem Rhythmus", bedauerte TVE-Spielertrainer Enno Mühlenstedt, der den Sieg allerdings zu keiner Phase der Partie gefährdet sah.
Nach dem 5:4 für die Gäste lagen seine Schützlinge immer mit drei bis vier Toren in Front und mussten sich eigentlich nur damit beschäftigten, nach zahlreichen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen, die Nerven zu behalten. Leidtragender war Mitte der zweiten Halbzeit besonders Alex Gärtner, der mächtig einstecken musste, ehe Mühlenstedt rechtzeitig einschritt und ihn zur "Abkühlung" kurz aus dem Spiel nahm. Seinem Tatendrang tat dies aber keinen Abbruch. Gärtner präsentierte sich weiter wurfgewaltig, traf insgesamt zehnmal ins Schwarze und hatte somit maßgeblichen Anteil am Sieg. Übrigens genauso wie Spielmacher Wolfgang Fuchs, der siebenmal erfolgreich war. "Wolfgang hat hervorragend Regie geführt und in wichtigen Situationen getroffen", lobte Mühlenstedt.
Zwar wechselte er gegen Stolberg nicht so häufig durch wie zuletzt, dennoch durften sich vor allem Carsten Zimmermann und Manuel Beltran über ausreichend Einsatzzeiten freuen. Zimmermann ersetzte nach dem Wechsel TVE-Leistungsträger Stefan Becker, und der defensivstarke Beltran kam bereits Mitte der ersten Hälfte zum Zug.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Doppelfeld, Gärtner (10), Fuchs (7), Jens Schmitz (2), Zimmermann, Bröhl, Beltran (1), Graf, Trimborn (5), Stephan Schmitz (6/ 3), Becker (2), Lehnert.
Quelle: KStA
VON THORSTEN JORDAN
Longericher SC - TVE Bad Münstereifel 32:25 (13:12). Sie wollten sich beim Tabellenzweiten nicht abschlachten lassen, die Partie so lange wie möglich offen halten und in der Domstadt ein Zeichen setzen. Und tatsächlich waren es keine bloßen Lippenbekenntnisse, denn die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel starteten phänomenal in die Partie und führten völlig verdient mit 10:4. Die Abwehr stand gut, der Longericher Top-Torschütze Frank Ferber wurde abwechselnd von Christian Lehnert und Manuel Beltran in Schach gehalten und vorne war es vor allem Alexander Gärtner, der sensationell aus dem Rückraum abschloss.
"Schade, die Schlussphase der ersten Halbzeit hat uns letztendlich das Genick gebrochen", so TVE-Coach Enno Mühlenstedt, der in diesem Zeitraum mit ansehen musste, wie seine Schützlinge reihenweise das gegnerische Gebälk trafen. Die Hausherren ließen sich nicht zweimal bitten, nutzten die sich bietenden Tempogegenstöße prompt eiskalt aus und wandelten einen 8:12-Rückstand noch vor dem Wechsel in eine 13:12-Führung um. Auch, weil jetzt verstärkt Stefan Becker und Alexander Gärtner vom LSC aus dem Spiel genommen wurden. Dennoch gab sich der TVE nicht auf und blieb am Drücker. Endgültig auf die Verliererstraße gerieten die Kurstädter jedoch als nacheinander, Mitte der zweiten Halbzeit, Stephan Schmitz und Stefan Becker mit Rot des Feldes verwiesen wurden. Longerich zog auf 25:21 davon und ließ im weiteren Verlauf der Partie nichts mehr anbrennen.
Zwar bescheinigte Mühlenstedt den Hausherren am Ende einen verdienten Erfolg, "trotzdem wäre mehr drin gewesen." Wenig angetan zeigte er sich nämlich von den Leistungen des Schiedsrichtergespanns. "Wir kassierten neun Zeitstrafen. Der Gegner dagegen nur eine. Da stimmte die Verhältnismäßigkeit nicht." Wenn man dann noch bedenkt, dass sich beim TVE Jens Schmitz, Manual Beltran und Christian Lehnert grippegeschwächt über das Feld schleppten, schlug sich das Mühlenstedt-Ensemble bravourös. Bereits am Mittwochabend empfängt der TVE um 20.30 Uhr den TV Scherberg zum Nachholspiel.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Gärtner (4), Fuchs (6/2), Jens Schmitz, Zimmermann (2), Bröhl, Beltran (1), Graf, Trimborn (1), Stephan Schmitz (1/1), Becker (5), Lehnert (5)
TVE: Sieg trotz vier Roter Karten
VON JÜRGEN BUDTKE UND PAUL DÜSTER, 12.02.06, 23:00h
HANDBALL. Oberliga. TVE Bad Münstereifel - Weidener TV 25:23 (13:12). Weder vier Feldverweise, ein schwaches Schiedsrichter-Gespann noch die kompakte Abwehr des Weidener TV konnten den TVE daran hindern, den Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen. Eine aufopferungsvoll kämpfende TVE-Truppe erhielt von Trainer Enno Mühlenstedt Bestnoten: „Durch die Platzverweise von Jens Schmitz und Peter Trimborn war der Mittelblock unserer Abwehr, eine der Säulen meiner Mannschaft, bereits in der ersten Halbzeit erheblich geschwächt. Die zweite Garde unseres Kaders ist dann eingesprungen und hat das Ding gerissen. Andreas Bröhl, Manuel Beltran und Carsten Zimmermann haben die taktischen Aufgaben sehr gut gelöst.“
Zu den Matchwinnern zählte einmal mehr auch Torhüter Tim Lierenfeld. Mit seiner Klasseparade nach einem Tempogegenstoß Weidens vier Minuten vor dem Abpfiff leitete Lierenfeld auch die Vorentscheidung ein. Der Zwei-Tore-Vorsprung konnte anschließend über die Zeit gerettet werden. Mühlenstedt: „Tim hat wieder einmal mehrere Hundertprozentige gehalten. Dadurch hat er für eine Eigendynamik meines Teams gesorgt.“ Zu Beginn der zweiten Hälfte hatten die Münstereifeler eine Schwächephase und mussten zunächst den 13:15 Rückstand wieder aufholen. Dank der Torgaranten Alex Gärtner, Stephan Schmitz und Stefan Becker gelang dies recht schnell, doch die junge Weidener Mannschaft konnte die Partie bis in die Schlussminuten offen gestalten.
Auch die weiteren Feldverweise gegen Alex Gärtner und Wolfgang Fuchs sowie das verletzungsbedingte Ausscheiden von Christian Lehnert konnten die Gastgeber mit dem großen Kader kompensieren.
„Das Nonplusultra war die Einstellung meiner Spieler“, so Mühlenstedt, der eingestand, dass die Leistung an die Substanz der Mannschaft ging. Am Mittwoch bestreitet der TVE in der Münstereifeler Heinz-Gerlach-Halle das Nachholspiel gegen den TV Scherberg, Anpfiff ist um 20.30 Uhr.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Doppelfeld, Fuchs, Becker (5), Jens Schmitz, Graf, Gärtner (7), Trimborn (2), Stephan Schmitz (7 / 2), Lehnert (2), Zimmermann, Bröhl, Beltran (2).
TVE Bad Münstereifel - TV Kuchenheim 30:19 (17:7).
Am Ende lagen sich alle in den Armen. Die Gäste gratulierten artig zum Erfolg, die Hausherren zollten dem deutlich unterlegenen Gegner Respekt und Anerkennung. Man kennt sich halt und das teilweise schon seit Jahren. So ist das nun mal bei Lokalkämpfen. Doch es waren einzig diese Schlussszenen, die so etwas wie Derby-Atmosphäre aufkommen ließen.
Auf dem Spielfeld wollte der Funken nicht überspringen. Die wirkliche Lokalschlager-Stimmung blieb aus, der Puls nahezu im Normalzustand. Zu eindeutig war das Kräfteverhältnis auf dem Spielfeld. TVE-Trainer Enno Mühlenstedt hatte sein Team vor dem Anwurf noch einmal darauf eingeschworen, das benachbarte Schlusslicht wirklich ernst zu nehmen. Er "drohte" sogar mit seiner eigenen Einwechslung, wenn seine Vorgaben nicht umgesetzt werden sollten. Doch so weit kam es nicht . Der eigentlich noch verletzte Spielertrainer streifte zwar das Trikot über, durfte sich aber weiter schonen. Auch ohne die gesperrten Leistungsträger Alexander Gärtner und Stephan Schmitz dominierten die Gastgeber, die zudem auch noch auf "Urlauber" Jens Schmitz verzichteten, von der ersten Minute an und ließen schnell keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.
Beim Stande von 15:5 war die Forderung des TVE-Trainers, zur Pause mit zehn Treffern in Front zu liegen, umgesetzt und mit diesem Vorsprung ging es dann unter dem Beifall der TVE-Fans auch in die Pause. Die hatten überraschenderweise auch nach dem Seitenwechsel ihren Spaß, obwohl die Partie da nun wirklich nicht mehr viel mit Oberliga-Handball zu tun hatte. Bei den Hausherren brachte Mühlenstedt sein Team mit zahlreichen Wechselspielchen aus dem Konzept, und bei den Gästen blieb es beim "redlichen Bemühen". So aber kam der KTV immerhin zu einem ganz achtbaren Ergebnis, nicht zuletzt weil Christoph Jurkscheit an ehemaliger Wirkungsstätte noch einmal sein Können aufblitzen ließ und plötzlich nach Belieben traf und Stephan Lütkehölter im Gästetor so mache hochkarätige Chance entschärfte. Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg des TVE aber nicht mehr und so hatten sich am Ende alle wieder ganz lieb. Wobei, böse war man sich auch vorher nicht, trotz des Derbys.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Fuchs, Becker (11/2), Graf, Trimborn (5), Lehnert (2), Hergarten (1), Zimmermann, Bröhl (4), Beltran, Gierlich.
TV Kuchenheim: Lütkehölter, Schönrath, Sliebach, Ott, Jurkscheit (11/2), Apostolidis (2/2), Bungarten (1), Freche (2), Demeuricy, Rabhioui (1), Merzbach (2), Lanzerath.
TVE Bad Münstereifel - TV Rodt-Müllenbach 35:38 (16:20).
Bereits die Vorbereitung stand für die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel unter denkbar ungünstigen Vorzeichen. Den Anfang machte ein verspäteter Anpfiff, weil sich für den Gäste-Bus die Abfahrt in die Kurstadt auf schneebedeckter Fahrbahn als zu gefährlich herausstellte. Entsprechend mussten alle TV-Akteure mit Taxen in die Halle befördert werden und so konnte die Partie erst eine halbe Stunde später beginnen (20 Uhr).
"So etwas nervt natürlich. Da geht schnell die Spannung verloren", sah TVE-Spielertrainer Enno Mühlenstedt prompt eine unkonzentrierte Anfangsphase seiner Schützlinge, die schnell mit 1:4 in Rückstand gerieten. Zu allem Überfluss schied wenig später Keeper Tim Lierenfeld mit einer Oberschenkelzerrung aus. Kontinuierlich bauten die Gäste, die sich von ihrer strapaziösen Anreise völlig unbeeindruckt zeigten, den Vorsprung auf 13:7 aus und auch zur Pause lagen sie noch mit 20:16 in Front. "Wir waren gezwungen, auch nach dem Wechsel offensiv zu decken. Gegen den starken Rückraum der Müllenbacher wären wir sonst chancenlos gewesen", begründete Mühlenstedt seine taktische Vorgehensweise. Dennoch lief der TVE ständig einem Rückstand von zwei bis drei Toren hinterher.
"Wir haben in kämpferischer Hinsicht alles gegeben, waren aber im physischen Bereich unterlegen", so Mühlenstedt, der in der 40. Minute nach langer Verletzungspause ein Comeback riskierte, seinen Auftritt aber bitter bereute. "Meine Fußverletzung ist wieder aufgebrochen. Letztendlich war es unvernünftig." Ein Sonderlob verteilte der TVE-Coach an Manuel Beltran, der in der Defensive unermüdlich rackerte und vorne acht Treffer erzielte.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Mühlenstedt (1), Fuchs (4), Jens Schmitz (2), Zimmermann, Bröhl (2), Beltran (8), Graf, Hergarten, Trimborn (6), Becker (11/ 1), Lehnert (1).
Kein Vorwurf an die Mannschaft
Handball-Oberligist TVE Bad Münstereifel muss sich knapp in Wahn geschlagen geben.
VON THORSTEN JORDAN
TV Jahn Köln-Wahn - TVE Bad Münstereifel 29:28 (14:13). Es war das erwartet schwere Spiel, bei dem TVE-Spielertrainer Enno Mühlenstedt neben den letztmalig gesperrten Alexander Gärtner und Stephan Schmitz auch den grippekranken Jens Schmitz ersetzen musste. Zwar konnte Keeper Tim Lierenfeld auflaufen, aufgrund seiner Wadenverletzung war er jedoch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Ebenfalls angeschlagen in die Partie ging Stefan Becker, dem eine Verletzung am Wurfarm zu schaffen machte. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben, aber am Ende fehlte uns das nötige Glück", so Mühlenstedt, der sich erneut in der Schlussphase beim Rückstand von 23:27 einwechselte, um nochmals ein Zeichen zu setzen. Es sollte sich zunächst lohnen, denn kurz darauf glich der TVE zum 28:28 aus, ehe die Hausherren den entscheidenden Treffer markierten.
"Schade, mit einem Sieg hätten wir uns wahrscheinlich aller Sorgen entledigt. So aber müssen wir doch noch ein wenig den Blick nach unten richten", sagte TVE-Coach nach dem Abpfiff. Ein Sonderlob verteilte er an Manuel Beltran, der nicht nur zehn Feldtore erzielte, sondern auch noch unermüdlich in der Defensive rackerte.
TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker (3/1), Graf, Mühlenstedt (1), Trimborn (5), Lehnert (4), Zimmermann (2), Bröhl (2), Beltran (10), Hergarten, Fuchs (1).
Kurios, spannend und mit tragischem Ende
Mühlenstedt-Team unterliegt in denkwürdigem Spiel dem Tabellenführer 31:32
Die TVE-Handballer müssen sich in der Handball-Oberliga dem TuS Opladen erst in letzter Minute geschlagen geben.
VON THORSTEN JORDAN
TVE Bad Münstereifel - TuS 82 Opladen 31:32 (17:18). Als die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel nach 20 Minuten 10:16 in Rückstand lagen, musste man das Schlimmste befürchten. Der Spitzenreiter und designierte Aufsteiger präsentierte sich in allen Belangen überlegen und nutzte gegen die Hausherren, die zu allem Überfluss ohne den verletzen Alexander Gärtner aufliefen, jede sich bietende Möglichkeit gnadenlos aus. "Wir haben zu viel Respekt gezeigt und nicht richtig zugepackt", kritisierte TVE-Coach Enno Mühlenstedt, der aufgrund einer Grippe bereits während der Partie schwer gezeichnet war.
Aber nach dieser Schwächephase ging ein Ruck durch die Truppe. Immer wieder angetrieben durch die Routiniers Stephan Schmitz und Stefan Becker sowie den erneut einsatzfreudigen Manuel Beltran holten die Kurstädter Tor um Tor auf und verkürzten bis zur Pause auf 17:18. Nach dem Wechsel war die Partie dann an Dramatik kaum noch zu überbieten. Erst verschwand Zahnarzt Jens Schmitz zum Notdienst, er kehrte in der 58. Minute zurück, ehe sich Peter Trimborn aus dem Spiel foulte (43.). Und dennoch ging der TVE mit 25:24 in Front (46.). Aber der Rückschlag folgte prompt, als der TuS in zweifacher Unterzahl zum 26:25 traf und kurz darauf Manuel Beltran die Rote Karte kassierte (3. Foul, 49.). Opladen legte noch zwei Treffer nach (28:25) und wähnte sich endgültig auf der Siegerstraße. Doch der TVE gab sich nicht auf und traf tatsächlich in der letzten Minute zum umjubelten Ausgleich, um dann doch mit hängenden Köpfen die Halle zu verlassen. Mit dem letzten Angriff markierte der TuS den entscheidenden Treffer. "Ich ziehe vor meiner Mannschaft den Hut", zeigte sich ein völlig erschöpfter Enno Mühlenstedt vom Auftritt seiner Truppe angetan.
TVE: Lierenfeld, Calis, Fuchs (5), Jens Schmitz, Zimmermann (2), Bröhl, Beltran (1), Graf, Hergarten, Trimborn (2), Stephan Schmitz (6), Becker (14/7), Lehnert (1).