| 26. Spieltag | Dünnwalder TV - TVE Bad Münstereifel 25:25 (11:13) |
Münstereifel holt zum Abschluss UnentschiedenTVE-Handballer verbleiben nach 25:25 in Dünnwald auf Rang acht in der TabelleVON JÜRGEN BUDTKE, 28.04.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU Dünnwalder TV - TVE Bad Münstereifel 25:25 (11:13)Ziemlich gleichwertig standen sich die Kontrahenten in der ersten Halbzeit gegenüber, keine der Mannschaften konnte sich mehr als zwei Tore absetzen. Nach dem Wechsel ging Dünnwald in Front und führte plötzlich mit 17:13. Bei Enno Mühlenstedts Abschiedsspiel als TVE-Trainer kämpften sich die Gäste aber wieder heran. 20 Sekunden vor dem Abpfiff warfen die Gäste zum 25:25 Ausgleich ein. Danach rettete TVE-Keeper Lierenfeld seiner Mannschaft den Sieg, indem er eine glasklare Chance der Dünnwalder zunichte machte.. Mühlenstedt ließ es sich nicht nehmen, bei seiner letzten Regieführung noch einmal allen Spielern des TVE die Gelegenheit zu geben, sich auszuzeichnen und auf Torejagd zu gehen. "Wir haben gut dagegen gehalten und eine geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert", meinte der scheidende Trainer, der mit seinen Spielern nach der Partie seinen Abschied feierte. Selbst Manuel Beltran, der über Ellbogen-Probleme klagte, erhielt kurz vor dem Schlusspfiff noch seinen Einsatz. Mühlenstedt war mit seinem Abgang zufrieden: "Wir haben mit einer 6:0 Deckung gespielt, und das hat sich ausgezahlt. Die Mannschaft hat die Vorgaben konsequent umgesetzt. Nach dem Rückstand in der zweiten Halbzeit haben wir uns kontinuierlich wieder herangekämpft. Wir haben Dünnwald ganz schön geärgert und hätten den TV auch schlagen können." Kader: Lierenfeld, Calis, Becker (4/1), Zimmermann (3), Jacobs (2), Holtmeier (4/2), Wilms (1), Prömse (1), Beltran (1), Schiewe (4), Schmidt (5), Trimborn, Tuitje, van Walsem. |
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| 25. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - TV Forsbach |
VorberichteEnno Mühlenstedt nimmt AbschiedIm letzten Heimspiel der Saison trifft TVE Bad Münstereifel auf den TV ForsbachVON JÜRGEN BUDTKE, 14.04.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV ForsbachKeine Frage, für den TVE-Trainer Enno Mühlenstedt wird es ein besonderes Spiel werden. Er führt zum letzten Mal Regie bei einem Heimspiel der Kurstädter. Bereits vor Wochen hatte er seinen Rücktritt vom Trainerposten zum Saisonende bekannt gegeben. "Es wird schon an die Konstitution gehen", sagt Mühlenstedt, der auf vier erfolgreiche Trainerjahre in Bad Münstereifel zurückblicken kann. Zu seinem Heimspiel-Abschied wird spielplanmäßig der TV Forsbach eingeladen, der am Samstag ab 19.30 Uhr in der St.-Angela-Halle zu Gast ist. Die Heinz-Gerlach-Halle, in der der TVE sonst seine Heimspiele bestreitet, ist belegt. Deswegen weichen die Kurstädter auf die Wirkungsstätte vergangener Jahre aus. Gute Vorarbeit haben die TVE-Handballer in den letzten Wochen geleistet. Zwei Spieltage vor dem Abschluss der Saison steht Münstereifel auf dem achten Platz, und das war Mühlenstedts Saisonziel. In der Partie gegen Forsbach kann der Gastgeber sogar auf den siebten Tabellenplatz vorrücken. Den haben nämlich vor dem Anpfiff die Gäste inne, und im Falle eines Heimsieges werden die Platzierungen getauscht. Forsbach hat in den letzten Spielen nur Niederlagen einstecken müssen, die Mannschaft ist im Umbruch. Mühlenstedt rechnet jedoch nicht damit, dass sein Team eine leichte Aufgabe zu bewältigen hat: "Man darf die Forsbacher nicht unterschätzen, das ist keine schlechte Mannschaft. Wir wollen auch unseren Zuschauern einen versöhnlichen Abschluss bieten." Nach Mühlenstedts Vorstellungen sollen alle Spieler im Kader eingesetzt werden. Wenn es die Situation erlaubt, werden auch Benny Jacobs, Nico Schmidt und Yetis Calis im Oberliga-Spiel eingesetzt. Jacobs, Schmidt und Calis werden zuvor im Landesligaspiel der Reservemannschaft eingesetzt. Den TVE verlassen wird aller Voraussicht nach auch Manuel Beltran, der aus beruflichen Gründen nach Mannheim umzieht. "Er hat eine absolute Rolle gespielt bei unserer Leistungssteigerung diese Saison", sagt Trainer Mühlenstedt. TVE-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Gierlich hat allen Spielern zur Auflage gemacht, dass sie sich bis zum Wochenende entscheiden müssen, ob sie für die kommende Spielserie dem TVE als Spieler zur Verfügung stehen. Nach dem Oberliga-Spiel wird der Saisonabschluss im Münstereifeler Vereinslokal "Zur Post" gefeiert. Die vier Seniorenmannschaften (Frauen-und Herrenteams) sind ebenso eingeladen wie Gönner und Fans. "Das war schon eine sehr intensive Zeit"TVE-Trainer Mühlenstedt blickt auf sechs teils erfolgreiche, teils turbulente Jahre zurückBald trennen sich die Wege von Coach Enno Mühlenstedt und dem Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel. Vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den TV Forsbach (Sa., 19.30) zieht Mühlenstedt eine Bilanz.VON MARC GROSPITZ, 14.04.08, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TV Forsbach.KÖLNER STADT-ANZEIGER: Herr Mühlenstedt, was erwarten Sie von Ihrem letzten Heimspiel als verantwortlicher Trainer des TVE? ENNO MÜHLENSTEDT: Natürlich erstmal einen Sieg. Und dann gehe ich davon aus, dass es emotional für mich kein leichtes Spiel wird. Insgesamt sechs Jahre, davon zwei als Spieler mit dem Höhepunkt Regionalliga-Aufstieg, sind im Sport eine lange Zeit. Darum werde ich schon ein wenig nervös sein. Es wird kein leichter Abschied. Aber Sie gehen ja freiwillig, oder? MÜHLENSTEDT: Mehr oder weniger ja. Es gab einfach keine wirkliche Alternative. Mein Examen steht nun an und dann geht es direkt in den Beruf. Da bleibt nicht viel Zeit für den Handball. Ich muss sportlich einfach in den nächsten ein, zwei Jahren erst einmal kürzer treten. Und der TVE stellt zu Recht andere Ansprüche an seine Trainer. Also verlassen sie den TVE in absoluter Harmonie? MÜHLENSTEDT: Das kann man wohl so stehen lassen. Es war eine tolle Zeit und eine Zusammenarbeit, die, so glaube ich, ihresgleichen sucht. Zuerst kam der sportliche Erfolg für mich als Spieler. Dann folgte die für den Verein finanziell sehr schwere Zeit, in der mir aber die Chance gegeben wurde, mich als Trainer zu profilieren und nun noch der versöhnliche sportliche Abschluss nach anfänglichen Problemen. Das war schon eine sehr intensive Zeit, die mich geprägt hat und in der ich in Bad Münstereifel auch viele Freunde gewonnen habe. Das heißt, so ganz werden Sie dem TVE nicht den Rücken kehren? MÜHLENSTEDT: Na ja, sportlich machen wir jetzt schon den ganz sauberen Schnitt. Aber natürlich werde ich mich weiter für den TVE interessieren, das sportliche Geschehen und die Entwicklung weiter verfolgen und sicherlich auch ein wenig mitfiebern. Immerhin tritt mit Stefan Tuitje, gemeinsam mit Pascal Schiewe, auch ein sehr guter Freund von mir meine Nachfolge an. Den beiden drücke ich die Daumen. Und zum Abschied schenken Sie den Fans nun noch ein Erfolgserlebnis? MÜHLENSTEDT: Das ist das Ziel. Das letzte Heimspiel ist immer wichtig. Den Eindruck, den eine Mannschaft da hinterlässt, nimmt man mit in die kommende Saison. Wir dürfen Forsbach aber nicht unterschätzen. Dennoch sind wir nach unseren jüngsten Ergebnissen der Favorit, außerdem sind wir komplett. Desweiteren macht das Feiern nach einem Sieg viel mehr Spaß. Wir ziehen mit allen Mannschaften, Damen und Herren, im Anschluss noch durch die Kneipen in Bad Münstereifel. Eine Woche später geht es dann nach dem letzten Spiel auswärts weiter. Ich habe die Mannschaft dann zu mir nach Köln eingeladen. |
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| 24. Spieltag | TV Bergneustadt - TVE Bad Münstereifel 25:37 (16:22) |
"Wir waren nicht überragend, aber gut"TVE sorgt dafür, dass Bergneustadt weiter um den Klassenerhalt zittern mussVON JÜRGEN BUDTKE, 14.04.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Bergneustadt - TVE Bad Münstereifel 25:37 (16:22) .Die Siegesserie der Münstereifeler hält weiter an. Bei den stark abstiegsgefährdeten Bergneustädtern warfen sich die Kurstädter nach einem ausgeglichenen Start mit einigen Toren in Front und gaben diese Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr her. Gegen Ende der Partei warf sich der TVE zu einem hohen Sieg. "Wir waren nicht überragend, aber gut", meinte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt. Dabei ragte zu Beginn der Partie beim Sieger Uli Holtmeier heraus, dem in dieser Phase gleich sieben blitzsaubere Tore gelangen. Im zweiten Abschnitt war es dann der eingewechselte Stefan Becker, der sowohl als Siebenmeterschütze als auch als Feldtorjäger Akzente zu setzen wusste. Mühlenstedt: "Stefan hat seine Feldtore einmal mehr aus unglaublichen Situationen heraus erzielt." Die TVE-Truppe hielt sich konsequent an das von Mühlenstedt vorgegebene Konzept, das unter anderem vorsah, dass Manuel Beltran Bergneustadts gefährlichsten Werfer Kakuschki ausschalten sollte. Und das gelang dem Spanier recht gut. Doch nur eine gute Abwehrleistung darzubieten, das ist Beltran zu wenig. Ebenso wie Abwehrspezialist Dirk van Walsem wusste Beltran sich auch im Offensivspiel entscheidend einzubringen. Wie gewohnt, zeigte auch TVE-Schlussmann Tim Lierenfeld wieder eine konstant gute Leistung. In der Schlussphase waren die Gäste auch konditionell überlegen, und das sorgte dann auch dafür, dass Münstereifel zu einem hohen Auswärtssieg kam. Mühlenstedt: "Wir sind im Moment physisch gut drauf. Das haben wir nutzen können, obwohl Bergneustadt eine relativ robuste Mannschaft ist." Mit dem Sieg ist Münstereifel auf dem Weg, sich ein ausgeglichenes Punktekonto zu verschaffen. Nächsten Samstag kann der TVE bereits die Saisonbilanz ausgleichen. Mehr noch: mit dem TV Forsbach ist der Tabellen-Siebte zu Gast in der St. Angela-Halle in Münstereifel, und die Kurstädter wollen diesen Tabellenplatz für sich einverleiben. Bergneustadt hingegen wird wohl bis zur letzten Minute um den Verbleib in der Oberliga kämpfen müssen. Lierenfeld, Zöllmann, Becker (8/5), Trimborn (1), Holtmeier (8/1), Wilms (2), Zimmermann (2), Beltran (7), Schiewe (2), van Walsem (7), Prömse, Tuitje. Sichtliche GelassenheitSchwache Bergneustädter erlauben es dem TVE zu experimentierenDas Mühlenstedt-Team gewinnt in der Handball-Oberliga auswärts ungefährdet mit 37:25.VON MARC GROSPITZ 14.04.08, KOELNER STADTANZEIGER TV Bergneustadt - TVE Bad Münstereifel 25:37 (16:22) .TVE-Trainer Enno Mühlenstedt machte keinen Hehl daraus, dass er beim Spiel seines Teams in der Handball-Oberliga beim TV Bergneustadt mit sehr viel mehr Gegenwehr gerechnet hatte. "Ich muss zugeben, dass diese Aufgabe leichter war als erwartet. Wir haben nicht überragend gespielt, aber Bergneustadt war richtig schlecht." Nun, dem Gästecoach war es am Ende natürlich recht. "Das hat Spaß gemacht. Wir hatten nie das Gefühl, dass da etwas anbrennen kann und haben viel experimentiert. Alle haben reichlich Spielzeit erhalten", berichtete Mühlenstedt sichtlich gelassen. Die Gäste erwischten einen glänzenden Start. Schnell führte der TVE mit 5:1 und baute diesen Vorsprung auch kontinuierlich aus. Dabei wusste besonders Uli Holtmeier in den ersten Minuten zu glänzen. Von den ersten sieben TVE-Treffern markierte er sechs. "Er hat aus allen Lagen getroffen. Da haben wir uns auf der Bank schon recht verwundert angeschaut", musste selbst Mühlenstedt schmunzeln. Und was Rückraumwerfer Holtmeier in der ersten Halbzeit zeigte, präsentierte Routinier Stefan Becker dann nach dem Seitenwechsel. Mühlenstedt hatte den Oldie im ersten Durchgang noch geschont und dafür drehte der Linkshänder dann ausgeruht nach der Pause auf. "Er wirft einfach noch die unglaublichsten Tore. Da geht selbst bei den gegnerischen Fans ein Raunen durch die Reihen." Und da auch noch Manuel Beltran sowohl auf der vorgezogenen Abwehrposition sowie im Angriff zu überzeugen wusste, gab der TVE das Zepter nie aus der Hand. "Das war einfach schön anzusehen. Wir haben nie nachgelassen und immer wieder schnell den Zug zum Tor gesucht", erklärte Mühlenstedt, der sich zudem darüber freute, dass Dirk van Walsem immer besser ins TVE-Spiel findet. "Van Walsem ist in der Abwehr unser Turm in der Schlacht. Da steht er wie ein Wand." Und diesmal konnte der groß gewachsene Rückraumwerfer seine körperlichen Vorteile auch in der Offensive so richtig zur Geltung bringen. Sieben Treffer waren seine bisher beste Ausbeute im TVE-Trikot. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Zöllmann, Holtmeier (8/1), Tuitje, Zimmermann (2), Trimborn (1), Schiewe (2), Becker (8/5), Prömse, Wilms (2), Beltran (7), van Walsem (7). VorberichteTVE will seinen Aufwärtstrend fortsetzenMünstereifeler Handballer treten nach Siegen relativ selbstbewusst beim TV Bergneustadt anVON JÜRGEN BUDTKE, 11.04.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Bergneustadt - TVE Bad Münstereifel"Leider haben wir nur noch drei Spiele", sagt Enno Mühlenstedt, der nach den jüngsten Erfolgen seiner Truppe richtig auf den Geschmack gekommen ist. Mit dem eindrucksvollen Heimsieg gegen Stolberg ist Münstereifel auf den achten Tabellenplatz gesprungen, am Ende ist sogar der siebte Tabellenplatz möglich. Dazu ist am Samstag um 19.30 Uhr ein Sieg beim TV Bergneustadt nötig. Einmal in Fahrt gekommen, wollen sich die Kurstädter jetzt nicht stoppen lassen. Zwar haben die TVE-Handballer in den letzten Spielen gegen Bergneustadt nicht die beste Figur abgegeben, doch zurzeit läuft es vor allem spielerisch. Dennoch ist Mühlenstedt nicht so überheblich, Bergneustadt zu unterschätzen: "Auf Bergneustadts Kakuschki müssen wir besonders achten. Am letzten Spieltag hat sich Rheinbach als Tabellenzweiter auch erst in der zweiten Halbzeit entscheidend in Front werfen können." Dirk van Walsem musste im letzten Spiel passen, ist gegen Bergneustadt aber wieder dabei. Auch Manuel Beltran will sich durchbeißen und seine Schulterschmerzen bis nach dem letzen Spiel irgendwie verdrängen. Mit schnellem Ball und stabiler AbwehrTVE-Trainer Enno Mühlenstedt weiß, wie der Handball-Oberligist in Bergneustadt bestehen kannVON THORSTEN JORDAN, 11.04.08, KOELNER STADTANZEIGER TV Bergneustadt - TVE Bad Münstereifel .Noch dreimal trägt Trainer Enno Mühlenstedt beim Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel die sportliche Verantwortung. In Bergneustadt, zu Hause gegen Forsbach und zum Abschluss in Dünnwald. Dann ist für den Coach Schluss, denn der angehende Mediziner muss sich mit Hochdruck auf sein Examen vorbereiten. "Wir wollen alle gemeinsam für einen vernünftigen Abschluss sorgen", sagt Mühlenstedt, der seine Schützlinge in einer Besprechung nochmals intensiv einschwor. "Die Spieler sind jedenfalls fest entschlossen, Platz acht zu verteidigen." Beim TV Bergneustadt soll gleichzeitig mit einem Sieg das Feld für den letzten Heimauftritt in der laufenden Serie bestellt werden (Sa., 19.30 Uhr). Kein leichtes Unterfangen wird das Spiel beim heimstarken Tabellenelften, der zuletzt aber deutlich beim Zweiten HSG Rheinbach/ Wormersdorf mit 29:39 unter die Räder kam und rein rechnerisch sogar noch absteigen könnte. "Beim TVB haben wir uns in der Vergangenheit immer schwer getan und selten etwas geholt", meint Mühlenstedt, der sich der Schwere der Aufgabe bewusst ist. Die Gastgeber bieten mit Mathias Kakuschki einen gefährlichen Rückraumschützen, der bisher 166 Treffer erzielte und damit in der Torschützenliste Platz drei belegt. "Da müssen wir uns unbedingt etwas einfallen lassen." Dennoch sollte es am nötigen Selbstvertrauen nicht scheitern, schließlich kann der TVE auf drei Siege in Folge zurückblicken. "Wenn wir in der Lage sind, denn Ball schnell erneut laufen zu lassen und in der Abwehr sicher stehen, sollte trotzdem etwas möglich sein." Personell können die Bad Münstereifeler nahezu aus dem Vollen schöpfen. Weil Linksaußen Dirk van Walsem, der gegen den Stolberger SV beruflich bedingt fehlte, wieder an Bord ist, muss Mühlenstedt lediglich auf Benny Jacobs, der in der TVE-Reserve am Ball ist, verzichten. |
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| 23. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - Stolberger SV 39:31 (16:14) |
Erfolgeicher EndspurtDer TVE überzeugt spielerisch und besiegt den Stolberger SVVON JÜRGEN BUDTKE, 07.04.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - Stolberger SV 39:31 (16:14) .Mit einer soliden Leistung und vor allem mit spielerischen Mitteln wussten die Hausherren zu überzeugen, auch wenn sie sich erst in den letzten sieben Minuten entscheidend von den Stolbergern absetzten. Von der ersten Minute an hatte der TVE die Partie im Griff. Zwar gelang es den Gästen, im ersten Abschnitt und zunächst auch nach Wiederanpfiff, einige Male zum Ausgleich zu kommen, zu mehr reichte es aber nicht. Und als Stolberg in den Schlussminuten sein konditionelles Pulver verschossen hatte, schlugen die TVE-Werfer zu und steuerten einem sicheren Sieg entgegen. Dass sich der TVE erst zum Spielende hin absetzen konnte, erklärte Trainer Enno Mühlenstedt wie folgt: "Wir haben es zugelassen, dass Stolberg anfangs zu einfachen Toren gekommen ist und selbst einige Chancen vertan." Das konnte aber noch kompensiert werden, vor allem durch einen gut aufgelegten TVE-Spielmacher Pascal Schiewe. Nicht nur als Lenker und Denker wusste er zu überzeugen, Schiewe sprang auch - wenn sich die Möglichkeit ergab - selbst in die Bresche und markierte wichtige Treffer. Dazu wusste die kurstädtische Offensivabteilung immer wieder, auf der rechten Position für Gefahr zu sorgen. Hier traf Carsten Zimmermann (Mühlenstedt: "er hat blitzsaubere Tore gemacht") aus allen möglichen Positionen, und Stefan Becker ließ es sich nicht nehmen, auch aus unmöglichen Situationen zum Torerfolg zu kommen. Dabei musste Mühlenstedt auf Dirk van Walsem verzichten, so dass Benny Jacobs einspringen musste. Im Vorspiel war er für die Reservemannschaft angetreten, und auch gegen Stolberg stand er im Defensivblock der Gastgeber seinen Mann. Zu überzeugen wusste auch TVE-Schlussmann Tim Lierenfeld. Lierenfeld, Zöllmann, Becker (9/2), Tuitje, Jacobs (4), Schiewe (7), Trimborn (2), Zimmermann (6), Schmidt, Holtmeier (6/2), Wilms (1), Gierlich, Prömse, Beltran (4).. Überzeugende SchlussphaseBad Münstereifel gewinnt letztendlich deutlich mit 39:31 gegen StollbergBeim Handball-Oberligisten überzeugt Torhüter Tim LierenfeldVON THORSTEN JORDAN 07.04.08, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - Stolberger SV 39:31 (16:14).In einer ausgeglichenen Partie führte der Handball-Oberligist TVE Bad Münstereifel die Entscheidung in der Heinz-Gerlach-Halle erst in den letzten zehn Minuten herbei. Denn erst in der Schlussphase gelang es den Kurstädtern, die immer mit ein bis zwei Toren führten, sich entsprechend abzusetzen und somit den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Maßgeblichen Anteil am letztendlich deutlichen Erfolg hatten vor allen Torhüter Tim Lierenfeld, der zahlreiche Glanzparaden zeigte, sowie Carsten Zimmermann. "Er kam erst in der zweiten Halbzeit und erzielte insgesamt sechs Tore", freute sich TVE-Trainer Enno Mühlenstedt über die Effektivität seines Rechtsaußen. Dazu gesellte sich Manuel Beltran, der mit seiner aggressiven Spielweise die Rückraumschützen des Gegners immer wieder erfolgreich an ihrem Tatendrang hinderte. Ebenfalls zu überzeugen wusste gegen den Tabellenneunten aus Stolberg Benny Jacobs, der bereits zuvor in der TVE-Reserve spielte. "Er hat hervorragend gekämpft und bis zum Ende durchgehalten", lobte Mühlenstedt, der seinem Team insgesamt einen geschlossenen Auftritt attestierte. Dank des dritten Sieges in Folge verbesserte sich der TVE um zwei Plätze auf Rang acht und will diesen nun in den verbleibenden drei Begegnungen festigen. Ob die Münstereifeler am Ende sogar noch mehr erreichen können, müssen die Duelle gegen den SV Bergneustadt (A), TV Forsbach (H) und Dünnwalder TV (A) zeigen. Sollte das Mühlenstedt-Ensemble in der Lage sein, neun Zähler einzufahren, dann wäre sogar noch der Sprung auf Platz sechs möglich. Ein wahrlich versöhnlicher Abschluss am Ende einer Serie, die wenig verheißungsvoll begann. Da es so aussieht, dass auch die zweite Mannschaft in der kommenden Spielzeit in der Landesliga spielt, könnte Mühlenstedt, der während seiner Amtszeit eine Menge bewegt hat, erhobenen Hauptes den Klub verlassen. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Zöllmann, Jacobs (4), Holtmeier (6/2), Tuitje, Zimmermann (6), Schmidt, Trimborn (2), Schiewe (7), Becker (9/2), Gierlich, Prömse, Wilms (1), Beltran (4). VorberichtMünstereifels Handballer setzen zum Endspurt anNoch-Trainer Enno Mühlenstedt will mit dem TVE zum Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz in der OberligaVON JÜRGEN BUDTKE, 04.04.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - Stolberger SVMit dem letzten Auswärtssieg vor vier Wochen beim TV Rodt-Müllenbach hat der TVE Bad Münstereifel wohl den Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Nun will Enno Mühlenstedt, der zum Saisonende seinen Trainerposten zur Verfügung stellt, aus den restlichen vier Begegnungen das Optimum herausholen: "Wir sind froh, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben und streben jetzt einen einstelligen Tabellenplatz an. Am liebsten wäre mir zum Saisonende der siebte Platz, und den können wir noch erreichen. Für die restlichen Spiele erwarte ich, dass die Spieler einen guten Job machen. Ich will die Saison nicht so einfach austrudeln lassen, wir werden mit Motivation und der richtigen Einstellung die letzten Begegnungen bestreiten." Für Samstag steht ab 19.30 Uhr in der Münstereifeler Heinz-Gerlach-Halle das vorletzte Heimspiel auf dem Programm, Gegner ist der Stolberger SV. "Das wird eine ganz, ganz enge Geschichte", sagt Mühlenstedt voraus, auch wenn die Stolberger dem TVE das Leben im Hinspiel relativ leicht gemacht hat. Hinter dem Einsatz von Neuzugang Dirk van Walsem steht noch ein Fragezeichen, da noch ungewiss ist, ob er sich beruflich frei machen kann. Sollte er absagen müssen, wird Benny Jacobs, der zuletzt in der Zweitvertretung des TVE gespielt hat, wohl wieder in den Oberliga-Kader befördert werden. Manuel Beltran schlägt sich noch mit Schulterproblemen herum, ein Ausfall wäre für Mühlenstedt problematisch ("er würde mir in der Abwehr extrem fehlen"). Zwar laufen die Personalplanungen für die nächste Saison auf Hochtouren, bis auf die Neubesetzung der Trainerposition (Pascal Schiewe, Co-Trainer Stefan Tuitje) gibt es aber noch keine konkreten Zusagen seitens der Spieler. Andererseits hat bis auf Kreisläufer Peter Trimborn, der zu seinem Heimatverein TV Euenheim wechselt, aber noch kein Spieler einen Weggang angekündigt. "Man muss auf der Kreisposition aktiv werden, und es sollte noch verstärkt nach einem Linkshänder Ausschau gehalten werden", sagt Mühlenstedt, der sich mit dafür einsetzt, dass der Kader für die kommende Spielserie möglichst schnell festgezurrt wird. |
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| 22. Spieltag | TV Rodt-Müllenbach - TVE Bad Münstereifel 27:30 (10:18) |
Klassenerhalt durch AuswärtssiegDer TVE setzt sich beim abstiegsgefährdeten TV Rodt-Müllenbach durchVON JÜRGEN BUDTKE, 10.03.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Rodt-Müllenbach - TVE Bad Münstereifel 27:30 (10:18).Gegen einen in der ersten Halbzeit völlig indisponierten Gastgeber hat sich der TVE nun wohl endgültig den Klassenerhalt gesichert, während der TV Rodt-Müllenbach immer tiefer in den Abstiegsstrudel sinkt. Wieder einmal war es Manuel Beltran, der aufgrund effektiver Abwehrarbeit ein Sonderlob seines Trainers Enno Mühlenstedt einsteckte: "Manuel war herausragend und hat auf der vorgezogenen Position in der Defensive sehr effektiv gespielt." Daneben wussten Schlussmann Tim Lierenfeld und Youngster Marc Gierlich, dem eine lange Spielzeit eingeräumt wurde, zu gefallen. Für den nötigen Druck aus dem Rückraum sorgte im ersten Abschnitt Simon Wilms, in der zweiten Hälfte war es Uli Holtmeier, der aus der zweiten Reihe immer wieder für Gefahr sorgte. Stefan Tuitje, der Trainer Mühlenstedt in Rodt-Müllenbach vertrat und beim Coaching vom verletzten Jens Prömse unterstützt wurde, ließ in der zweiten Halbzeit seinen Deckungsverbund offensiver spielen. Zwar kamen die Hausherren dadurch etwas näher heran, in Gefahr geriet Münstereifels wichtiger Auswärtssieg dadurch aber nicht. Dafür sorgte unter anderem Carsten Zimmermann mit seinen erfolgreichen Abschlüssen. Er wurde in der zweiten Halbzeit für Stefan Becker auf der rechten Außenposition eingesetzt. Enno Mühlenstedt: "Jetzt haben wir unsere Schäfchen im Trockenen. Auch unser Neuzugang Dirk van Walsem hat eine starke Partie gespielt, vor allem in der Abwehr." Ob es nun zwei oder drei Absteiger aus der Oberliga geben wird, dürfte dem TVE nun egal sein. Für die vier restlichen Spiele wird der Punktevorsprung reichen. Lierenfeld, Zöllmann, Becker (4/3), Trimborn (2), Holtmeier (5), Wilms (4), Zimmermann (5), Beltran (5), Schiewe (2), van Walsem (3/2), Gierlich. Aller Sorgen entledigtDer TVE Bad Münstereifel gewinnt in Rodt-Müllenbach mit 30:27Da Trainer Enno Mühlenstedt nicht mitgefahren war, coacht Kreisläufer Stefan Tuitje den Handball-Oberligisten zum Sieg,VON MARC GROSPITZ 10.03.08, KOELNER STADTANZEIGER TV Rodt-Müllenbach - TVE Bad Münstereifel 27:30 (10:16).Die Mannschaft von Trainer Enno Mühlenstedt hat sich in der Handball-Oberliga aller Sorgen entledigt. Und das sogar ohne den Übungsleiter, denn der TVE-Coach hatte, wie angekündigt, sein Team allein auf die Reise geschickt und die zweite Mannschaft im Abstiegskampf der Landesliga unterstützt. So war es Stefan Tuitje vorbehalten, die Mannschaft von der Seitenlinie aus zu lenken und dafür verzichtete der routinierte Kreisläufer sogar auf den eigenen Einsatz. Ein Opfer, das die Mannschaft belohnte, denn die Gäste gingen von Beginn an sehr couragiert zur Sache und ließen nie einen Zweifel daran aufkommen, dass sie als Sieger das Feld verlassen wollten. Besonders Manuel Beltran bestätigte dabei wieder seine gute Form und sorgte mit einer starken Abwehrleistung aber auch mit wichtigen Toren für die entscheidenden Akzente. Bereits zur Pause war ein Vorentscheidung gefallen. Der TVE hatte sich nicht zuletzt auch dank der der guten Vorstellung von Keeper Tim Lierenfeld komfortabel mit sechs Toren abgesetzt und konnte diesen Vorsprung auch recht gut verwalten. Mitte des zweiten Durchgangs kamen die Hausherren zwar noch einmal auf drei Tore heran, doch dann stellte der TVE schnell wieder den alten Abstand her. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal hektisch, denn die Gäste versuchten alles und griffen zur letzten Option: eine offene Manndeckung. Doch dadurch ließ sich der TVE nicht mehr aus der Bahn werfen. "Letztendlich war es wohl ein sehr sicherer Sieg, den sich die Mannschaft durch ihre sehr gute Einstellung mehr als verdient hat", ließ sich Mühlenstedt von seinem Vertreter Tuitje berichten. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Zöllmann Holtmeier (5), Zimmermann (5), Trimborn (2), Schiewe (2), Becker (4/3), Gierlich, Wilms (4), Beltran (5), van Walsem (3/2). VorberichteTVE Bad Münstereifel hat AuswärtsspielGegen robuste Rodt-Müllenbacher soll mit Tempospiel agiert werdenVON JÜRGEN BUDTKE, 07.03.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Rodt-Müllenbach - TVE Bad MünstereifelDer TVE Bad Münstereifel reist morgen nach Marienheide, um dort gegen den stark abstiegsgefährdeten TV Rodt-Müllenbach anzutreten. Die Partie wird um 18 Uhr angepfiffen. Ganz entledigt haben sich die Kurstädter ihrer Abstiegssorgen noch nicht vollständig, doch mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge sieht sich Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt ganz gut gerüstet: "Wenn wir eins der letzten fünf Spiele gewinnen, dann müssten wir auf jeden Fall in der Oberliga verbleiben." Auf den besagten Sieg will Mühlenstedt natürlich nicht lange warten, ihn vielmehr schon gegen den TV Rodt-Müllenbach unter Dach und Fach bringen. Nicht ausgeschlossen ist, dass Stefan Tuitje in Marienheide als Spielertrainer fungieren wird. Denn Mühlenstedt ist auch als Spieler gefragt, er soll die "Zweite" des TVE im Auswärtsspiel beim TV Kuchenheim verstärken. Ebenso wie Benny Jacobs, der für die Reserve-Mannschaft abgestellt wird. "Dafür wird Dirk van Walsem in der Abwehrarbeit unserer Oberliga-Mannschaft gefordert", weiß Mühlenstedt, wie er kompensieren kann. Rodt-Müllenbach ist eine robuste Mannschaft mit "kräftigen Jungs". Für Mühlenstedt ist klar, wie seine Mannschaft dagegen zu agieren hat: "Wir müssen Tempo spielen und Rodt-Müllenbach richtig bearbeiten, dann macht der TV technische Fehler." Luxus und GedankenspieleEnno Mühlenstedt überlegt, sein Team alleine auf die Reise zu schickenDer Trainer des Handball-Oberligisten ist sich sicher, noch die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen und erwägt daher, für die abstiegsbedrohte Reserve aufzulaufen.VON MARC GROSPITZ, 07.03.08, KOELNER STADTANZEIGER TV Rodt-Müllenbach - TVE Bad Münstereifel .Der Sieg des TVE Bad Münstereifel gegen den Weidener TV in der Handball-Oberliga ist schon seit zehn Tagen Vergangenheit, doch was dieser Erfolg und die Punkte wert waren, zeigen erst jetzt die aktuellen Gedankenspiele von TVE-Trainer Enno Mühlenstedt. Eigentlich könnte sich seine Mannschaft im Spiel beim TV Rodt-Müllenbach in Sachen Klassenerhalt aller Sorgen entledigen. Coach Mühlenstedt rechnet damit, dass seinem Team aus den verbliebenen fünf Spielen nur noch ein Sieg fehlt, und da kommt die Partie beim Tabellenvorletzten eigentlich gerade recht. Dennoch überlegt der Trainer, sein Team alleine auf die Reise zu schicken. Zeitgleich spielt die nämlich die TVE-Reserve in der Landesliga in Kuchenheim im Abstiegskampf "und die muss nun endlich Siege einfahren, sonst war es das." Also denkt Mühlenstedt daran, sich selbst als Spieler in den Dienst der Reserve zu stellen und auf die Oberligapartie zu verzichten. Das soll freilich nicht bedeuten, dass er die Begegnung abschenkt. Im Gegenteil, "ich glaube, dass die Mannschaft das auch ohne mich schaffen kann und wird", aber selbst im Falle einer Niederlage, "würden wir die zwei nötigen Zähler noch woanders holen." Die Entscheidung, wie vorgegangen werden soll, wird wohl erst nach dem Abschlusstraining fallen. "Wir werden das gemeinsam besprechen", sagt Mühlenstedt, der noch abwarten will, was die Vereinsverantwortlichen und auch Markus Pauli, der Spielertrainer der Reserve, zu seinen Plänen sagen. Sollte Mühlenstedt am Spielfeldrand fehlen, könnte zum Beispiel Stefan Tuitje die Mannschaft betreuen. Der routinierte Kreisläufer fungierte schon bei seinem Ex-Verein HGV Hürth/Gleuel als Spielertrainer, "und genießt auch den nötigen Rückhalt in der Mannschaft", ist sich Mühlenstedt sicher. Aufstellungssorgen würde der TVE-Coach seinem Vertreter nicht mit auf den Weg geben. Zwar stehen bekanntlich Benny Jacobs und Torhüter Yetis Calis nicht mehr zur Verfügung, weil auch sie in der Reserve eingeplant sind, doch alle anderen Spieler sind bis auf Langzeitpatient Jens Prömse fit. Für Calis wird wahrscheinlich Nachwuchs-Keeper Tobias Funke mit nach Rodt-Müllenbach fahren. "Zwei Keeper und zehn Feldspieler sind an Bord. Auch ohne mich sollten wir als Favorit antreten", unterstreicht Mühlenstedt noch einmal das neu gewonnene Selbstbewusstsein des TVE. |
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| 21. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - Weidener TV 32:29 (14:11) |
TVE besiegt Weidener TV mit 32:29Mühlenstedt-Truppe holt völlig unerwartet zwei Punkte gegen den AbstiegVON JÜRGEN BUDTKE, 28.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - Weidener TV 32:29 (14:11).wei überaus wichtige Punkte hat sich der TVE am Dienstag in der vorgezogenen Partie gegen den Tabellenvierten geholt. Nicht nur, dass die Kurstädter, zumindest vorerst, wieder auf Rang zehn in der Tabelle klettern, sie haben auch den Abstand auf die Abstiegsränge vorläufig wieder auf sechs Punkte anwachsen lassen. TVE-Trainer Enno Mühlenstedt war beeindruckt von seinem Team: "Meine Mannschaft war total diszipliniert und hat sich taktisch völlig richtig verhalten. Eine hervorragende Leistung hat erneut Manuel Beltran abgeliefert, der in der Defensive den Spielfluss der Weidener total zerstört hat." Bis zum 7:7 war es im ersten Abschnitt noch ein Duell auf Augenhöhe, doch dann setzten sich die Hausherren auf zwischenzeitlich vier Tore Vorsprung ab. Auch nach Wiederanpfiff gingen die Kurstädter mit voller Motivation weiter erfolgreich auf Torejagd, ließen den Vorsprung auf 18:12 anwachsen. Doch die Partie war noch nicht gelaufen: Münstereifel handelte sich aufgrund einer recht aggressiven Vorgehensweise in der Abwehr einige Zeitstrafen ein, und Weiden schaffte sogar den 22:22-Ausgleich. "Danach haben wir aber wieder aufgedreht", berichtete Mühlenstedt, der für die zweite Halbzeit Rechtsaußen Stefan Becker brachte. Und der Liga-Torschützenkönig der Vorsaison dankte es ihm mit acht Treffern. Auch die Neuzugänge Pascal Schiewe und Dirk van Walsem wussten zu gefallen. Mühlenstedt: "Für Schiewe war die offensive Deckung der Gäste geradezu eine Einladung, seine Torgefährlichkeit zu zeigen. Und auch van Walsem taut jetzt immer mehr auf." Zum richtigen Zeitpunkt hat der TVE damit ein Ausrufezeichen gesetzt, und Mühlenstedt kann nun aufatmen: "Was den Abstiegskampf anbelangt, darf bei uns jetzt eigentlich nichts mehr anbrennen. Mit Rodt-Müllenbach und Stolberg treffen wir auf Gegner, gegen die wir die noch fehlenden Punkte holen können. Wir haben klare Fortschritte gemacht, das hat man schon letzten Freitag in Derschlag gesehen." Lierenfeld, Becker (8/3), Trimborn (1), Holtmeier (1), Tuitje (1), Wilms (4), Zimmermann (1), Beltran (4), Schiewe (7), van Walsem (5) Beltran macht den UnterschiedDer Rückraumspieler behält am Ende in der Hektik die Übersicht und führt den TVE zum SiegDer Bad Münstereifeler Handball-Oberligist besiegt den TV Weiden mit 32:29.VON MARC GROSPITZ 28.02.08, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - Weidener TV 32:29 (14:10).Drei Minuten vor der Schlusssirene traf Manuel Beltran zum 29:25 für den TVE. Ein schwieriges Unterfangen, da der Handball-Oberligist TVE Bad Münstereifel zu diesem Zeitpunkt mit zwei Spielern weniger auf dem Feld stand als Gegner Weiden. Und nach diesem wichtigen Treffer war sich auch Trainer Enno Mühlenstedt sicher, dass die Punkte in der Kurstadt bleiben würden. "Da wusste ich, wir haben es gepackt, zumal Manuel für mich in dieser Phase auch der entscheidende Spieler war. Der, der den Unterschied ausmachte und immer wieder die Verantwortung übernommen hat", erklärte der TVE-Coach. Mühlenstedts Erleichterung war verständlich, denn dieser Sieg im vorgezogenen Meisterschaftsspiel dürfte so gut wie sicher den endgültigen Klassenerhalt bedeuten. "Zudem haben wir uns für das letzte sehr schlechte Heimspiel gegen Übach rehabilitiert." Viele Fans genossen die Wiedergutmachung allerdings nicht. Nur knapp 100 Zuschauer hatten sich zur ungewohnten Anwurfzeit in der Heinz-Gerlach-Halle eingefunden und sie sahen eine recht zerfahrene Partie, in der die Hausherren zwar zumeist die Nase vorn hatten, sich aber auch nie sicher auf der Siegerstraße fühlen durften. Dies wurde besonders in den ersten 20 Minuten sichtbar, als beide sich Teams im Auslassen bester Möglichkeiten überboten. So stand es gerade einmal 7:7 und Mühlenstedt stellte zu Recht fest, "dass Weiden wohl nicht seinen besten Tag erwischt hatte." Damit lag er richtig, sonst wäre der fahrlässige Umgang der TVE-Werfer mit ihren Chancen wohl schon in dieser Spielphase bestraft worden. Doch der Gast aus Weiden traf ebenfalls nicht gut, oder scheiterte am starken TVE-Keeper Tim Lierfenfeld. Und da die Hausherren ihre Torflaute schneller beheben konnten als die Gäste, setzten sie sich zur Pause schon komfortabel ab. Nach dem Seitenwechsel schien das Mühlenstedt-Team dann schon frühzeitig den Sack zumachen zu können. Pascal Schiewe traf nach Wiederanpfiff direkt doppelt und Oldie Stefan Becker, der in der zweiten Hälfte nun auch in der Startformation stand, glänzte ebenfalls mit einer guten Trefferquote. Beim 18:12 schien die Partie schon entschieden. Doch dann kippte die Begegnung. Der TVE nutzte die Chance zum 19:12 nicht, dem Gast gelangen drei Treffer in Folge und dann standen die Hausherren auch noch plötzlich mit zwei Mann weniger auf Feld. Eine Chance, die sich Weiden nicht entgehen ließ. Innerhalb der zwei Minuten glichen sie zum 19:19 aus und gingen sogar 21:20 in Führung. Zum Glück für den TVE trafen Becker und nicht zuletzt auch Simon Wilms aber in den richtigen Momenten, so dass der TVE sich die Führung zurückeroberte und selbst wieder 24:22 in Front ging. Und in der hektischen Schlussphase, in der die Gäste auch mit einer offenen Manndeckung ihr Glück suchten, war es dann besagter Beltran, der die Übersicht behielt und den Sieg sicherte. TVE Bad Münstereifel: Lierfenfeld, Holtmeier (1), Tuitje (1), Trimborn (1), Schiewe (6), Becker (8/3), Wilms (4), Beltran (4), van Walsem (6), Zimmermann (1) |
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| 20. Spieltag | TuS Derschlag - TVE Bad Münstereifel 28:24 (14:11) |
Münstereifeler Handballer im Pech24:28 in Derschlag verloren - Partie hätte kippen können, aber Chancen vertanVON JÜRGEN BUDTKE, 25.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TuS Derschlag - TVE Bad Münstereifel 28:24 (14:11).Mit einer völlig anderen Einstellung absolvierte der TVE das schwere Auswärtsspiel. Gegenüber der haushoch verlorenen Heimpartie gegen Übach-Palenberg - über weite Strecken präsentierten sich die Kurstädter dort lethargisch - war vor allem kämpferisch viel mehr von der Mühlenstedt-Truppe zu sehen. Dass der TVE am Ende dennoch mit leeren Händen aus Derschlag zurückkam, lag vor allem daran, dass in der entscheidenden Phase beim Offensiv-Abschluss das erforderliche Glück ausblieb. Im ersten Abschnitt schien es zunächst so, als würde Favorit Derschlag sich beim Stande von 13:7 schon vorentscheidend absetzen können. Doch mit kämpferischen Tugenden bugsierte sich Münstereifel zurück in die Partie. Nach Wiederanpfiff ließen die Gäste nicht locker und verkürzten auf 18:19. "Derschlag war bei diesem Zwischenstand konsterniert", berichtete TVE-Trainer Enno Mühlenstedt. Der Ausgleich lag in der Luft, doch mehrere Latten- und Pfostentreffer verhinderten ihn. Das Wurfpech der Gäste nutzten die Derschlager dann, um erneut davon zu ziehen, und als der TuS mit 26:19 in Front lag, war die Begegnung entschieden. Dennoch zog Mühlenstedt ein positives Fazit: "Obwohl Derschlag eine starke Truppe ist, hätten wir die Partie sehr gut kippen können. Man darf gegen eine solche Mannschaft verlieren. Kämpferisch ist uns in keiner Weise etwas vorzuwerfen, wir haben halt tierisch Pech gehabt." Neben dem starken Torhüter Tim Lierenfeld wusste aufseiten des TVE Manuel Beltran zu gefallen. "Er hat auf der vorgezogenen Position gebissen und gekämpft, sich 55 Minuten lang aufgerieben", lobte Mühlenstedt. Bereits morgen um 19.30 Uhr bestreitet der TVE sein nächstes Punktspiel. In der Münstereifeler Heinz-Gerlach-Halle ist der Weidener TV zu Gast. Die Partie wird wegen eines Pokalspiels der Gäste kommendes Wochenende vorgezogen. Lierenfeld, Funke, Becker (5/2), Schiewe (3), van Walsem (5), Holtmeier (2), Wilms (2), Zimmermann (4), Beltran (3), Tuitje, Gierlic Überraschend entspanntDer TVE verliert zwar erneut, Trainer Mühlenstedt bleibt aber zuversichtlichDer Handball-Oberligist verkauft sich trotz personeller Probleme beim 24:28 in Derschlag teuer.VON MARC GROSPITZ 25.02.08, KOELNER STADTANZEIGER TuS Derschlag - TVE Bad Münstereifel 28:24 (14:11).Die Enttäuschung bei den Gästen aus Bad Münstereifel über die erneute Niederlage in der Handball-Oberliga hielt sich in Grenzen. Anders als in der Vorwoche, wusste der TVE diesmal über weite Spielphasen zu überzeugen und zeigte auch eine sehr gute Moral, denn die personellen Voraussetzungen waren alles andere als gut. "Ich habe der Mannschaft nach dem Spiel gesagt, dass ich mir nach dieser Vorstellung keine Sorgen mehr mache. Da wächst etwas zusammen und wir werden die nötigen Punkte noch holen", erklärte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt überraschend entspannt. Im Vorfeld der Begegnung hatten sich der Coach und die Vereinsverantwortlichen entschieden, auf Keeper Yetis Calis und Rückraumspieler Benny Jacobs zu verzichten, damit diese zukünftig in der zweiten Mannschaft helfen können, den Landesliga-Abstieg zu verhindern. Allerdings musste nach zehn Spielminuten aber auch noch Peter Trimborn verletzt aus dem Spiel genommen werden, so dass die Gäste erst einmal ein wenig aus dem Konzept kamen. Die Folge war ein schneller 3:8-Rückstand, der sich dann noch bis zum 6:13-Zwischenstand vergrößerte. Dann aber kam der TVE wieder besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand Tor um Tor bis auf erträgliche drei Treffer zur Pause. Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihre Aufholjagd fort und kamen bis auf 18:19 an den TuS heran. "Da stand unsere Abwehr gut und vorne wussten wir unsere Chancen zu nutzen", meinte Mühlenstedt. Dies sollte aber nicht so bleiben. Gleich dreimal versäumte es der TVE, mit guten Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen und dann nutzte der TuS die Abschlussschwäche der Bad Münstereifeler eiskalt aus. Innerhalb weniger Minuten zogen die Hausherren wieder auf 26:19 davon und damit war das Spiel entschieden. Zwar ließ sich der TVE nicht hängen und auch nicht vorführen, doch gefährden konnte das Mühlenstedt-Team den Derschlager Erfolg nicht mehr. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Funke, Holtmeier (2), Tuitje, Zimmermann (4), Trimborn, Schiewe (3), Becker (5/2), Gierlich, Wilms (2), Beltran (3), van Walsem (5) VorberichteTVE Bad Münstereifel spielt heute in DerschlagTrainer Enno Mühlenstedt fordert: "Wir müssen jetzt zeigen, dass Charakter in uns steckt"VON JÜRGEN BUDTKE, 22.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TuS Derschlag - TVE Bad Münstereifel.Beim TuS Derschlag ist Freitag Handballtag, und so muss der TVE-Tross bereits heute ran. Die Münstereifeler bestreiten ab 20 Uhr ihre Auswärtsbegegnung, und das ist letztlich auch gut so. Denn die Pokal-Statuten haben den Kurstädtern einen gehörigen Strich durch das Liga-Programm gezogen: Da der nach dem TuS Derschlag kommende Gegner Weidener TV am 24. Februar im Mittelrhein-Pokal anzutreten hat, musste das Heimspiel gegen Weiden auf kommenden Dienstag (Anpfiff: 19.30 Uhr in der Heinz-Gerlach-Halle) vorgezogen werden. "Die neue Terminsetzung des Spiels gegen Weiden finde ich nicht in Ordnung", sagt TVE-Trainer Enno Mühlenstedt dazu. Dagegen unternehmen kann er wohl kaum noch etwas, weil Weiden sich partout weigert, das eigentlich für den 23. Februar angesetzte Meisterschafts-Spiel dann auch zu bestreiten. So hat man sich - seitens des TVE eher widerwillig - darauf geeinigt, bereits am Dienstag um die Meisterschaftspunkte zu streiten. Der Verband hat vorgegeben, dass das Meisterschaftsspiel vorgezogen werden muss, eine spätere Terminansetzung sei ausgeschlossen. "Man kann davon ausgehen, dass drei Mannschaften aus der Oberliga absteigen werden", schätzt Mühlenstedt nach der jetzigen Situation in der Regionalliga. Sollte sich Mühlenstedts Voraussage bewahrheiten, dann vermehren sich die Schweißperlen im TVE-Lager erheblich. Zwar hat der TVE noch vier Punkte Vorsprung auf den drittletzten Platz, die können aber schnell verspielt sein. Zudem sind sowohl Derschlag als auch Weiden zwei harte Brocken für die Kurstädter. Nach den letzten Spielen besteht für Mühlenstedt kein Grund, sein Team zu loben: "Unser Auftreten bei der hohen Heimniederlage gegen Übach-Palenberg war unter aller Kanone. Wir müssen jetzt zeigen, dass Charakter in uns steckt. Wir werden aber nicht nervös, wenn wir die nächsten zwei Spiele verlieren. Erst danach kommen die Gegner, gegen die wir unbedingt unsere Punkte holen müssen." Hausgemachte VerunsicherungDer TVE braucht noch einige Punkte, um die Klasse sicher zu haltenDer Handball-Oberligist hofft, in Derschlag Wiedergutmachung für die zuletzt schwachen Leistungen betreiben zu können.VON MARC GROSPITZ, 22.02.08, KOELNER STADTANZEIGER TuS Derschlag - TVE Bad Münstereifel.Auch Anfang der Woche hatte Enno Mühlenstedt, der Trainer der Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel, den desolaten Auftritt seines Teams in eigener Halle noch nicht weggesteckt. Die schlechte Laune bekamen seine Schützlinge gleich in der ersten Trainingseinheit nach der 24:33-Pleite gegen den VfR Übach-Palenberg zu spüren. "Wir haben die Einheit mal ein wenig ausgedehnt. Das dürfte wehgetan haben", meinte der TVE-Coach, der seine Spieler ordentlich gefordert hatte. "Vielleicht war es auch mal wieder an der Zeit, die eigenen Grenzen auszutesten", sagte der TVE-Coach, der sich ein kleines Schmunzeln bei seiner "Strafmaßnahme" nicht verkneifen konnte. Die Konditionseinheit dürfte aber die Ausnahme gewesen sein, denn bereits heute Abend (20 Uhr) steht der Auswärtsauftritt beim TuS Derschlag auf dem Programm und bis dahin sollten die Beine beim TVE nicht mehr allzu schwer sein. Zumal die Kurstädter vier Tage später erneut ran müssen. Das Heimspiel gegen den Weidener TV ist auf Dienstagabend (19.30 Uhr) vorverlegt worden. "Da muss man sich dann auch ein wenig die Kräfte einteilen", erklärt Mühlenstedt. Eines der beiden Spiele sollte der TVE schon gewinnen, dann hätte sich die Mannschaft nach Meinung ihres Trainers rehabilitiert. Leicht wird das aber nicht. "Wir sind nicht favorisiert und in Derschlag wird es für uns ganz schwer, auch wenn die in der Tabelle nicht weit weg sind", glaubt Mühlenstedt. Zudem hat sich seine Mannschaft durch die jüngsten Auftritte wieder selbst in Bredouille gebracht. Vom frühzeitigen Klassenerhalt kann derzeit nicht mehr die Rede sein, "zumal ich davon ausgehe, dass man zumindest drei Teams hinter sich lassen muss, um gesichert in der Oberliga zu bleiben", verweist Mühlenstedt auf die Situation in den höheren Ligen. "Je nachdem wie viele Mannschaften aus der Regionalliga absteigen, erwischt es bei uns auch den Drittletzten." Doch die Abstimmungsprobleme sollen nicht alleine als Ursache für die Misserfolge herhalten. "Vor allen Dingen muss die Einstellung stimmen. Ohne Kampf geht nichts", verdeutlicht Mühlenstedt noch mal, was er von seinem Team erwartet, zumal auch personelle Sorgen nicht als Entschuldigung herhalten können. Dem TVE steht in Derschlag fast der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Jens Prömse muss aufgrund einer Handverletzung weiterhin pausieren. So kann sich der TVE möglicherweise sogar den Luxus erlauben, den einen oder anderen Werfer aussetzen zu lassen, um im Saison-Schlussspurt der Landesliga-Reserve, die noch tiefer im Abstiegsstrudel steckt, helfen zu können. |
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| 19. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - VfR Übach-Palenberg 24:33 (11:14) |
Der TVE verliert sang- und klanglosTrainer Mühlenstedt nach Niederlage: "Bei uns hat der Teamgeist gefehlt"VON JÜRGEN BUDTKE, 18.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - VfR Übach-Palenberg 24:33 (11:14).Hängende Köpfe statt Konfetti-Parade. Abstiegsangst statt gesicherter Mittelfeldplatz. Das ist die nüchterne Bilanz aus Sicht der Kurstädter nach der Partie gegen einen aggressiv und kämpferisch eingestellten Aufsteiger, der dem TVE nicht nur zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg abgerungen hat, sondern nun auch in der Tabelle vor den Kurstädtern steht. Langsam, aber sicher schmilzt der Vorsprung des TVE zu den Abstiegsrängen.. Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt war ziemlich enttäuscht von seiner Mannschaft: "Bei uns hat der Teamgeist gefehlt. Kein einziger Spieler von uns hat seine Normalform erreicht. Mit Ausnahme von Carsten Zimmermann hat bei uns die Laufbereitschaft gefehlt, meine Leute haben mit angezogener Handbremse gespielt. Vorne haben wir die Tore nicht gemacht und dann nicht entsprechend schnell umgestellt. Dass wir in der 13. Minute erst unseren zweiten Treffer erzielen konnten, zeigt die ganze Einstellung von uns. Ich konnte ausprobieren, was ich wollte, es hat einfach nichts funktioniert. Ein herbes Resümee, das den Kern aber trifft. Auch nach der verkorksten ersten Halbzeit wachten die Gelb-Roten zunächst noch nicht auf, liefen nach 37 Minuten einem 12:18 Rückstand hinterher. Zwar kam dann die stärkste Phase der Hausherren, die bis zur 45. Minute den Rückstand auf 16:18 verkürzten. Doch auch durch zwei gehaltene Siebenmeter von TVE-Schlussmann Tim Lierenfeld während dieses Zeitraumes wurden seine Vorderleute nicht genügend aufgerüttelt. Passfehler, Wurfpech und Unvermögen im Abschluss auf Seiten des TVE sorgten dafür, dass eine engagiert zu Werke gehende Gästemannschaft sich in der Schlussphase entscheidend absetzte und völlig verdient zwei Auswärtspunkte holte. Spätestens nach dem 19:26 in der 52. Minute war klar, dass die Kurstädter als Verlierer die heimische Heinz-Gerlach-Halle verlassen würden. Lierenfeld, Calis, Becker (6/4), Tuitje (1), Schiewe (1), Jacobs (1), van Walsem (2), Trimborn (2), Zimmermann, Wilms (2), Holtmeier (5/2), Beltran (4) Die absolute LethargieDer desolate TVE Bad Münstereifel unterliegt zu Hause hoch mit 24:33Der Handball-Oberligist scheitert gegen den VfR Übach-Palenberg auch aufgrund seiner eklatanten Abschlussschwäche.VON MARC GROSPITZ 18.02.08, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - VfR Übach-Palenberg 24:33 (11:14).Das hatten sich die Verantwortlichen des Handball-Oberligisten TVE einschließlich Trainer Enno Mühlenstedt sicherlich ganz anders vorgestellt. Der Verein hatte sich zuletzt zwei hochkarätige Verstärkungen aus der 2. Bundesliga geholt und entsprechend sollte die Sicherung der Klasse zur Selbstverständlichkeit werden. Doch weit gefehlt. Nach dem desolaten Auftritt gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn muss sich das Team von Coach Enno Mühlenstedt zwar noch nicht wieder ernsthaft Sorgen machen, doch das Vorhaben, vorzeitig ins gesicherte Mittelfeld zu springen, ist erst einmal wieder zu den Akten gelegt. Besonders für den Fall, dass es zu dem undankbaren Szenario mit einem dritten Absteiger kommen sollte. Der Auftritt des TVE glich über weite Phase schon der Leistung eines Absteigers. Bereits nach einer Viertelstunde lagen die Hausherren mit 3:8 im Hintertreffen. "Wir waren absolut lethargisch, haben keine Einstellung gezeigt", meinte ein enttäuschter Mühlenstedt. Hinzu gesellte sich eine katastrophale Chancenverwertung, die den Gästen in die Karten spielte. Immer wieder wussten sie die TVE-Fehlwürfe im direkten Gegenzug mit einem erfolgreichen Tempogegenstoß zu bestrafen. "Ich glaube, jeder zweite Angriff des VfR war ein Konter", erklärte Mühlenstedt kopfschüttelnd. So lag sein Team stets zurück. Lediglich in einer guten Phase kurz vor und kurz nach dem Seitenwechsel schafften es die Hausherren noch einmal, etwas Spannung aufkommen zu lassen. Bis auf 17:19 kämpfte sich der TVE heran, doch dann war das Aufbäumen auch schon wieder vorbei. Der VfR zog auf 26:19 davon und damit war die Begegnung auch schon vorentschieden. "Niemand von uns hat seine Normalform gezeigt. Und es hat sich bewiesen, dass es noch seine Zeit braucht, bis wir Pascal Schiewe und Dirk van Walsem wirklich integriert haben", zog Mühlenstedt sein Fazit und kündigte Konsequenzen an. "Da werde ich mir für das Training wohl etwas einfallen lassen." TVE Bad Münstereifel: Lierfenfeld, Calis, Jacobs (1), Holtmeier (5/2), Tuitje (1), Zimmermann, Trimborn (2), Schiewe (1), Becker (6/4), Wilms (2), Beltran (4), van Walsem (2) Vorberichte"Für uns wird es ein Big-Point-Spiel"Münstereifeler Handballer empfangen Tabellennachbarn Übach-PalenbergVON JÜRGEN BUDTKE, 15.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - VfR Übach-Palenberg."Zwei oder drei Spiele sollten wir noch gewinnen", rechnet Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt hoch, um sicher den Klassenerhalt zu realisieren. Nach der hohen Niederlage bei der HSG Siebengebirge/ Thomasberg besteht zwar keine akute Abstiegsgefahr, rechnerisch ist ein Abfallen des Tabellen-Neunten auf einen Abstiegsplatz aber immer noch möglich. Das soll natürlich mit aller Macht vermieden werden. Andererseits verliert Mühlenstedt keineswegs den Blick auf die zweite Mannschaft des TVE, die derzeit akut gefährdet ist, die Landesliga-Qualifikation für die kommende Saison zu verlieren. Die Reservemannschaft, in der auch Mühlenstedt selbst spielt, soll so bald wie möglich aus dem Oberliga-Kader verstärkt werden. Man darf gespannt sein, wie Mühlenstedt diesen Spagat am Samstag angehen wird. Denn die Oberliga-Mannschaft erwartet mit dem Aufsteiger VfR Übach-Palenberg einen Tabellennachbarn, und diese Begegnung will der TVE auf alle Fälle für sich entscheiden. Nicht nur, um sich weiter vom Tabellenende zu entfernen, auch die knappe Hinspielniederlage in Übach-Palenberg haben die TVE-Handballer noch in ihren Hinterköpfen. Die Begegnung wird um 19.30 Uhr in der Heinz-Gerlach-Halle in Bad Münstereifel angepfiffen. "Für uns wird es ein Big-Point-Spiel", weist Mühlenstedt auf die Bedeutung der Partie hin. Mit seiner aggressiven Einstellung und seiner körperbetonten Spielweise hat das Aufsteiger-Team dem renommierten TVE im Hinspiel letztlich den Schneid abgekauft. Mühlenstedt will den Spieß nun rumdrehen: "Wir müssen volles Programm dagegen halten, bei uns muss schon alles Hand und Fuß haben, um als Sieger die Halle zu verlassen." Unterdessen scheint die Grippe-Welle bei den Kurstädtern abzuebben. Tim Lierenfeld, der das letzte Spiel passen musste, ist so weit wieder genesen und wird wohl zwischen den Pfosten stehen. Peter Trimborn und Stefan Tuitje sind zwar noch geschwächt, doch Mühlenstedt rechnet fest damit, dass sich ihr Zustand bis zum Anpfiff noch entscheidend verbessern wird. Zu gute kommen könnte dem Gastgeber, dass die Aufstiegs-Euphorie bei Übach-Palenberg der Oberliga-Realität gewichen ist. Als Liga-Neuling hatte der VfR zunächst für Furore gesorgt, musste aber im weiteren Saisonverlauf einige Niederlagen einstecken. Letztes Wochenende ist Übach-Palenberg gegen den Tabellenzweiten Rheinbach mit einem Unentschieden jedoch wieder zu einem Achtungserfolg gekommen. Mühlenstedt weiß, dass seine Mannschaft auf eine Menge Gegenwehr stoßen wird: "Übach-Palenberg ist eine knallharte Truppe, eine ausgeglichene Horde. Ich glaube nicht, dass die sich hängen lassen werden. Doch wir haben noch etwas gut zu machen nach unserem Auftritt im Siebengebirge." Zeit für ein ZeichenDer TVE will gegen Übach-Palenberg Wiedergutmachung betreibenEnno Mühlenstedt sieht sein Team in der Handball-Oberliga im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn als Favoriten.VON MARC GROSPITZ, 15.02.08, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - VfR Übach-Palenberg .Trotz der jüngsten, deutlichen Pleite beim Tabellendritten HSG Siebengebirge/Thomasberg bietet sich dem TVE Bad Münstereifel am Wochenende vor eigenem Publikum die Chance, einen entscheidenden Schritt Richtung endgültiger Klassensicherung in der Handball-Oberliga zu tätigen. Das Team von Trainer Enno Mühlenstedt hat den Tabellennachbarn VfR Übach-Palenberg zu Gast und und kann sich mit einem Sieg einen komfortablen Vorsprung auf die gefährdeten Konkurrenten verschaffen. Dabei blickt der Coach am Samstag (19.30 Uhr) weniger auf den Gast, "denn Übach sollte den Klassenerhalt genau wie wir schaffen", als vielmehr auf die dahinter platzierten Teams aus Bergneustadt und Niederpleis. "Diese Teams gilt es, auf Distanz zu halten." Doch die Begegnung gegen Übach wird für die Kurstädter deshalb noch lange kein Selbstläufer, zumal die jüngste Pleite noch nicht ganz verdaut ist. "Da haben wir einfach schlecht gespielt und der miserable Auftritt lässt sich auch nicht allein durch die Ausfälle und die frühe Rote Karte für Benny Jacobs erklären", meinte Mühlenstedt verärgert. "Da muss die Mannschaft jetzt ein Zeichen setzen." Und das wird sie auch, davon ist der Coach überzeugt: "Zu Hause präsentieren wir uns besser als auswärts." Personell dürfte es zudem wieder besser aussehen. Peter Trimborn wird nach überstandener Grippe auf jeden Fall ins Team zurückkehren und auch bei Stefan Tuitje hat der TVE-Trainer Hoffnung. Ob Keeper Tim Lierenfeld wieder mitmischen kann, ist noch ungewiss, "denn den hatte es richtig erwischt", erklärte Mühlenstedt. Fehlen wird weiterhin Jens Prömse, der noch an einer Handverletzung laboriert. Wichtig ist aber, dass die beiden Kreisläufer in den Kader zurückkehren. "Dann muss ich nicht mehr alles durcheinander werfen", meint der TVE-Trainer, der seine Mannschaft in der Favoritenrolle sieht. Experimente wird es aber wohl trotzdem geben. Für Rückraumwerfer Dirk van Walsem wird es der erste Auftritt vor heimischen Publikum. "Er muss genau wie Pascal Schiewe noch integriert werden. Da muss sich noch einiges zusammen fügen", ist sich Mühlenstedt der Anlaufschwierigkeiten bewusst und überlegt, van Walsem sowohl auf der rechten als auch auf der linken Rückraum-Position einzusetzen. "Van Walsem ist ja zum Glück sehr flexibel", freut sich der TVE-Coach, der allerdings wieder auf Nico Schmidt verzichten muss. Dessen Einsatz am vergangenen Wochenende war noch eine Ausnahme, "denn Schmidt wird erst um die Osterzeit wieder endgültig zu uns zurückkehren." |
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| 18. Spieltag | HSG Siebengebirge/ Thomasberg - TVE Bad Münstereifel 28:19 (12:8) |
"Eins unserer schlechtesten Spiele"Münstereifeler stecken bei Siebengebirge/Thomasberg hohe Niederlage einVON JÜRGEN BUDTKE, 11.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU HSG Siebengebirge/Thomasberg - TVE Bad Münstereifel 28:19 (12:8)."Das war eins unserer schlechtesten Spiele dieser Saison", gestand Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt ein, dass seine Mannschaft die Niederlage selbst zu verantworten hat. Denn auch die Hausherren erwischten nicht ihren besten Tag und wären an diesem Abend durchaus zu besiegen gewesen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Kurstädter zwar noch einmal auf 14:12 heran, sie erhielten hiernach jedoch mehrere Zeitstrafen, und die HSG konnte sich erneut auf 21:15 absetzen. "Das war es dann für uns", so Mühlenstedt, der in der 32. Minute auf Benny Jacobs verzichten musste, weil dieser sich die dritte Zeitstrafe einhandelte und somit "Rot" erhielt. Die gleiche Strafe erhielt Toni Beltran 13 Minuten später. Der TVE musste ohne die erkrankten Tim Lierenfeld, Peter Trimborn und Stefan Tuitje in die Partie gehen und zudem auf den verletzten Jens Prömse verzichten. Nico Schmidt war zwar mit dabei, er konnte aufgrund konditioneller Schwächen aber nur sporadisch in das Geschehen eingreifen. Mühlenstedt weiß, was nun zu tun ist: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Unsere Neuzugänge Pascal Schiewe und Dirk van Walsem brauchen noch etwas Zeit und müssen noch auf unser Team eingestellt werden. Zwar war die Abwehrleistung okay, vorne hat es aber viel Stückwerk bei uns gegeben." Einzig mit Torhüter Yetis Calis und Rechtsaußen Carsten Zimmermann ("er hat gut gedeckt und Tempo ins Spiel gebracht") war Mühlenstedt zufrieden. Calis, Zöllmann, Becker (2/2), Schiewe (2), Jacobs (1), Holtmeier (3/1), Wilms (1), Zimmermann (3), Beltran (4), van Walsem (1). Schmidt (2) Deutlich verrechnetDie Hoffnungen von TVE-Trainer Enno Mühlenstedt erfüllen sich nichtDer Bad Münstereifeler Handball-Oberligist zieht bei der HSG Siebengebirge/Thomasberg deutlich mit 19:28 den Kürzeren.VON THORSTEN JORDAN 11.02.08, KOELNER STADTANZEIGER HSG Siebengebirge/Thomasberg - TVE Bad Münstereifel 28:19 (12:8).Nach dem deutlichen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen hatte sich TVE-Trainer Enno Mühlenstedt eigentlich auch beim Tabellendritten der Handball-Oberliga, der HSG Siebengebirge/Thomasberg, etwas ausgerechnet. Zwar gingen die Gäste zu Beginn auch mit 3:1 in Front, allerdings sollte dies im weiteren Verlauf die einzige Führung des TVE bleiben. Nach dem Ausgleich zum 4:4 zog die HSG nämlich auf 8:4 davon und hielt diesen Vorsprung bis zur Pause. Nach Wiederanpfiff fiel die Vorentscheidung, als die Siebengebirgler von 18:15 auf 21:15 erhöhten und der TVE fortan nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Auch, weil sich Benny Jacobs (35.) und Manuel Beltran (45.) jeweils die dritte Zwei-Minuten-Strafe abholten und folglich mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurden. "Bei uns stimmte der Einsatz und jeder hielt sich an die Vorgaben", freute sich HSG-Trainer Klaus Otzipka vor allem über die taktische Disziplin, die seine abwehrstarken Handballer, die zuletzt zwei Mal in Folge verloren hatten, diesmal an den Tag legten. "Das war für mich heute der Grundstein zum Erfolg." Diesem Fazit konnte Mühlenstedt nur zustimmen. "Die HSG trat unheimlich geschlossen auf. Wir dagegen haben es nur mit Einzelaktionen versucht. Das war in der Tat der Unterschied." Berücksichtigen muss man aber auch, dass dem TVE mit Keeper Tim Lierenfeld, Stefan Tuitje und Peter Trimborn (alle krank) sowie mit dem an der Hand verletzten Jens Prömse gleich vier Akteure nicht zur Verfügung standen. "Dass war zwar ein Handicap, aber noch lange keine Entschuldigung für die gezeigten Leistungen",meinte Mühlenstedt, der sich vor allem auch deshalb ärgerte, "weil die HSG kein übermächtiger Gegner war. Im gebundenen Spiel lief bei uns aber überhaupt nichts zusammen." Daran konnten letztlich auch nichts Pascal Schiewe und Dirk van Walsem ändern. Den beiden Neuzugängen vom Zweitligisten TV Korschenbroich war die fehlende Bindung zu ihren neuen TVE-Teamkollegen noch deutlich anzumerken. TVE Bad Münstereifel: Calis, Zöllmann, Jacobs (1), Holtmeier (3/ 1), Zimmermann (3), Schmidt (2), Schiewe (2), Becker (2/2), Wilms (1), Beltran (4), van Walsem (1). VorberichteEin selbstbewusster AußenseiterTVE-Neuzugang Dirk van Walsem ist fit und debütiert im AuswärtsspielVON JÜRGEN BUDTKE, 08.02.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU HSG Siebengebirge/ Thomasberg - TVE Bad Münstereifel.Vor zwei Wochen hinderte Dirk van Walsem eine Zerrung daran, sich am Auswärtssieg seines neuen Vereins TVE Bad Münstereifel beim Tabellenletzten TV Jahn Wahn zu beteiligen. Die Verletzung ist nun abgeklungen. "Dirk ist fit", freut sich Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt, seinen Neuzugang nun im Auswärtsspiel bei der HSG Siebengebirge/Thomasberg spielen lassen zu können. Gemeinsam mit Pascal Schiewe, der sein Können für die Kurstädter bereits unter Beweis stellte, kam van Walsem vom Bundesligisten TV Korschenbroich zum TVE. Für Mühlenstedt willkommene Verstärkungen zur rechten Zeit, denn die Gastgeber sind angefressen. Nach dem letzten Spieltag musste die HSG als damaliger Tabellenzweiter eine empfindliche Niederlage einstecken. Im direkten Aufeinandertreffen luchste die HSG Rheinbach/Wormersdorf der Mannschaft aus dem Siebengebirge den zweiten Rang in der Oberliga-Tabelle ab. "Wir sind natürlich klarer Außenseiter", sagt Mühlenstedt. Doch wer den Chefausbilder der Kurstädter kennt, der weiß, dass er kein Spiel von vornherein verloren gibt. Erst recht nicht nach der kürzlich vorgenommenen Personal-Aufstockung. Gemeinsam mit Benny Jacobs soll Dirk van Walsem dafür sorgen, dass in der Zentralverteidigung nichts anbrennt. Der TVE will sich möglichst schnell in der Tabellenmitte festsetzen, um der "Zweiten" rasch Unterstützung im Kampf gegen den Abstieg aus der Landesliga zu bieten. Schon deswegen will Mühlenstedt aus dem Siebengebirge etwas Zählbares mitnehmen: "Die Partie gegen die HSG wird eine richtige Schlacht. Wir haben nun eine breitere Bank, dennoch gebührt unserem Gegner gehöriger Respekt. Vor allem gilt es, HSG-Rückraumspieler Gaida auszuschalten." Mit von der Partie sein wird Toni Beltran, passen muss jedoch Jens Prömse. Der Münstereifeler Rückraum-Akteur hat sich an der Hand verletzt. Gleich doppelt wertvollTVE-Trainer Mühlenstedt hält große Stücke auf Zugang van WalsemDer Rückraumspieler soll für den Bad Münstereifeler Handball-Oberligisten bei der HSG Siebengebirge/ Thomasberg mit Toren glänzen und die Abwehr stabilisieren.VON MARC GROSPITZ, 08.02.08, KOELNER STADTANZEIGER HSG Siebengebirge/ Thomasberg - TVE Bad Münstereifel .Mit breiter Brust und zugleich sehr gelassen treten die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel beim Tabellendritten HSG Siebengebirge/ Thomasberg (Samstag, 19.30 Uhr) an. Der Druck liegt bei den Hausherren, die nach der jüngsten, klaren Pleite gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf (25:35) aufpassen müssen, dass sie im Kampf um Rang zwei nicht vorzeitig den Anschluss verlieren. Der TVE hatte dagegen eine Woche zuvor die HSG Rheinbach am Rande einer Niederlage und holte gegen den aktuellen Tabellenzweiten dann zumindest einen Punkt. "Da hat man gesehen, was bei uns geht und vielleicht können wir auch Siebengebirge ärgern", zeigt sich TVE-Trainer Enno Mühlenstedt optimistisch. Das kann der Coach auch sein, denn der TVE hat ja personell noch einmal nachgelegt und wird gegen die HSG wohl erstmalig mit dem neuen Rückraumwerfer Dirk van Walsem, der vom TV Korschenbroich kam, auflaufen. In der Partie gegen Schlusslicht Wahn kurz vor Karneval hatte Mühlenstedt den angeschlagenen Zugang noch geschont. "Nun sollte van Walsem seine Verletzung auskuriert haben." Von dem Zwei-Meter-Mann erhofft sich der TVE-Coach nicht nur eine Belebung für die Offensive. Van Walsem sollte auch in der Abwehr den Bad Münstereifelern sehr hilfreich sein. "Ein Mittelblock mit Benny Jacobs und van Walsem kann sich in der Liga sehen lassen," meint Mühlenstedt, der in Zukunft sehr viel mehr Stabilität in der Abwehr erwartet. Dazu wird auch der neue Spielmacher Pascal Schiewe wieder beitragen. Bei seinen bisherigen beiden Auftritten im TVE-Trikot konnte er dem Spiel der Mühlenstedt-Truppe schon gleich seinen Stempel aufdrücken "und in der Abwehr arbeitet Schiewe durch seine Schnelligkeit besonders vorgezogen sehr effektiv", erklärt Mühlenstedt. Schiewe dürfte es auch sein, der sich um HSG-Goalgetter Thomas Gaida zu kümmern hat, wenn dieser so richtig in Fahrt kommen sollte. Personelle Sorgen hat Mühlenstedt durch die Zugänge nun kaum mehr. Selbst wenn Jens Prömse mit einer Stauchung des Handgelenks ausfallen sollte, gibt es nun genug Alternativen. Eine kleines Fragezeichen steht nur noch hinter dem Einsatz von Kreisläufer Peter Trimborn. "Trimborn hat eine Grippe schon den Karneval versaut. Darum habe ich ihm gesagt, er soll das auskurieren und sich das Training unter der Woche sparen. Doch am Samstag rechne ich wieder mit ihm und wenn es nur für ein paar Minuten ist", sagte Mühlenstedt. |
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| 17. Spieltag | TV Jahn Köln-Wahn - TVE Bad Münstereifel 24:32 (10:15) |
TVE wird seiner Favoritenrolle gerechtBeim Tabellenschlusslicht TV Jahn Köln-Wahn klaren Sieg herausgespieltVON JÜRGEN BUDTKE, 28.01.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Jahn Köln-Wahn - TVE Bad Münstereifel 24:32 (10:15) .Aus einer soliden Abwehrleistung heraus hatte der favorisierte TVE beim Tabellenschlusslicht keine Probleme, nach 60 Minuten als klarer Sieger aus der Partie herauszugehen. "Die Begegnung war schon früh entschieden", berichtete Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt, der mit Freude beobachtete, dass sich seine Mannschaft bereits im ersten Abschnitt kontinuierlich in Front warf. Nach der Pause setzte sich die Überlegenheit der Gäste fort, und Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Kurstädter ihre komfortable Führung auf 24:15 ausgebaut, und das war dann die endgültige Entscheidung. Dabei musste der TVE ohne Neuzugang Dirk van Walsem auskommen, der wegen einer Zerrung geschont wurde. Mit der offensiven Deckung der Wahner wussten die Gäste gut umzugehen. Vor allem Pascal Schiewe fand immer wieder die Lücken in der Abwehr des Gegners. Mühlenstedt: "Schiewe hatte keinen Fehlversuch und seine Chancen eiskalt ausgenutzt." Doch nicht nur das, der neue Spielmacher der Münstereifeler wurde seiner Hauptaufgabe auch noch gerecht und brachte seine Mitspieler mit gekonnten Anspielen ein ums andere Mal in gute Ausgangspositionen. Letztlich war es für Münstereifels Trainer Mühlenstedt ein klassisches Pflichtspiel mit einer durchschnittlichen Leistung seiner Mannschaft, bei dem der Gegner allerdings bis zum Schlusspfiff sein Leistungsniveau in die Waagschale warf. "Da muss man eben auch bis zur letzten Minute voll dagegenhalten", meinte Mühlenstedt, der den stets ausreichenden Vorsprung nutzte, indem er munter von seinem Wechselrecht Gebrauch machte.jedenfalls. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker (8/4), Trimborn (4), Holtmeier (5/3), Tuitje (2), Schiewe (6), Wilms (2), Zimmermann (5), Jacobs, Prömse, Beltran. Demonstrativ selbstbewusstMühlenstedt kann sich beim sicheren 32:24 einige Wechselspiele erlaubenDer TVE kommt in der Handball-Oberliga auch ohne van Walsem zu einen nie gefährdeten Pflichtsieg beim Schlusslicht TV Jahn WahnVON MARC GROSPITZ 28.01.08, KOELNER STADTANZEIGER TV Jahn Wahn - TVE Bad Münstereifel 24:32 (10:15).Um die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel wird man sich in dieser Saison wohl keine Sorgen mehr machen müssen. Das Thema Abstieg ist für das Team von Trainer Enno Mühlenstedt keines mehr. Zu souverän sicherte sich Mühlenstedts Mannschaft beim abgeschlagenen Schlusslicht die nächsten zwei Punkte. Und wenn der Eindruck dieses Auftritts nicht täuscht, werden noch einige weitere Zähler in der restlichen Saison dazukommen. Es ist Luft nach oben. Denn beim Tabellenletzten musste der TVE bei weitem nicht an seine Reserven gehen. "Es war ein Pflichtsieg und wir haben nie einen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen lassen", meinte Coach Mühlenstedt. Bereits zur Pause hatten die Gäste das Gefühl, dass sie dieses Spiel nicht verlieren können. Und Coach Mühlenstedt demonstrierte dieses Selbstbewusstsein auch bei der Aufstellung, setzte Routinier Stefan Becker und auch Uli Holtmeier später gar nicht mehr ein, "um auch mal anderen Spielern längere Einsatzzeiten zu gönnen." Einer der Nutznießer war Carsten Zimmermann, der in den zweiten 30 Minuten fünf Treffer zum ungefährdeten Sieg beisteuerte. Bester Werfer war allerdings einmal mehr Becker, der es in der ersten Halbzeit auf acht Tore, davon vier Siebenmeter, brachte. Die zweistellige Trefferquote wäre im wohl sicher gewesen, wenn er denn noch mal aufs Parkett gedurft hätte. Aber auch so hatte er seinen Spaß an der Vorstellung seiner Kameraden, die wieder sehr gut vom neuen Spielmacher Pascal Schiewe in Szene gesetzt wurden und spätestens beim Zwischenstand von 25:16 den Sack zugemacht hatten. Noch nicht zum Einsatz kam der zweite Neue beim TVE: Dirk van Walsem. Der Rückraumwerfer war leicht angeschlagen nach Bad Münstereifel gewechselt. "Da wollte ich in dieser Partie noch kein Risiko eingehen. In der Woche vor Karneval soll van Walsem auch noch pausieren und dann kann er hoffentlich beschwerdefrei nach Karneval ins Mannschaftstraining einsteigen", erklärte Mühlenstedt, der auch mit dieser Entscheidung richtig lag und noch einmal eindrucksvoll unterstrich, wie viel Potenzial noch im TVE-Kader steckt. TVE Bad Münstereifel: Lierfenfeld, Calis, Jacobs, Holtmeier (5/3), Tuitje (2), Timmermann (5), Trimborn (4), Becker (8/4), Prömse, Wilms (2), Beltran, Schiewe (6). VorberichteTVE Münstereifel ist in Wahn FavoritNeuzugang Dirk van Walsem soll das Abwehrzentrum verstärkenVON JÜRGEN BUDTKE, 25.01.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Jahn Köln-Wahn - TVE Bad Münstereifel.Einen mehr als befriedigenden Einstand hat Pascal Schiewe beim TVE Bad Münstereifel im Derby gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf gegeben. Der neue Spielmacher hat auf der Mittelposition eine starke Leistung abgeliefert. Einzig das Unentschieden, das der TVE nach der dramatischen Schlussphase noch hinnehmen musste, war nicht nach dem Geschmack von TVE-Trainer Enno Mühlenstedt. Dirk van Walsem, der ebenso wie Schiewe ganz frisch vom Bundesligisten TV Korschenbroich in die Kurstadt gewechselt ist, soll am Samstag ein ähnlich gutes Debüt für die Rot-Gelben abliefern. Um 19 Uhr wird die Begegnung in Wahn beim Tabellenletzten Jahn Wahn angepfiffen. In den ersten Trainingseinheiten hat Mühlenstedt schnell herausgefunden, wo die Stärken von van Walsem liegen: "Er ist für unser Deckungszentrum eine enorme Verstärkung und wird deshalb in erster Linie in der Abwehr eingesetzt. Gemeinsam mit Benny Jacobs wird Dirk van Walsem ein gutes Bild abgeben, da bin ich mir sicher. In der Offensive ist er neben Simon Wilms und Uli Holtmeier für die halblinke Rückraumposition vorgesehen." Zwar werden die Gäste nicht zuletzt wegen der zwei Neuzugänge beim Tabellenletzten als Favorit antreten, einen Spaziergang werden sie jedoch nicht erwarten können. Keineswegs handelt es sich beim Schlusslicht um eine Liga-Schießbude, denn mit bislang 498 Gegentoren hat das Flughafen-Team lange nicht die schlechteste Abwehr der Spielklasse. "Wir wollen in der Abwehr konsequent stehen und vorne eine mannschaftliche und spielerische Geschlossenheit an den Tag legen", weiß Mühlenstedt schon, wie er seine Mannen die Aufgabe lösen lässt. Wahn hat zwar erst zwei Zähler auf seinem Konto und wird wohl kaum noch den Abstieg vermeiden können, doch meist haben die Gastgeber sich knapp geschlagen geben müssen. Das war auch im Hinspiel so: mit 21:20 konnte der TVE damals seinen ersten Saisonsieg feiern. Von Krampf und Kampf war die erste Auseinandersetzung geprägt, das soll diesmal anders werden. Gegen Rheinbach haben die Kurstädter gezeigt, dass sie auch auf spielerische Mittel zurückgreifen können, und gegen Wahn soll dieser Trend fortgesetzt werden. Die Qualitätsoffensive des TVEMühlenstedt sieht sein Team mit van Walsem und Schiewe deutlich verstärkDer Bad Münstereifeler Handball-Oberligist steht vor einer Pflichtaufgabe bei Schlusslicht TV Jahn WahnVON MARC GROSPITZ, 25.01.08, KOELNER STADTANZEIGER TV Jahn Köln-Wahn - TVE Bad Münstereifel .Für Enno Mühlenstedt, den Trainer des TVE Bad Münstereifel, verlief die vergangene Woche wie eine verspätete Weihnachtsbescherung. Innerhalb von drei Tagen beglückten ihn die Verantwortlichen des Handball-Oberligisten mit zwei hochkarätigen Verstärkungen. Beim Zweitligisten TV Korschenbroich war man fündig geworden und hatte die beiden Rückraumspieler Pascal Schiewe und Dirk van Walsem von einem Engagement beim TVE überzeugt. Für Bad Münstereifel dürften die beiden uneingeschränkt als Verstärkung einzustufen sein. Daran lässt auch Coach Mühlenstedt keinen Zweifel aufkommen. "Damit sollten wir die Abgänge von Stephan Schmitz und Christoph Jurkscheit mehr als kompensiert haben." Und auch ein anderes Thema dürfte für den TVE erledigt sein: "Wir sind rechnerisch noch nicht gerettet. Doch mit dem Abstieg sollten wir mit dieser Besetzung, sofern jetzt nichts mehr passiert, eigentlich nichts mehr zu tun bekommen." Und Mühlenstedt geht sogar noch einen Schritt weiter. "Es ist das Bestreben des Vereins, den Klassenerhalt so früh wie möglich perfekt zu machen, um sich dann möglicherweise auf den Abstiegskampf der zweiten Mannschaft in der Landesliga konzentrieren zu können." Soll heißen, wenn das Oberligateam gesichert ist, kann die Reserve von Coach Markus Pauli mit Unterstützung von oben rechnen. Doch so weit ist es noch nicht. "Erst mal denken wir nur an uns und da stehen wir am Samstag in der Pflicht", weiß Mühlenstedt. Da heißt es für sein Team, beim Schlusslicht TV Jahn Wahn anzutreten. "Da zählt nur ein Sieg", sagt der TVE-Coach. Allerdings warnt er davor, die Aufgabe zu unterschätzen. "Wahn hat nichts mehr zu verlieren, kann befreit aufspielen und die Mannschaft scheint sich nie aufzugeben, wie die jüngsten knappen Ergebnisse gezeigt haben." Aber natürlich reist der TVE als Favorit an. Schon das Derby am vergangenen Sonntag (32:32) gegen die HSG Rheinbach/Wormersdorf hat gezeigt, dass Spielmacher Schiewe der Mannschaft neue Impulse geben kann. "Wir haben endlich wieder so etwas wie Spielkultur gezeigt", erklärte Mühlenstedt erfreut. Und nun stößt auch noch van Walsem zu Team, der nicht nur in der Offensive für mehr Durchschlagskraft sorgt, "sondern auch in der Abwehr ein Riese ist", weiß Mühlenstedt. Zudem sollte auch Manuel Beltran nach seiner langwierigen Erkrankung wieder ein Stückchen weiter sein. "Jede Trainingseinheit bringt ihn nach vorne, auch wenn er sicherlich noch nicht wieder bei hundert Prozent ist. Doch gegen Wahn wird er bestimmt wieder ein paar Minuten mehr auf der Platte stehen", ist Mühlenstedt, der ansonsten keine Auffälle zu beklagen hat, überzeugt. |
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| 16. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - HSG Rheinbach/Wormersdorf 32:32 (17:13) |
TVE verspielt Führung in letzter MinuteMühlenstedt-Truppe spielt gegen Rheinbach stark aufVON JÜRGEN BUDTKE, 21.01.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - HSG Rheinbach/Wormersdorf 32:32 (17:13) .Mit einer spielerisch starken Leistung meldete sich der TVE Bad Münstereifel nach der hohen Niederlage beim Tabellenführer Dormagen eindrucksvoll zurück. Die Kurstädter dominierten gegen den Aufstiegsaspiranten aus Rheinbach völlig überraschend, mussten sich am Ende aber mit einem Unentschieden abfinden. Mehr als 57 Minuten lang kontrollierte der TVE die Partie gegen den Aufstiegsaspiranten, führte zu diesem Zeitpunkt noch mit 31:27, und am Ende doch "nur" ein Unentschieden. "Das war schon bitter", gestand Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt unmittelbar nach dem Abpfiff ein. Wie konnte das passieren? In der verbleibenden Spielzeit handelten sich die Hausherren noch einige Zeitstrafen ein, die HSG stellte auf offensive Deckung um und verwandelte die Tormöglichkeiten, die sich anschließend noch ergaben. Als dann Simon Wilms zehn Sekunden vor dem Abpfiff aus völlig freier Position das Spielgerät an den Pfosten knallte, nutzten die Rheinbacher per Tempogegenstoß zum Ausgleich und retteten völlig überraschend noch einen Punkt aus der gut gefüllten Heinz-Gerlach-Halle. Nur zu Beginn der Begegnung wurde die Spielgemeinschaft ihrer Favoritenrolle gerecht. Münstereifel sah sich nach acht Minuten mit 4:7 im Hintertreffen, arbeitete sich aber aus dem Rückstand heraus und war nur acht Minuten später mit 11:7 in Führung. Das beflügelte die Kurstädter, und insbesondere Neuzugang Pascal Schiewe wusste auf der Mittelposition zu überzeugen. Zeitweise war der TVE sogar mit sechs Toren in Führung. Auch die Rote Karte gegen Jens Prömse kurz vor dem Seitenwechsel warf die Kurstädter nicht zurück - zunächst jedenfalls. Jacobs spielt mit Platzwunde weiterAuch im zweiten Abschnitt setzte der TVE seine starke Spielweise fort. "Wir hatten das Spiel komplett im Griff", meinte Mühlenstedt. Dass die Gelb-Roten sich dann doch noch mit einem Remis begnügen musste, lag laut Mühlenstedt auch an den Schiedsrichtern, die seiner Ansicht nach in den Schlussminuten einige Rheinbacher Fouls nicht geahndet hatten. In der Schlussphase erlitt Benny Jacobs eine Platzwunde im Gesicht, ließ sich davon am Weiterspielen jedoch nicht hindern und erzielte sogar noch einen wichtigen Treffer.Im Abwehrblock wurde bei den Münstereifelern ein ums andere Mal kräftig zugepackt, und das hatte Folgen: neben einer Menge Zeitstrafen wurden im zweiten Abschnitt noch Manuel Beltran und Peter Trimborn mit Feldverweisen bestraft. "Die Roten Karten haben uns natürlich wehgetan", so Mühlenstedt, der ansonsten sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war: "Das war ein Neubeginn für uns, die spielerische Qualität ist zurück. Unser Neuzugang Pascal Schiewe hat auf der Mittelposition den Ball genial schnell gemacht und einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Dennoch zähle ich auch künftig auf unsere alten Kräfte. So haben Carsten Zimmermann und Stefan Becker auf der Außenposition zu überzeugen gewusst." TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker (8/3), Tuitje (1), Jacobs (7), Trimborn (4), Zimmermann (1), Holtmeier (6/3), Beltran, Wilms (1), Prömse, Schiewe (3), Kolvenbach (1). Am Ende aus dem Konzept gebrachtDer TVE lässt sich von der offenen Manndeckung der Rheinbacher verunsichernDas Mühlenstedt-Team verspielt im Derby der Handball-Oberliga seine Führung und muss sich mit einem Punkt begnügen.VON MARC GROSPITZ 21.01.08, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - HSG Rheinbach/Wormersdorf 32:32 (17:13).Enno Mühlenstedt, der Trainer des Handball-Oberligisten TVE, stand mit gesenktem Kopf in der Ecke. Er konnte es nicht fassen, denn sein Team hatte in den letzten zwei Minuten einen schon sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben. Mit einer offenen Manndeckung beim Stand von 27:31 kamen die Gäste in der hektischen Schlussphase noch zum Ausgleich. Die taktische Maßnahme hinterließ sofort Eindruck bei den Hausherren. Innerhalb von 40 Sekunden verlor der TVE zweimal den Ball und die HSG bedankte sich mit den Treffern zum 29:31. Und der dritte Ballverlust ließ nicht lange auf sich warten: 30:31. Dann setzte sich Benny Jacobs doch noch mal durch und der TVE führte wieder 32:30. Aber auch das sollte zum Sieg nicht reichen. "Wir haben uns in der Schlussphase leider einiges kaputt gemacht", bedauerte Mühlenstedt. Doch er wollte mit seinem Team auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Denn 45 Minuten lang hatte seine Mannschaft richtig guten Handball geboten. Nach einem schlechten Start (4:7) übernahm der TVE, angetrieben von Zugang Pascal Schiewe, das Zepter und drehte den Spieß um. Sieben Tore in Folge zum 11:7 ließen die Gäste alt aussehen. Bis auf sechs Tore bauten die Bad Münstereifeler die Führung aus (14:8) und auch nach dem Seitenwechsel hatte der TVE noch lange das Ruder in der Hand (19:13, 22:16). "Wir haben endlich mal wieder Kombinations-Handball gezeigt und das lag nicht zuletzt an Pascal Schiewe", verteilte Mühlenstedt Lob. Und als es dann vorne nicht so gut lief, wuchs einmal mehr Keeper Tim Lierenfeld über sich hinaus. Bis die Gastgeber, einschließlich Schiewe, der allerdings 60 Minuten auf dem Feld stand und sichtlich entkräftet war, dann in der Schlussphase etwas den Überblick verloren. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker (8/4), Tuitje (1), Jacobs (6), Trimborn (4), Zimmermann (1), Holtmeier (7/3), Schiewe (3), Beltran, Prömse, Wilms (1), Kolvenbach (1). VorberichteNachbarschaftsduell für den TVEGegen Rheinbach/Wormersdorf wollen Münstereifels Handballer auftrumpfenVON JÜRGEN BUDTKE, 18.01.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - HSG Rheinbach/Wormersdorf .Die HSG Rheinbach/Wormersdorf ist am Sonntag ab 18 Uhr in der Heinz-Gerlach-Halle Gast des TVE Bad Münstereifel. "Ein Derby bedeutet für uns, dass wir von alleine hoch motiviert sind", sagt TVE-Trainer Enno Mühlenstedt, der die klare Niederlage in Dormagen schon abgehakt hat. Zwar wird der überragende HSG-Spieler Holger Mantz aufgrund einer Bandscheiben-Verletzung nicht mit dabei sein, dennoch sieht Mühlenstedt die Gäste als klaren Favoriten: "Rheinbach ist auch ohne Mantz auf allen Positionen doppelt sehr gut besetzt. Der Ausfall von Mantz bedeutet für uns, dass wir uns wohl nicht so gut auf die Spielweise der Rheinbacher einstellen können." Doch nicht nur wegen des starken Kaders ist die HSG favorisiert: Rheinbach/Wormersdorf hat noch alle Möglichkeiten auf die Meisterschaft und wird alles daran setzen, nicht zu patzen. "Wir dürfen die Startphase nicht verpassen, das ist uns im Hinspiel passiert", so Mühlenstedt, der im September die Punkte in Rheinbach lassen musste. Personell geht es, was Manuel Beltran anbelangt, vorwärts. Er hat wieder trainieren können, braucht allerdings noch Zeit, verloren gegangene Substanz zurück zu erobern. Mühlenstedt ist bei Beltran vorsichtig optimistisch: "Für ein paar Minuten Einsatz wird es wohl reichen." Bei Jens Prömse sieht das schon anders aus, ihn plagen weiterhin starke Rückprobleme. Alexander Hochgürtel hat zwar in Dormagen eine gute Leistung gezeigt, er wird aber für die Reservemannschaft gebraucht und wäre bei einem weiteren Einsatz für das Oberliga-Team festgespielt. Daher werden voraussichtlich Marc Gierlich und Martin Kolvenbach in die "Erste" befördert, zumindest gegen Rheinbach. Trotz der Außenseiter-Position gegen Rheinbach geht Mühlenstedt den Rest der Saison optimistisch an: "Wir haben das Handball spielen nicht verloren. Ich glaube, dass wir noch eine gute Saison abliefern werden. Gegen Rheinbach fangen wir damit an." |
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| 15. Spieltag | TSV Bayer Dormagen 2 - TVE Bad Münstereifel 51:29 (25:15) |
In Dormagen war nichts zu holenDie Münstereifeler Handballer verlieren beim Spitzenreiter klar mit 29:51 (15:25)VON JÜRGEN BUDTKE, 14.01.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TSV Bayer Dormagen 2 - TVE Bad Münstereifel 51:29 (25:15) .Gegen einen übermächtigen Gegner hat man im Handball nur eine Chance, wenn man vorne seine Möglichkeiten verwertet. Das ist den Kurstädtern beim Tabellenführer nicht gelungen, und so mussten die TVE-Handballer eine deutliche Niederlage einstecken - wie dies bereits im Hinspiel der Fall war. Zudem musste Enno Mühlenstedt als Trainer des TVE auf einige seiner Akteure verzichten und seinen Oberliga-Kader aus der Reservemannschaft auffüllen. Alexander Hochgürtel und Nils Müller schnupperten zum ersten Mal Oberliga-Luft, wobei Hochgürtel zuvor bereits in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Ganz anders war die Lage bei der Bayer-Truppe, die vier Spieler mehr auf der Ersatzbank sitzen hatte. Im Endeffekt lag es aber an der starken Dormagener Truppe, dass die Begegnung so einseitig war. Mühlenstedt hatte auch keine Probleme, sich mit der hohen Niederlage abzufinden: "Man muss schon neidlos anerkennen, dass Dormagen sehr gute Spieler in seinen Reihen hat. Mindestens 25 Gegentore sind durch Tempogegenstöße der Gastgeber gefallen, und da hat Dormagen eine einzigartige Pass-Sicherheit an den Tag gelegt." Am Spielerpotenzial hat es bei Münstereifel ganz einfach gefehlt. Und als Peter Trimborn in der 18. Minute die Rote Karte erhielt, wurde auch noch der Abwehr-Innenblock der Gäste aufgelöst. "Dadurch wurden wir zusätzlich noch einmal extrem geschwächt", berichtete Mühlenstedt, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass es an der Einstellung seiner Spieler nicht gefehlt hat. Eine Chance, die Niederlage zu verhindern, hatten die Münstereifeler nicht. Über 1:3 und 6:12 geriet die TVE-Mannschaft ins Hintertreffen, und der zur Halbzeit bereits existierende Rückstand von zehn Treffern war für Mühlenstedt "schon ein Ausrufezeichen". Wie geht es nun weiter? "Für uns gibt es keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen, wir müssen jetzt schnell auf die Beine kommen", gibt Mühlenstedt die Richtung an. Durch die Abgänge von Stephan Schmitz und Christoph Jurkscheit sind Lücken entstanden, die möglichst noch in der laufenden Saison geschlossen werden sollen. Mühlenstedt sieht hier Chancen, noch schnell Neuverpflichtungen zu realisieren. TVE Bad MünstereifelLierenfeld, Calis, Becker (11/4), Jacobs (2), Holtmeier (9/1), Tuidje (1), Zimmermann (4), Prömse (1), Hochgürtel (1), Müller, Trimborn, Wilms. Vergeblicher VersuchPersonell gebeutelter TVE muss eine 29:51-Niederlage hinnehmenEnno Mühlenstedt, der Trainer des Bad Münstereifeler Handball-Oberligisten, attestiert seinen Spielern beim überlegenen Spitzenreiter Dormagen II eine couragierte Leistung.VON THORSTEN JORDAN 14.01.08, KOELNER STADTANZEIGER TSV Bayer Dormagen II - TVE Bad Münstereifel 51:29 (25:15).Es setzte die erwartete Pleite, und auch die Höhe der Niederlage beim Spitzenreiter aus Dormagen löste bei Enno Mühlenstedt, dem Trainer des Handball-Oberligisten aus Bad Münstereifel, keine Panik aus. "Ich kann niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten alles versucht. "Letztlich war aufgrund unserer personellen Situation einfach nicht mehr drin." Wohl war, denn der TVE-Coach musste nicht nur auf die abgewanderten Stephan Schmitz und Christoph Jurkscheit, sondern auch auf den verletzten Manuel Beltran, sowie den aus Studiengründen verhinderten Nico Schmidt verzichten. Dazu gesellte sich ein angeschlagener Jens Prömse und Kreisläufer Peter Trimborn, der sich bereits nach 18 Minuten die dritte Zeitstrafe eingehandelt hatte und folglich mit der Roten Karte bedacht wurde. "Somit war ich gezwungen, ständig umzustellen. Nicht zuletzt, weil wir oft in Unterzahl agierten", erklärte Mühlemstedt, der Alexander Hochgürtel und Nils Müller aus der Reserve in seinen Kader berufen hatte. Positives konnte er dem Auftritt beim Bundesliga-Nachwuchs dennoch abgewinnen. "Wir haben immerhin 29 Tore erzielt und uns zu keiner Phase der Partie hängen lassen." Derweil bescheinigte der TVE-Coach den Hausherren einen beherzten Auftritt. "Der TSV strahlte Sicherheit aus, schlug über 60 Minuten ein enorm hohes Tempo an und erspielte sich zahlreiche Tempogegenstöße. Da war einfach nichts zu machen." Was die kommenden Begegnungen angeht, ist Mühlenstedt aber dennoch zuversichtlich. "Ich bin mir sicher, dass wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einfahren werden." TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs (2), Holtmeier (9/1), Tuitje (1), Zimmermann (4), Trimborn, Becker (11/4), Prömse (1), Wilms, Hochgürtel (1), Müller. VorberichteErschwerte BedingungenDer TVE ist vor dem Spiel beim Tabellenführer in argen PersonalnötenEnno Mühlenstedt, der Trainer des Bad Münstereifeler Handball-Oberligisten, will in Dormagen Talenten aus der Reserve eine Chance gebenVON MARC GROSPITZ, 11.01.08, KOELNER STADTANZEIGER TSV Bayer Dormagen 2 - TVE Bad Münstereifel.Die Voraussetzungen für einen gelungenen Start ins neue Jahr könnten für die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel nicht schlechter sein. Stephan Schmitz (zum TV Palmersheim/siehe unten stehender Artikel) und Christoph Jurkscheit (zum TV Kuchenheim) haben sich abgemeldet. Manuel Beltran muss erkrankt pausieren. Jens Prömse plagt sich mit Rückenproblemen und Nico Schmidt wird erst nach Karneval aus England zurückerwartet. Das sah personell schon rosiger aus, und dann heißt es für die Kurstädter auch noch, am Samstag (19.30 Uhr) beim Primus TSV Bayer Dormagen II anzutreten. Da kann TVE-Trainer Enno Mühlenstedt selbst die eigene Verletzung nicht mehr aus der Bahn werfen. Mühlenstedt hat sich beim Training einen mehrfachen Bänderriss zugezogen, aber den eigenen Einsatz hatte er trotz der Personalnöte sowieso nicht angedacht. "Ich nehme eher noch den einen oder anderen Nachwuchsspieler aus der Reserve mit." Auch sonst macht sich der TVE-Coach nur wenig Sorgen vor dem Auftritt beim Spitzenreiter aus Dormagen. "Wir müssen natürlich aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen, aber ansonsten haben wir dort nicht so viel zu verlieren." Und ein wenig hat das Bayer-Ensemble auch von seinem Schrecken verloren, nachdem es sich kurz vor Weihnachten von der HSG Rheinbach/Wormersdorf aus der Halle fegen ließ. "Rheinbach hat vorgemacht, wie es geht", erklärt Mühlenstedt zuversichtlich. Ob er aber wirklich an eine Erfolgschance glaubt, ließ der Trainer offen. Vielmehr beschäftigte ihn die Frage, wie es nach dem Spiel in den kommenden Wochen weitergeht. "Ich habe die Fühler ausgestreckt. Durch die Abgänge und Ausfälle stünde uns ein gestandener Zugang gut zu Gesicht", meint der TVE-Trainer. "Ich glaube zwar, dass wir auch mit dem jetzigen Kader die Klasse halten werden, aber es darf bei der nun recht dünnen Personaldecke auch nicht mehr viel passieren." Der TVE-Kader wird immer dünnerNach Stephan Schmitz verlässt auch Christoph Jurkscheit die KurstädterVON JÜRGEN BUDTKE, 11.01.08, KOELNISCHE RUNDSCHAU TSV Bayer Dormagen 2 - TVE Bad Münstereifel .Nicht gerade rosige Zeiten sieht der TVE Bad Münstereifel zum Wiedereinstieg in die Saison auf sich zukommen. Einerseits liegt es am nächsten Gegner, andererseits müssen die Kurstädter nach Stephan Schmitz auch noch den Abgang von Christoph Jurkscheit verkraften, der zum TV Kuchenheim zurückkehrt. Allerdings wird Jurkscheit wegen seines Wechsels während der laufenden Saison mit einer achtwöchigen Sperre rechnen müssen. "Er hat bei uns wohl zu wenig Perspektive gesehen", nennt Enno Mühlenstedt, Trainer des TVE, den Grund für den Abgang. Jurkscheit hat in Münstereifel kaum gespielt, was für Mühlenstedt aber erklärbar ist: "Er hatte Schulterprobleme, war nicht fit und hatte noch Defizite. In der Rückrunde hätte seine Zeit bei uns aber kommen können." Auch Manuel Beltran fällt voraussichtlich noch zwei Wochen aus, er muss sich von einem Krankenhaus-Aufenthalt erholen. Zudem hat Rückraum-Akteur Jens Prömse massive Rückenprobleme. Alles keine guten Vorzeichen für ein Auswärts-Intermezzo bei Tabellenführer TSV Bayer Dormagen II. Bereits im Hinspiel hatte der TVE keine Schnitte und musste eine derbe Niederlage einstecken. "Es kann sein, dass wir nur mit acht Spielern anreisen werden", sagt Mühlenstedt, der zurzeit etwas ratlos ist. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, aus der "Zweiten" noch Spieler in den Oberliga-Kader zu befördern. Doch auch das Landesliga-Team ist derzeit arg gebeutelt. Die Hoffnung, in Dormagen bestehen zu können, lässt sich Mühlenstedt aber nicht nehmen: "Gerade in abgedrehten Situationen hat man schon verrückte Spiele erlebt. Ich habe mir taktisch etwas zurechtgelegt." Und auch personell will er noch seine Kreativität walten lassen, ohne seine Möglichkeiten zu verraten. Die Partie findet am Samstag ab 19.30 Uhr in Dormagen statt. |
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| 14. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - TuS Niederpleis 26:23 (13:12) |
TVE besiegt TuS Niederpleis mit 26:23VON JÜRGEN BUDTKE, 17.12.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TuS Niederpleis 26:23 (13:12).Nun hat der TVE Bad Münstereifel endgültig einen Mittelfeld-Platz sicher, mit dem Sieg konnten sich die Kurstädter vom elften Platz gleich auf den achten Rang verbessern. Der TuS Niederpleis hingegen verharrt auf dem drittletzten Platz und muss mit 8:20 Punkten weiter gegen den Abstieg kämpfen. Die spielerische Linie kam in der gestrigen Begegnung kaum zur Geltung. Beide Teams waren mehr auf Zerstörung der Angriffsaktionen aus, und das wurde auch durch viele Zeitstrafen geahndet. "Das war ein Mega-Big-Point-Spiel, jetzt haben wir vier Punkte Vorsprung vor Niederpleis" war Münstereifels Übungsleiter Enno Mühlenstedt mehr als erfreut über den Erfolg. Dabei lag seine Mannschaft Mitte der zweiten Halbzeit noch mit 19:21 zurück. Doch TVE-Torhüter Tim Lierenfeld holte sein Team wieder zurück auf die Siegerstraße. In den nachfolgenden Minuten parierte Schlussmann Lierenfeld einen Niederpleiser Wurf nach dem anderen. Seine Mitspieler kamen mit Tempogegenstößen immer wieder zu Toren und so hieß es in der 58. Minute plötzlich 25:22 für den TVE. Insgesamt war es ein kampfbetontes Spiel, bei dem nicht viele Spielzüge möglich waren. Insbesondere in der Abwehr wusste die Siegermannschaft zu überzeugen. Allen voran Stephan Schmitz, der erneut auf der vorgezogenen Position zu überzeugen wusste. Im Mittelblock waren Benny Jacobs und Peter Trimborn kaum zu überwinden, und Nico Schmidt, der nach einem Auslandsaufenthalt wieder das TVE-Trikot überzog, stellte eine wertvolle Alternative für Mühlenstedts Mannschaft dar. Nach dem Pausentee ließ Mühlenstedt Stefan Tuitje für Peter Trimborn spielen, und Tuitje dankte es seinem Trainer. "Er hat ein Super-Spiel gemacht und sich sehr gut bewegt", lobte der Übungsleiter. In der Offensive wusste Michael Holtmeier zu überzeugen, der die Strafwürfe sicher verwandelte und in entscheidenden Phasen auch zu einigen Feldtoren kam. Nun kann Enno Mühlenstedt endgültig aufatmen: "Wir haben jetzt eine starke Serie hingelegt. In den letzten Wochen haben wir alles dafür getan, uns aus der Abstiegsregion herauzuarbeiten. Gegen Niederpleis haben wir alles abgeladen, was sich aufgestaut hat. Jetzt müssen wir dranbleiben." TVE Bad Münstereifel:Lierenfeld, Calis, Becker (5), Beltran (3), Trimborn (3), Holtmeier (12/5), Tuitje (1), Schmitz (1), Schmidt (1), Wilms (1), Jacobs, Jurkscheit, Prömse. Der Lohn der SchindereiDer TVE schlägt nach einer Extra-Trainingsschicht Niederpleis mit 26:23Keeper Tim Lierenfeld und Feldspieler Uli Holtmeier überragen beim hart erkämpften Sieg des Handball-Oberligisten.VON MARC GROSPITZ 17.12.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TuS Niederpleis 26:23 (13:12).Ein Schönheitspreis war an diesem Abend nicht zu gewinnen. Doch damit war im Vorfeld auch nicht wirklich gerechnet worden. Es ging in erster Linie um die zwei Punkte. "Egal wie, wir wollen gewinnen", hatte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt zuvor gefordert und seine Schützlinge angesichts des Sonntagsspiels sogar am Samstagmorgen noch einmal zu einer Trainingseinheit um sich geschart. Die Mühe hat sich gelohnt. In einer hektischen, aber sehr spannenden Schlussphase drehte der TVE noch eine Partie, die schon verloren schien. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erwischten die Gäste nach dem Seitenwechsel den besseren Start und gingen mit 19:17 in Front. Dann aber bewies wieder einmal TVE-Keeper Tim Lierenfeld, dass er derzeit in bestechender Form ist. "Lierenfeld hat einfach auch die hundertprozentigen Chancen der Niederpleiser zunichte gemacht und uns so zurück ins Spiel gebracht", strahlte Coach Mühlenstedt nach dem Abpfiff. Während der TVE-Torwart die Gäste mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb, nutzten seine Vorderleute ihre Chancen konsequent. So drehten sie einen 19:21-Rückstand in die eigene 22:21-Führung und mit einem zweiten Lauf zum 25:22 sorgte der TVE für die endgültige Wende. Allen voran bewies dabei Rückraumwerfer Uli Holtmeier ein gutes Nervenkostüm. An der Siebenmeterlinie leistete er sich keinen Fehlwurf und aus dem Spiel heraus übernahm er in den richtigen Momenten die Verantwortung und traf. "Lierenfeld und Holtmeier waren schon überragend. Alle anderen waren solide, haben aber toll gekämpft", zog Mühlenstedt sein positives Resümee. "Jetzt können wir ganz entspannt in die Feiertage gehen, denn der Abstand zur Abstiegszone ist nun beruhigend." TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs, Holtmeier (12/ 5), Tuitje (1), Jurkscheit, Schmidt (1), Trimborn (3), Schmitz (5), Becker (5), Prömse, Wilms (1), Beltran (3). VorberichteTVE gegen NiederpleisMit Sieg kann Münstereifel gleich einige Plätze gut machenVON JÜRGEN BUDTKE, 14.12.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TuS Niederpleis .Keine Frage, der TVE Bad Münstereifel hat sich nach dem Sieg gegen den Dünnwalder TV einen erheblichen Schritt Richtung Tabellen-Mittelfeld bewegt. Sollte nun ein weiterer Erfolg gegen den TuS Niederpleis eingespielt werden, winken gleich mehrere Plätze Verbesserung in der Tabelle. Nur zwei Punkte trennen die TVE-Handballer, die zurzeit auf dem elften Platz stehen, vom Tabellen-Sechsten TuS Derschlag. Eine schmackhafte Ausgangslage auch für TVE-Trainer Enno Mühlenstedt: "Mit nur einem gewonnen Spiel könnten wir fast auf den siebten Platz hoch klettern." Gegen den TuS Niederpleis haben die Kurstädter Gelegenheit, die Gunst der Stunde zu nutzen. Allerdings haben Münstereifels Handballer das Hinspiel knapp verloren, nachdem man zur Halbzeit noch mit sieben Toren geführt hatte. Diese Schmach soll sich nicht wiederholen, doch der Gastgeber muss auf der Hut sein. Niederpleis wird mit Spielertrainer Reimar Gutte antreten, der nach einem Kreuzband-Riss wieder in das Spielgeschehen eingegriffen hat. "Der weiß, was er tut", hat Mühlenstedt Respekt vor Gutte. Münstereifels Coach macht sich noch so seine Gedanken, wie er gegen die TuS-Abwehr mit einem vorgezogenen Spieler vorgehen wird. Arge Personalnöte haben die Hausherren nicht, auch wenn Benny Jacobs wegen seiner Schulterprobleme wohl nur zeitweise im Angriff eingesetzt werden kann. "Mit Beltran und Prömse haben wir ein Bombengespann im Rückraum", sagt Mühlenstedt, der sich über das Duo wohl nur noch kurze Zeit freuen kann. Denn Manuel Beltran beabsichtigt, sich aus beruflichen Gründen bald Richtung Spanien zu verabschieden. Die positive Serie von zuletzt 7:3 Punkten soll gegen Niederpleis fortgeführt werden, doch Mühlenstedt warnt vor zu viel Optimismus: "Wir wollen unsere kleine Euphorie-Welle natürlich nutzen. Gegen Niederpleis wird es aber mit Sicherheit schwieriger, als die meisten sich das vorstellen. Ich bin überhaupt nicht davon überzeugt, dass die Partie für uns zu einem Selbstläufer wird." Mit breiter Brust zur RevancheIn der Hinrunde verlor der TVE gegen Niederpleis Spiel und SelbstvertrauenIn der Handball-Oberliga empfängt Bad Münstereifel den TuS erst am Sonntag um 18 UhrVON MARC GROSPITZ, 14.12.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TuS Niederpleis .Wenn am Sonntag (18 Uhr) der TVE Bad Münstereifel in der Handball-Oberliga zum Auftakt der Rückrunde den TuS Niederpleis empfängt, denkt TVE-Coach Enno Mühlenstedt nur ungern an das Hinspiel zurück. Für Mühlenstedt war es das Schlüsselspiel der bisherigen Saison. Und das im negativen Sinne. In der Hinrunde führte der TVE in Niederpleis zur Halbzeit bereits mit sieben Toren und lag auch in der Schlussphase noch mit 25:20 vorn. Doch das Spiel ging mit 27:28 verloren und fortan wirkten die TVE-Spieler verunsichert. "Ich glaube schon, dass dieses Spiel den Saisonstart stark beeinflusst hat. Wir waren sichtlich von der Rolle", berichtet Mühlenstedt, der mit seinem Team eigentlich einen Platz im oberen Mittelfeld anvisierte. Was folgte, war allerdings der Sturz ans Tabellenende am sechsten Spieltag. Erst danach erholte sich der TVE langsam wieder. Inzwischen läuft es bei den Kurstädtern wieder besser. Von den letzten sieben Spielen wurden nur zwei verloren, der TVE verließ die Abstiegsplätze und hat nun gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn die Chance, sich vorzeitig der größten Abstiegssorgen zu entledigen. Sollte die Revanche gelingen, würde sich das Mühlenstedt-Team vier Punkte vom TuS und damit auch vom dritten möglichen Abstiegsrang distanzieren. Leicht wird das Unterfangen nicht, denn auch die Gäste wissen nur zu gut, was in dieser Begegnung auf dem Spiel steht. Die Mannschaft von TuS-Spielertrainer Reimar Gutte will mit einem Sieg den Anschluss an das untere Tabellen-Mittelfeld wahren und schöpft seine Hoffnungen aus dem Hinspiel. "Da haben wir gesehen, dass der TVE schlagbar ist", gibt sich Gutte selbstbewusst. Allerdings geht auch sein Kollege Mühlenstedt mit breiter Brust in die Partie. "Die Mannschaft hat sich nun gefunden. Außerdem haben wir natürlich eine Rechnung offen, die es zu begleichen gilt", macht sich Mühlenstedt nur wenig Sorgen um die Motivation seines Teams. Zudem haben die Hausherren keine Ausfälle zu beklagen. Lediglich Benny Jacobs laboriert noch an einer Schulterverletzung, wird aber auch gegen Niederpleis auf die Zähne beißen. Ob Bad Münstereifel gleich wieder auf die offensive Deckung mit dem vorgezogenen Abwehrspieler Stephan Schmitz zurückgreift, bleibt abzuwarten. In erster Linie gilt es, Spielertrainer Gutte auszuschalten. Zudem hat der TuS mit Kapitän Frank Heinrich den derzeit wohl torgefährlichsten Kreisläufer der Liga in seinen Reihen. Da könnte die offensive Deckungsvariante dem Gegner in die Karten spielen. |
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| 13. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - Dünnwalder TV 31:29 |
Lierenfeld hält und Becker trifftMünstereifel holt gegen Dünnwalder TV 20:23- Rückstand auf und gewinnt 31:29VON JÜRGEN BUDTKE, 10.12.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - Dünnwalder TV 31:29 (13:13).Mit einer überzeugenden Leistung sorgte der TVE dafür, dass die Punkte in Bad Münstereifel bleiben. Dabei waren Münstereifels Torhüter Tim Lierenfeld und TVE-Rechtsaußen Stefan Becker die überragenden Einzelspieler beim Sieger, und deren Übungsleiter Enno Mühlenstedt fand aufgrund dieser starken Leistungen ausschließlich lobende Worte: "Tim Lierenfeld hat einfach unglaublich gehalten und uns im Spiel gehalten. Und Stefan Becker ist es gelungen, seine 100-prozentigen Chancen gnadenlos zu verwerten. Dazu hat Stefan aus unmöglichen Situationen getroffen." Im ersten Abschnitt gelang es keiner Mannschaft, sich einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Das blieb zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst weiterhin so, bis die Gäste aufdrehten. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit stand es plötzlich 20:23 aus Sicht der Münstereifeler, die Dünnwalder schienen auf die Siegerstraße zu geraten. Mit der Unterstützung der Zuschauer im Rücken kamen die Hausherren aber wieder heran und drehten den Spieß um: Bis zur 57. Minute erspielten sich die TVE-Handballer eine 30:26 Führung. "Da war der Kuchen gegessen", so Mühlenstedt. der davon berichtete, dass Dünnwald zu diesem Zeitpunkt auf eine offensive Deckungsvariante umstellte, um die Partie noch zu retten. "Damit haben sie uns nur noch ein bisschen geärgert", meinte der TVE-Trainer. Wie ist es den Kurstädtern gelungen, das Spiel noch herumzudrehen?. Im Grunde ganz einfach, wie Mühlenstedt berichtete: "Wir haben die spielerische Stärke von Dünnwald durch eine offensive Deckung einschränken können. Hier hat Stephan Schmitz auf der vorgezogenen Position eine starke Partie abgeliefert. Zudem hat meine Mannschaft die Vorgaben ganz klar umgesetzt und dadurch taktisch die richtigen Akzente gesetzt. Auch vom handballerischen Niveau her war es ein gutes Spiel." Dabei warteten die Kurstädter mit einigen Varianten im Vorwärtsspiel auf, unter anderem spielte Stefan Becker im weiteren Verlauf der Begegnung auf der rechten Rückraum-Position. Zwei Punkte, die der TVE in der derzeitigen Situation sehr gut gebrauchen kann, denn mit dem Sieg ist es den Kurstädtern gelungen, sich weiter von den Abstiegsrängen zu entfernen. Mehr noch, Münstereifel hat den Anschluss an das Mittelfeld in der Tabelle wieder hergestellt und kann nun mit einem Sieg im ersten Rückrundenspiel am kommenden Sonntag gegen Niederpleis um einige Plätze in der Oberliga-Tabelle weiter nach oben klettern. TVE Bad Münstereifel:Lierenfeld, Zöllmann, Becker (12/3), Jacobs (3), Trimborn (3), Holtmeier (5), Schmitz (2), Wilms (1), Zimmermann (1), Prömse (2), Beltran (2), Jurkscheit. Ein Triumph mit vielen VäternKeeper Lierenfeld und die Routiniers Becker und Schmitz überragenTrainer Enno Mühlenstedt bejubelt beim 31:29 in der Handball-Oberliga gegen Dünnwald die beste Saisonleistung seines Teams.VON MARC GROSPITZ 10.12.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - Dünnwalder TV 31:29 (13:13).Ein wichtiger Sieg will ordentlich gefeiert werden und dieses Vorhaben setzten die TVE-Handballer in die Tat um. Bis in die frühen Morgenstunden wurden nicht nur die zwei befreienden Punkte im Abstiegskampf zelebriert, sondern zugleich auch die beiden Geburtskinder Christoph Jurkscheit und Carsten Zimmermann bei der Mannschafts-Weihnachtsfeier hochleben gelassen. "Das hatten wir uns alle auch redlich verdient", meinte TVE-Coach Enno Mühlenstedt. Allerdings hatte seine Mannschaft auch hart für den Erfolg arbeiten müssen. Nach einem anfänglichen Abtasten und einem Zwischenstand von 4:4 stellte Mühlenstedt seine Abwehr wieder auf die offensivere Variante um. "Dünnwald ist spielerisch einfach eine gute Mannschaft und es deutete sich an, dass der Ball beim TV gut läuft. Das wollte ich frühzeitig unterbinden." Also störte der laufstarke und unermüdliche Stephan Schmitz einmal mehr als vorgezogener Abwehrspieler den Gegner und sorgte maßgeblich dafür, dass die Gäste nicht so wirklich ins Rollen kamen. Dennoch blieb die Partie bis zur Pause noch völlig ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel legten erst einmal die Gäste einen Gang zu und zogen leicht davon. 20:23 stand es, als es den TVE-Fans langsam etwas mulmig wurde, doch dann war das Mühlenstedt-Team plötzlich da. In der Offensive war Routinier Stefan Becker nun kaum noch zu stoppen und im TVE-Tor wuchs Tim Lierenfeld, der zuvor schon sehr gut gehalten hatte, über sich hinaus. "Es war schon Wahnsinn, was Lierenfeld am Ende noch alles rausgefischt hat", strahlte Mühlenstedt und zeigte sich auch von Becker beeindruckt. "Ich glaube, er hatte keinen Fehlwurf. Er hat auch aus den unmöglichsten Situation noch etwas gemacht." Und so wendeten die Hausherren das Blatt, gingen ihrerseits mit 30:26 in Führung und ließen sich dann auch das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen. "Dank der Leistung von Lierenfeld wurde auch unsere Abwehr immer sicherer und am Ende haben wir kaum mehr etwas zugelassen. Das war bisher wohl unser bestes Saisonspiel", zog Mühlenstedt sein rundweg positives Fazit. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Zöllmann, Jacobs (3), Holtmeier (5), Tuitje, Zimmermann (1), Jurkscheit, Trimborn (3), Schmitz (2), Becker (12/3), Prömse (2), Wilms (1), Beltran (2). VorberichtDie Blockade sollte gelöst seinMühlenstedt hofft auf wichtige Akzente seiner stärksten IndividualistenStefan Becker und Stephan Schmitz sollen den TVE in der Handball-Oberliga gegen Dünnwald zum Sieg führenVON THORSTEN JORDAN, 07.12.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - Dünnwalder TV .Nach den Erfolgen in den letzten Wochen gegen den Stolberger SV und den TV Rodt-Müllenbach sowie dem Unentschieden gegen den TV Bergneustadt, können die Oberliga-Handballer des TVE Bad Münstereifel erst einmal wieder durchatmen. "Bei uns ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen", freut sich Trainer Enno Mühlenstedt, der mit nunmehr acht Punkten auf dem Konto den elften Tabellenplatz belegt und somit wieder in Richtung gesichertes Mittelfeld schielen darf. Anlass zur Hoffnung gab auch der Auftritt der Kurstädter am vergangenen Wochenende beim Aufstiegsanwärter TV Forsbach. Zwar unterlag das Mühlenstedt-Team dort mit 23:30, eine Überraschung lag aber lange in der Luft, weil der TVE in der 40. Minute noch mit 17:15 führte. So blickt der TVE-Coach nun auch zuversichtlich auf die anstehende Heimaufgabe am Samstagabend gegen den Dünwalder TV (19.30 Uhr, Heinz-Gerlach-Halle). Dabei treffen die Hausherren auf einen spielerisch starken Gegner, der ein ausgeglichenes Punkteverhältnis aufweist und in der Lage ist, ein enormes Tempo anzuschlagen. "Wir müssen sehen, dass wir lange im Spiel bleiben", fordert Mühlenstedt die nötige Aggressivität in der Verteidigung und gleichzeitig Treffsicherheit im Angriff. Besonders bei seinen wohl stärksten Individualisten Stefan Becker und Stephan Schmitz spekuliert er auf den einen oder anderen Geniestreich, "denn ich bin mir sicher, dass aufgrund der letzten Erfolgserlebnisse sich die Verkrampfung nicht nur bei ihnen gelöst haben müsste." Gänzlich sorgenfrei blickt Mühlenstedt aber nicht auf das Duell gegen Dünnwald. Angeschlagen sind nämlich Benny Jacobs und Peter Trimborn. "Sollten beide ausfallen, dann habe ich in der Abwehr ein großes Problem. In diesem Fall muss ich mir etwas einfallen lassen." Ausfallen wird voraussichtlich der am Rücken verletzte Jens Prömse. Nur gut, dass Manuel Beltran wieder an Bord ist und nach seiner beruflichbedingten Pause bereits wieder eindrucksvoll zeigte, wie wertvoll er für das Team ist. "Es wäre schön, wenn wir für eine Überraschung sorgen könnten", verweist Mühlenstedt auf die anschließende Weihnachtsfeier, bei der die Stimmung dann ihren Höhepunkt erreichen soll. |
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| 12. Spieltag | TV Forsbach - TVE Bad Münstereifel 30:23 (14:13) |
Zehn folgenreiche MinutenDer TVE Bad Münstereifel muss sich beim TV Forsbach mit 23:30 beugenDer Handball-Oberligist kann nach 17:15-Führung den vorentscheidenden Zwischenspurt der Gastgeber nicht verhindern.VON MARC GROSPITZ, 03.12.07, KOELNER STADTANZEIGER TV Forsbach - TVE Bad Münstereifel 30:23 (14:13).Letztendlich waren es zehn Spielminuten, die den Unterschied ausmachten. In dieser Zeitspanne Mitte des zweiten Durchgangs spielte der Aufstiegsanwärter den TVE an die Wand und sorgte für die Vorentscheidung. Bis dahin hatte der Gast den Favoriten mächtig geärgert und etwas überraschend sogar 17:15 geführt. Doch dann handelten sich die Gäste eine Reihe von Zeitstrafen ein und gaben die Partie aus der Hand. Innerhalb der besagten zehn Minuten wendeten die Hausherren das Blatt und zogen ihrerseits auf 25:18 davon. "Das war die Entscheidung", musste TVE-Trainer Enno Mühlenstedt eingestehen. Seine Mannschaft fing sich zwar wieder, doch zu einer Aufholjagd reichte es dann doch nicht mehr. "Das war schade, denn zwischenzeitlich haben wir richtig guten Handball gespielt", meinte Mühlenstedt, der sein Team in der Abwehr offen agieren ließ und in erster Linie den gegnerischen Goalgetter Hantusch in Manndeckung nahm. Zudem hatte TVE-Keeper Tim Lierenfeld einen überragenden Tag erwischt und hielt sein Team lange Zeit im Rennen. Wirklich betrübt zeigte sich Mühlenstedt von der Niederlage letztendlich nicht. "Wir haben ja nicht enttäuscht und darum wird uns dieses Ergebnis auch nicht zurückwerfen. Wir haben aber auch gesehen, dass man sich gegen die Spitzenteams kaum Fehler erlauben darf." TVE Bad Münstereifel:Lierenfeld, Calis, Jacobs (1), Holtmeier (6); Tuitje (2), Zimmermann (2), Jurkscheit, Trimborn, Schmitz (5/ 1), Becker (4), Prömse, Wilms, Beltran (2) VorberichtIm Auswärtsspiel klarer AußenseiterTVE Bad Münstereifel will Gastgeber TV Forsbach zumindest ein wenig ärgernVON JÜRGEN BUDTKE, 30.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Forsbach - TVE Bad Münstereifel.Noch nicht so ganz verdaut hat der TVE Bad Münstereifel das Unentschieden gegen den TV Bergneustadt. Ganz klar ein Punktverlust, denn die Kurstädter haben in den Schlussminuten noch eine Vier-Tore-Führung verspielt, und das auf heimischem Parkett. Dennoch, der von Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt ernannte "Monat der Wahrheit" November ist erfolgreich abgeschlossen worden. Mühlenstedt: "Die November-Ergebnisse haben mir gezeigt, dass wir in der Abstiegszone nichts zu suchen haben." Dass der gegen Bergneustadt verlorene Zähler kurzfristig zurückgeholt werden kann, ist allerdings recht fraglich, denn Münstereifel trifft am Sonntag auf den Tabellenvierten TV Forsbach. Die Begegnung in Forsbach wird um 16.30 Uhr angepfiffen. Für TVE-Trainer Enno Mühlenstedt ist klar, dass die Gastgeber klarer Favorit in der Begegnung sind, und demzufolge hält er sich mit seiner Prognose zurück: "Forsbach zählt zu den stärkeren Teams in der Liga, wir fahren da hin, um unseren Gegner ein wenig zu ärgern." Zu mehr reicht es laut Mühlenstedt nur, wenn aus Münstereifeler Sicht alles optimal laufen würde. Danach sieht es aber nicht aus, denn Kreisläufer Peter Trimborn hat sich eine Beinverletzung zugezogen und musste bereits gegen Bergneustadt vorzeitig aus der Begegnung genommen werden. Sollte er gegen Forsbach passen müssen, würde Stefan Tuitje wieder einspringen. Auch Torhüter Tim Lierenfeld hat gegen Bergneustadt nur unter Schmerzen spielen können. Viel wird davon abhängen, ob seine Fußverletzung bis Sonntag komplett abgeklungen ist. Von vornherein abhaken will Mühlenstedt die Partie in Forsbach aber keineswegs: "Wir gehen mit allem ran, was machbar ist. Wir haben nichts zu verlieren, und da können wir schon ein höheres Risiko eingehen. Vielleicht werden wir ja dafür belohnt." |
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| 11. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - TV Bergneustadt 26:26 (15:12) |
TVE: Punktverlust nach klarer FührungIn furioser Schlussphase vier Tore Vorsprung verspielt - am Ende 26:26VON JÜRGEN BUDTKE, 26.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV Bergneustadt 26:26 (15:12)."Das muss man klar nach Hause fahren, da muss man einfach cleverer sein", ärgerte sich TVE-Trainer Enno Mühlenstedt kurz nach dem Abpfiff. Sein Unmut war verständlich, denn als Stefan Becker in der 56. Minute per Strafwurf zum 25:21 für die Gelb-Roten einwarf, hatten die Kurstädter die zwei Punkte wohl schon für sich verbucht. Wenig später handelten sich die TVE-Spieler Wilms und Jacobs allerdings Zeitstrafen ein, und plötzlich stand es nur noch 26:25. Bergneustadt erhielt zwar danach auch eine Zeitstrafe, entschied sich aber 36 Sekunden vor dem Abpfiff für ein Time-Out. Danach funktionierte die Kommunikation zwischen den Zeitnehmern und den Schiedsrichtern wohl nicht, worauf die Unparteiischen die Zeitnahme selbst in die Hand nahmen. Bergneustadt erzielte im direkten Angriff nach Wiederanpfiff den Ausgleich, und die Schiedsrichter gestanden den Gastgebern nur noch vier Sekunden zu, doch noch das Siegtor zu erzielen. Ein Gästespieler beging ein grobes Foul an den in Ballbesitz befindlichen Stephan Schmitz, das nicht mehr geahndet wurde. Völlig konsterniert waren die TVE-Spieler nach dem Abpfiff, und auch Mühlenstedt konnte es kaum fassen: "Es war ein grottenschlechtes Handballspiel, Bergneustadt wäre auf jeden Fall zu schlagen gewesen. In Vollzahl stand unsere Abwehr ganz gut, wir haben uns aber vorne einfach zu viele individuelle Fehler geleistet. Nach dem Spielverlauf bin ich keinesfalls mit dem Punkt zufrieden. Es hat einige unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen gegeben. Jens Prömse hat seine bislang beste Saisonleistung abgeliefert, er hat das Spiel in die Hand genommen." TVE Bad Münstereifel:Lierenfeld, Calis, Becker (9/4), Prömse (4), Jacobs (2), Schmitz (4), Trimborn (1), Wilms (3), Zimmermann, Beltran (1), Holtmeier (3), Schmidt, Jurkscheit, Naguschewski, Tuitje Ein Punkt - keine FreudeDer TVE verspielt beim 26:26 gegen Bergneustadt seine späte FührungDer Handball-Oberligist verpasst die Chance, mit einem Sieg noch weiter in der Tabelle zu kletternVON MARC GROSPITZ 26.11.07, KOELNER STADTANZEIGER VE Bad Münstereifel - TV Bergneustadt 26:26 (15:12).Vor knapp drei Wochen hätte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt in der Handball-Oberliga den Punkt wohl noch mit Kusshand in Empfang genommen. Jetzt aber wirkte der Coach sichtlich enttäuscht. Wohl zu Recht, denn seine Mannschaft hatte den dritten Sieg in Folge unnötig verschenkt. Noch drei Minuten vor dem Abpfiff hatten die Hausherren mit 26:23 geführt. Zu diesem Zeitpunkt stand der TVE allerdings mit zwei Mann weniger auf dem Feld. Und diesen Umstand wussten die Gäste zu nutzen. Nach zwei schnellen Toren erzielte Bergneustadt vier Sekunden vor dem Abpfiff auch noch den Ausgleich. "Das war schon ärgerlich. Heute hätte mehr für uns rausspringen müssen", erklärte Mühlenstedt nach dem Spiel. Die Partie hatte für die Gastgeber schon ziemlich gut begonnen, denn sowohl der angeschlagene Keeper Tim Lierenfeld als auch Benny Jacobs bissen auf die Zähne und stellten sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft. Zudem hatte Rückraumwerfer Nico Schmidt dem TVE einen Überraschungsbesuch abgestattet und setzte sich ebenfalls auf die Bank. Der TVE hatte also einige Alternativen und bestimmte so auch zumeist das Spiel, ohne aber wirklich zu glänzen. Das reichte gegen einen recht harmlosen Gegner aber, um sich stetig abzusetzen und die Führung zwischenzeitlich auf 13:8 auszubauen. Die kleine Erfolgsserie schien zu diesem Zeitpunkt ihren Fortgang zu nehmen. Nach dem Seitenwechsel gab es aber den ersten Warnschuss. Binnen weniger Minuten glich der Gast zum 18:18 aus. Danach fing sich der TVE aber wieder und zog erneut auf 24:20 davon. "Mir fehlte in unserem Spiel zwar irgendwie das Feuer, aber ich war auch überzeugt davon, dass wir das nach Hause schaukeln", meinte Mühlenstedt. Anscheinend dachten das seine Schützlinge auch und sahen sich auf der sicheren Seite, wurden dann am Ende aber eines Besseren belehrt. "Ich hoffe, dass uns dieser Punkt am Ende der Saison nicht wehtut", trauerte Mühlenstedt der vertanen Chance nach, denn mit ein Zähler mehr, hätte der TVE um zwei Tabellenplätze nach oben klettern können. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs (2), Holtmeier (3), Tuitje, Zimmermann, Jurkscheit, Schmidt, Trimborn (1), Schmitz (4), Becker (8/4), Prömse (4), Wilms (3), Naguschweski, Beltran (1). VorberichtTVE will auf guten Leistungen aufbauenTrainer Mühlenstedt hofft für Heimspiel gegen Bergneustadt auf Unterstützung der FansVON PAUL DÜSTER, 23.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV Bergneustadt.Nach zwei Siegen in Folge schweben die Handballer des TVE Bad Münstereifel auf einer Euphoriewelle. Die Mannschaft von Trainer Enno Mühlenstedt zeigte sich im letzten Auswärtsspiel gegen den Stolberger SV in bestechender Form und will dies nun auch ihrem heimischen Publikum zeigen. Am Samstag empfängt die Mühlenstedt-Truppe um 19.30 Uhr den TV Bergneustadt in der Heinz-Gerlach-Halle. Mit einem Sieg kann sich der TVE Bad Münstereifel an Bergneustadt vorbeischieben und den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf fünf Punkte vergrößern. "Es wäre natürlich eine Bombensache wenn wir auch gegen Bergneustadt punkten könnten und uns damit freischwimmen. Die Mannschaft ist sehr gut drauf, dass habe ich auch in den ersten Trainingseinheit nach unserem grandiosen Sieg in Stolberg gemerkt. Dennoch dürfen wir die Bergneustädter nicht unterschätzen. Die Mannschaft liegt uns nicht. Sie spielt einen ähnlichen Handball wie der TV Rodt-Müllenbach, dabei wird es schon mächtig zur Sache gehen", kennt der Trainer den nächsten Gegner sehr genau. Dass sich sein Team gegen den nächsten Gegner sehr schwer tut, konnte man bereits in der vergangenen Saison sehen. Da gab es in zwei Spielen gerade einmal einen Punkt für den TVE. Auswärts unterlag man mit 30:32 und im Heimspiel gab es gerade einmal ein 34:34-Unentschieden. Coach Enno Mühlenstedt ist dennoch recht optimistisch: "Die Chancen stehen 50 zu 50, dass wir gegen Bergneustadt etwas holen. Ich hoffe dabei vor allem auf die Unterstützung unseres Publikums, das uns beim letzten Heimspiel geradezu nach vorne getrieben hat." Nicht mit von der Partie wird wohl Torwart Tim Lierenfeld sein, der nach wie vor an seiner Verletzung laboriert. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Benny Jacobs, der sich unter der Woche mit einem Problem am Schultereckgelenk herumquälte. |
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| 10. Spieltag | Stolberger SV - TVE Bad Münstereifel 21:33 (8:14) |
Befreiungsschlag in StolbergMünstereifeler Handballer bieten in der Auswärtspartie die beste SaisonleistungVON PAUL DÜSTER, 19.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV Rodt-Müllenbach 31:28 (16:15)."Das war eine überragende Partie. Wir haben alles aus uns herausgeholt und uns den Frust von der Seele gespielt. Das mussten die Stolberger ausbaden", freute sich TVE-Coach Enno Mühlenstedt nach dem Kantersieg seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen den Ligakonkurrenten Stolberg. Seine Mannschaft hatte in der Partie die taktischen Maßnahmen perfekt umgesetzt. Von Beginn an agierten die Kurstädter mit einer aggressiven Fünf-Eins-Deckung. Stephan Schmitz übernahm die Aufgabe als vorgezogener Mann. Er setzte die Vorgabe des Trainers zu hundert Prozent um. Die Hausherren gingen zwar mit 1:0 in Führung aber anschließend spielte nur noch der TVE und zog in der Anfangsphase auf 7:1 davon. Bis zur Pause wurde der Vorsprung sogar noch um ein Tor erhöht. "Wir haben eine so starke Mannschaftsleistung gezeigt wie schon lange nicht mehr. Die Abwehr um einen gut aufgelegten Yetis Calis stand bombensicher und im Angriff haben wir immer bis zum sicheren finalen Abschluss durchgespielt. Ich habe die Partie mit großem Stolz an der Seitenlinie verfolgt", war der Coach restlos begeistert über die Leistung seines Teams. Ein Sonderlob erhielt Uli Holtmeier vom Coach, der nicht nur wegen seiner neun Treffer zu überzeugen wusste: "Das war sein bisher stärkstes Spiel im Trikot des TVE Bad Münstereifel. Verletzungsbedingt musste Torwart Tim Lierenfeld in Stolberg passen. "Ich hatte vom Team gefordert, aus drei Partien vier Punkte zu holen. Dieses Ziel haben wir nach zwei Spielen erreicht. Jetzt können wir am Samstag zuhause gegen den TV Bergneustadt sogar noch nachlegen", so Mühlenstedt. TVE Bad Münstereifel:Calis, Doppelfeld, Becker (10/6), Jacobs (6), Trimborn (1), Holtmeier (9), Jurkscheid (2), Wilms (1), Zimmermann (1), Beltran (3), Naguschewski, Tütje, Schmitz, Prömse. Überraschender GenussBad Münstereifel präsentiert sich in Stolberg unerwartet souveränDer Handball-Oberligist gewinnt 33:21 und sammelt weitere wichtige PunkteVON MARC GROSPITZ 19.11.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TV Rodt-Müllenbach 31:28 (16:15).Wer hätte dem Handball-Oberligisten TVE noch vor rund einer Woche eine derart souveräne Leistung zugetraut? Wohl keiner und selbst Coach Enno Mühlenstedt musste zugeben: "Damit war wohl nicht zu rechnen." Umso mehr genoss der Trainer die Vorstellung seiner Mannschaft. Vor dem Anwurf war Mühlenstedt noch sichtlich nervös, doch bereits nach wenigen Spielminuten durfte er sich entspannten. Die Gäste erwischten einen Traumstart. Zwar gestatteten sie den Hausherren das erste Tor, doch dem 0:1 ließen sie dann sieben eigene Treffer folgen, so dass es nach wenigen Minuten 7:1 für Bad Münstereifel stand und die Hausherren sichtlich konsterniert waren. In erster Linie war es wohl die offensive Abwehr der Gäste, die Stolberg aus dem Konzept brachte. Stephan Schmitz spielte vorgezogen vor der Abwehr und nahm mal den rechten, mal den linken Rückraumwerfer in Manndeckung und damit kam der SV überhaupt nicht klar. "Da muss ich Schmitz loben. Er hat sich in dieser Rolle völlig aufgerieben und voll in den Dienst der Mannschaft gestellt", erklärte Mühlenstedt. "Da können wir es auch verkraften, wenn er in der Offensive mal weniger Akzente setzt und auch kein Tor erzielt." Und das fällt umso leichter, wenn im Angriff dann andere TVE-Werfer in die Bresche springen. An diesem Tag war es Uli Holtmeier. Der TVE-Zugang durfte in der Startformation ran und dankte dieses Vertrauen mit seiner bisher besten Leistung im Trikot der Bad Münstereifeler. Neun Treffer gingen auf sein Konto und dabei leistete er sich gerade einmal einen Fehlwurf. Überhaupt wirkten die Mühlenstedt-Schützlinge hoch konzentriert, leisteten sich kaum Fehler und Ballverluste und spielten fast jeden Treffer sehenswert raus. "Da gab es keine überhasteten Aktionen. Keiner hat Kamikaze gespielt. Das war richtig schön anzuschauen", urteilte der TVE-Coach. Und so durfte er sich dann auch über eine frühe Vorentscheidung freuen. Der überragenden ersten Halbzeit ließen die Gäste noch einen Zwischenspurt direkt nach dem Seitenwechsel folgen und beim Zwischenstand von 22:11 war die Partie entschieden. In den letzten zehn Minuten konnte sich der TVE dann sogar den Luxus erlauben zu experimentieren. So bekam Christoph Jurkscheit nach langer Verletzungspause in der Schlussphase verstärkt zum Zuge und knüpfte nahtlos an die Leistungen seiner Mitstreiter an. Und trotz der munteren Wechselspiele schaukelte der TVE den Sieg locker nach Hause. TVE Bad Münstereifel: Calis, Doppelfeld, Jacobs (6), Holtmeier (9), Tuitje, Zimmermann (1), Jurkscheit (2), Trimborn (1), Schmitz, Becker (10/6), Prömse, Wilms (1), Naguschewski, Beltran (3). VorberichtEine gute KonstellationBad Münstereifel erhofft sich auch in Stolberg ZählbaresDer Handball-Oberligist setzt dabei vor allem auf die Qualitäten von Rückkehrer Manuel BeltranVON MARC GROSPITZ, 16.11.07, KOELNER STADTANZEIGER Stolberger SV - TVE Bad Münstereifel.Die direkten Abstiegsplätze hat der TVE Bad Münstereifel durch das jüngste, lang ersehnte Erfolgserlebnis in der Handball-Oberliga verlassen. Aus dem Gröbsten ist die Mannschaft von Trainer Enno Mühlenstedt damit aber noch lange nicht raus. "Wir müssen nachlegen", weiß der Coach nur zu gut und erwartet kurzfristig weitere Punkte. Dabei blickt der Trainer nicht nur auf die Auswärtspartie am Samstag beim Stolberger SV, sondern auch auf das darauf folgende Heimspiel gegen TV Bergneustadt. "Ich habe vor der Begegnung mit Rodt-Müllenbach gesagt, wir brauchen aus den nächsten vier Spielen zumindest vier Punkte. Zwei haben wir bereits und sollten wir in Stolberg etwas holen, stehen wir zu Hause nicht mehr so unter Druck." Und der TVE-Trainer rechnet sich in Stolberg durchaus etwas aus. Die Konstellation ist doch gut. "Wir haben ein wenig Rückenwind bekommen und die Last, die wir mit uns rumgeschleppt haben, ist nicht mehr ganz so schwer. Bei den Hausherren ist die Erwartungshaltung sicherlich sehr viel höher. Wir haben nun nicht ganz so viel zu verlieren", meint Mühlenstedt, der hofft, dass seine Mannschaft befreit aufspielt. "Die Stimmung war auch vor dem Sieg nicht schlecht. Doch jetzt ist sie wieder richtig gut. Es gab keinen, der nicht mit einem Grinsen die Trainingshalle betreten hat." Allerdings hat ein Leistungsträger die Trainingsstätte nicht ganz so gut gelaunt wieder verlassen. Keeper Tim Lierenfeld knickte Mitte der Woche um und musste die Übungseinheit mit einem dicken Knöchel abbrechen. "Das sah gar nicht gut aus", befürchtet der TVE-Coach den Ausfall seiner Nummer Eins, die am vergangenen Wochenende maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte. "Das wäre natürlich bitter für uns, zumal Lierenfeld nach seiner Pause richtig gut drauf war." Weitere Ausfälle hat der TVE aber nicht zu beklagen. Im Gegenteil, nachdem Manuel Beltran wieder Mitglied des Oberligakaders ist, findet nun auch Christoph Jurkscheit langsam, aber sicher den Anschluss. "Beide haben haben natürlich noch Konditionsmängel. Doch das wird schon", freut sich Mühlenstedt über die Alternativen. "Besonders Manuel tut uns gut. Er bringt sehr viel mehr Tempo und Aggressivität in unser Spiel", sagt der TVE-Coach, der von dem Rückkehrer auch in Stolberg die entscheidenden Akzente erwartet. |
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| 09. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - TV Rodt-Müllenbach 31:28 (16:15) |
TVE: Aufatmen nach 31:28 HeimsiegTrainer Mühlenstedt zieht mit Rückkehrer Manuel Beltran Ass aus dem ÄrmelVON JÜRGEN BUDTKE, 12.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV Rodt-Müllenbach 31:28 (16:15).Das Ass, das TVE-Trainer Enno Mühlenstedt speziell zum Duell der Kellerkinder aus dem Ärmel gezogen hat, hat gestochen: Manuel Beltran tauchte nach Monaten des Abschieds aus der ersten Mannschaft wieder im Trikot des Oberligisten auf.Und Beltran zeigte wie gewohnt vollen Einsatz - bis zu seiner Roten Karte (47.). "Er hat in den richtigen Momenten das Heft in die Hand genommen", freute sich Mühlenstedt über das Comeback seines Rückraumspielers, den er wegen konditionellen Rückstände das ein oder andere Mal auswechselte. Insgesamt war es das erwartete Kampfspiel, das bis in den Schlussminuten spannend war. Zwar setzten sich die Kurstädter in der 41. Minute auf 23:19 ab, doch es sollten noch einige kritische Momente kommen. So wurde der TVE durch drei Hinausstellungen auf drei Feldspieler dezimiert, doch sechs Gäste-Feldspieler konnten hieraus keinen Nutzen ziehen und vergaben diese große Chance, den Rückstand zu verkürzen. Dennoch kamen die Gäste nochmal auf 27:26 heran. Durch Treffer von Becker, Schmitz, Holtmeier und Wilms kam der TVE dann doch noch zum verdienten Heimsieg. "Es war völlig klar, dass es ein Kampfspiel werden würde", meinte Mühlenstedt nach der Begegnung. Er nannte die Vorteile seines Teams in der Partie: "Tim Lierenfeld hat wichtige Bälle gehalten. Wir haben eine gute Abwehrleistung geboten, hier haben Benny Jacobs und Peter Trimborn richtig hart gearbeitet. Jeder war für jeden da, jetzt haben wir eine gute Ausgangslage für die kommenden Wochen." Treffsicher war Simon Wilms, der alleine zu Beginn der zweiten Halbzeit fünf seiner acht Tore erzielte und mit Stefan Becker erfolgreichster Schütze des Siegerteams war. TVE Bad Münstereifel:Lierenfeld, Calis, Becker (8/3), Jacobs (6), Naguschewski, Trimborn (1), Holtmeier (2), Tuitje, Schmitz (3), Jurkscheit, Beltran (3), Wilms (8), Zimmermann, Prömse. Geschafft, aber glücklichTrainer Enno Mühlenstedt und der TVE können einen 31:28-Sieg bejubelnDer couragierte Handball-Oberligist ringt den TV Rodt-Müllenbach niederVON MARC GROSPITZ 12.11.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TV Rodt-Müllenbach 31:28 (16:15).TVE-Trainer Enno Mühlenstedt sah nach dem Schlusspfiff sichtlich geschafft aus. Er konnte der Freude über diesen wichtigen Sieg gar nicht ganz befreit ihren Lauf lassen. "Das hat ganz schön geschlaucht. Der Druck war enorm groß. Schon vor dem Spiel war ich sehr angespannt, habe nichts unversucht gelassen und bin auch jetzt mächtig angeschlagen", gestand er ein. Aber er war auch glücklich. Genau wie seine Werfer, die mit einer enormen Energieleistung den Gegner regelrecht niedergerungen hatten. Allen voran Benny Jacobs, der nicht nur sechs Tore zum Erfolg beisteuerte, sondern in erster Linie in der Abwehr alles aus sich raus holte. Nach dem Spiel saß er erst einmal einige Minuten atemlos auf der Bank. "Der ist völlig platt. Aber das wundert bei dem Einsatz auch nicht", verteilte Mühlenstedt Lob. Aber gleich mehrere TVE-Akteure setzten diesmal die Akzente. So stand Tim Lierenfeld nach längerer Verletzungspause wieder im Kasten und konnte gleich nahtlos an seine früheren guten Leistungen anknüpfen. Überragender Mann im Feld war Simon Wilms, der auf der halblinken Positionen aus allen Lagen traf. Das bescherte ihm im Verlauf der Partie dann sogar eine Sonderbewachung, doch dafür bekamen dann seine Mitspieler die nötigen Freiräume. Unter anderem konnte Manuel Beltran bei seinem Comeback davon profitieren. Der Mittelmann, der zuletzt aus beruflichen Gründen nur noch in der zweiten Mannschaft spielte, steht nun der Oberliga-Mannschaft wieder zur Verfügung und zeigte gleich bei seinem ersten Auftritt, wie wertvoll er für das Mühlenstedt-Team ist. "Ihm fehlt noch ein wenig die Kondition, doch man hat sofort gesehen, dass er für unser Spiel eine Belebung ist", freute sich Mühlenstedt über Bertrans Mitwirken. Beltran brauchte dann aber auch nur für 45 Minuten Luft. Dann sah er eine Rote Karte und konnte sich gezwungener Maßen erholen. Die Hausherren, die nahezu die gesamte Partie geführt hatten, ließen sich aber auch davon nicht aus der Bahn werfen. "Ich dachte schon, jetzt kommt es zum Bruch, doch das haben wir dann gut gemeistert", erklärte der TVE-Trainer, der Uli Holtmeier danach auf die Mittelposition beordert hatte. Der behielt abgeklärt den Überblick und führte sein Team am Ende recht sicher zum verdienten Sieg. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs (6), Holtmeier (2), Tuitje, Zimmermann, Jurkscheit, Trimborn (1), Schmitz (3), Becker (8/3), Prömse, Wilms (8), Naguschewski, Beltran (3). VorberichtHarter Kampf für eine gute AusgangslageTVE erwartet zum Auftakt einer Serie von Schlüsselspielen im Kellerduell Rodt-MüllenbachDer Handball-Oberligist bangt noch um den Einsatz seines Keeper LierenfeldVON MARC GROSPITZ, 09.11.07, KOELNER STADTANZEIGER TV Weiden - TVE Bad Münstereifel.Ein Blick auf die Tabelle genügt, um die Brisanz der Partie zwischen dem TVE Bad Münstereifel und dem TV Rodt-Müllenbach deutlich zu machen. Diese Handball-Oberliga-Begegnung am Samstagabend (19.30 Uhr) wird den Zuschauern in der Heinz-Gerlach-Halle Abstiegskampf pur bieten. Der Tabellenvorletzte TVE steht auf dem ersten Abstiegsplatz und erwartet den eigentlich gesicherten Drittletzten. Allerdings kann es je nach Situation in der Regionalliga in der Oberliga am Ende eventuell auch den Drittletzten erwischen. Entsprechend groß dürfte in beiden Lagern die Anspannung sein, denn nur der Gewinner der Partie hält den Anschluss an die gesicherten Tabellenregionen. TVE-Trainer Enno Mühlenstedt lässt keinen Zweifel aufkommen, dass er um den Druck weiß, der auf seiner Mannschaft lastet. "Uns ist die Situation bewusst. Aber es geht nicht nur um diese Partie. Für uns könnte der November der Monat der Wahrheit werden." Da warten mit dem Stolberger SV und dem TV Bergneustadt ähnlich schwere, aber nicht unlösbare Aufgaben. "Umso wichtiger wäre nun ein guter Start in diese entscheidende Phase. Mit einem Sieg im Rücken geht man gleich viel lockerer die nächsten Hürden an", erklärt der Coach. Und er zeigt sich selbstbewusst. "Für uns ist ein Sieg in eigener Halle ein Muss. Ich hoffe, dass die Mannschaft von Beginn an Emotionen zeigt." Eine Sache für Handball-Ästheten dürfte die Partie nicht werden. "Das wird kein schönes Spiel. Da bin ich mir sicher. Wir müssen erst mal über den Kampf ins Spiel finden und Rodt-Müllenbach ist zudem als sehr kompakte Mannschaft, die robust zu Werke geht, bekannt." Mut macht den Hausherren die personelle Situation. Zumindest im Feld hat Mühlenstedt keine Aufstellungssorgen, denn alle Spieler sind fit und zuletzt zeigte besonders Zugang Benny Jacobs, dass er sich langsam, aber sicher beim TVE einlebt. "Als keiner sich mehr etwas zugetraut hat, übernahm er in Weiden Verantwortung. Ich hoffe er kann diese Leistung auch in eigener Halle bestätigen." Nur die Torwartfrage bereitet den Gastgebern noch Kummer. Tim Lierenfeld ist nach wie vor angeschlagen. Eine Zerrung setzte ihn zuletzt außer Gefecht, so dass er unter der Woche nicht trainieren konnte. Ob er sich dennoch auf die Bank setzt, entscheidet sich kurzfristig. Das wäre für den Coach eine Beruhigung. "Wir wissen, dass wir uns auf Yetis Calis im Tor verlassen können. Doch es gut zu wissen, dass man in der Hinterhand ein Alternative hat." |
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| 08. Spieltag | TV Weiden - TVE Bad Münstereifel 28:26 (13:10) |
Für Münstereifel wird Luft immer dünnerStefan Becker und Benny Jacobs zeigen sich in Weiden wurfstark, TVE holt aber keinen PunktVON JÜRGEN BUDTKE, 05.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU Weidener TV - TVE Bad Münstereifel 28:26 (13:10).Trotz eines starken Auftritts gelang es der Truppe von TVE-Trainer Enno Mühlenstedt nicht, etwas Zählbares aus Weiden zu entführen. Der Coach war erneut nicht unzufrieden mit seinem Team: "Wir haben eine Topleistung abgeliefert und hätten ein Unentschieden absolut verdient gehabt. Bei Stefan Becker läuft es jetzt, er hat ein überragendes Spiel abgeliefert. Auch Benny Jacobs war stark und hat Verantwortung übernommen. Er hat sich oft durchgetankt und seine bislang beste Partie für uns gespielt." Becker hatte allerdings zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt Wurfpech. Beim Stande von 26:27 - der TVE befand sich in Unterzahl - schloss er einen Angriff ab, traf aber nur die Latte. Im Gegenstoß wurde die Begegnung dann entschieden. Was nützt es? Punkte müssen jetzt her, und das weiß auch Mühlenstedt ganz genau. Zwar haben alle Kellerkinder der Liga verloren, der TVE hat es aber andererseits verpasst, hiervon zu profitieren. "Wir müssen jetzt einfach einmal ein, zwei Dinger gewinnen", sagt Mühlenstedt, der sich über die Schiedsrichter-Leistung gegen Weiden beklagte: "Es hat unglaublich viele Zeitstrafen gegen uns gegeben. Außerdem wurden Entscheidungen getroffen, die nicht richtig nachvollziehbar waren." Entsprechend verärgert waren die TVE-Spieler nach der Begegnung. Der TVE spielte in Weiden wieder mit Yetis Calis im Tor, der auch eine gute Leistung zeigte. Stammkeeper Tim Lierenfeld wurde aufgrund seiner muskulären Probleme nur in den Schlussminuten eingesetzt. Mühlenstedt ("wir sind immer noch guter Dinge") hofft nun, dass Lierenfeld in der wichtigen Partie nächsten Samstag gegen Rodt-Müllenbach wieder voll einsatzfähig sein wird. TVE Bad Münstereifel:Calis, Lierenfeld, Becker (12/5), Jacobs (9), Naguschewski (1), Trimborn (1), Schmitz (1), Zimmermann (2), Holtmeier, Jurkscheit, Wilms, Prömse Aller Beistand umsonstWackerer TVE unterliegt vor den Augen des Verwaltungsrates in WeidenEnno Mühlenstedt, der Trainer des Bad Münstereifeler Handball-Oberligisten, hadert beim 26:28 mit den Schiedsrichtern.VON THORSTEN JORDAN, 05.11.07, KOELNER STADTANZEIGER Weidener TV - TVE Bad Münstereifel 28:26 (13:10).Im Vorfeld bezeichnete Enno Mühlenstedt, der Trainer des Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel, den Weidener TV als äußerst unangenehmen Gegner, "in dessen kleiner und lauter Halle wir unbedingt die Nerven behalten müssen." Dies gelang den Gästen zwar, aber trotz der tollen Unterstützung der TVE-Reserve, die vorher spielte, sowie der extra angereisten Mitglieder des Verwaltungsrats, mussten die Kurstädter am Ende zum sechsten Mal in der laufenden Saison die Halle mit leeren Händen verlassen. "Wir haben stark gespielt, waren aggressiv und gerieten zu keiner Phase der Partie hoch in Rückstand", lobte Mühlenstedt, der sich allerdings mit einigen Entscheidungen der Schiedsrichter absolut nicht einverstanden zeigte. "Schon im ersten Durchgang erhielten wir zahlreiche, aus meiner Sicht unberechtigte, Zeitstrafen, die der Gegner sofort ausnutzte." Für den Coach letztlich der Hauptgrund, warum seine Schützlinge mit einem 10:13-Rückstand in die Pause gehen mussten. Auch nach Wiederanpfiff verlief die Partie weiter ausgeglichen. Der Tabellenvorletzte aus Münstereifel ließ nicht locker, hielt stets Anschluss und traf kurz vor dem Ende zum 26:27. Anschließend kam der TVE noch einmal an den Ball, scheiterte jedoch an der Latte, und Weiden machte per Tempogegenstoß den Sack endgültig zu. Besonders hervorheben wollte Mühlenstedt Benny Jacobs, der insgesamt neun Treffer erzielte und seine beste Saisonleistung zeigte. Mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde schließlich noch Stefan Tuitje, der den verletzten Peter Trimborn ersetzte und beim Stand von 24:24 nach Mühlenstedts Meinung für ein Allerweltsfoul viel zu hart bestraft wurde. "Wir bereiten uns jetzt akribisch auf das Duell gegen den TV Rodt-Müllenbach vor. Denn diese Partie müssen wir unbedingt gewinnen", blickt der TVE-Coach schon wieder nach vorn. TVE Bad Münstereifel: Calis, Lierenfeld, Jacobs (9), Holtmeier, Tuitje, Zimmermann (2), Jurkscheidt, Trimborn (1), Schmitz (1), Becker (12/5), Prömse, Wilms, Naguschewski (1). VorberichteAuf die Kampfkraft kommt es anMühlenstedt hofft auf Rückkehr von Stammtorhüter LierenfeldVON JÜRGEN BUDTKE, 02.11.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TV Weiden - TVE Bad Münstereifel.Keine Frage, die Handballer des TVE Bad Münstereifel haben sich riesig gefreut über das Unentschieden letzten Sonntag gegen den TuS Derschlag. Mit einem direkten Freiwurf ist es Kunstschütze Stephan Schmitz gelungen, einen Punkt in der Heinz-Gerlach-Halle zu behalten. TVE-Trainer Enno Mühlenstedt macht jedoch keinen Hehl daraus, dass er sich mehr erwünscht hatte: "Wir hätten das Spiel natürlich gerne gewonnen, auch wenn Derschlag individuell stark besetzt gewesen ist." Seine Mannschaft hat sich mit Kampfkraft dagegen gestemmt, und das soll auch gegen den Weidener TV so sein. Die Partie findet in Weiden statt und wird um 19.45 Uhr angepfiffen. Mit der gleichen Ausgangslage hat sich der TVE zu beschäftigen: Ebenso wie Derschlag hinkt der Weidener TV noch den Erwartungen hinterher. "Die stehen nicht da, wo sie hinwollen", meint Mühlenstedt. Der TVE allerdings auch nicht. Zwar konnten sich die Bad Münstereifeler mit dem Remis gegen Derschlag vom Tabellenende lösen, doch der angestrebte Mittelfeldplatz im Liga-Ranking ist noch in weiter Ferne. Stammtorhüter Tim Lierenfeld musste gegen Derschlag wegen Oberschenkelproblemen passen. Ihm wurde von Mühlenstedt eine Trainingspause auferlegt, damit er möglichst gegen Weiden wieder spielen kann. Mit dabei ist Uli Holtmeier, der auch gegen Derschlag pausieren musste. Positive StimmungBeim TVE ist das Selbstvertrauen wieder zurückIn der Handball-Oberliga trifft Bad Münstereifel auf den Weidener TVVON MARC GROSPITZ, 02.11.07, KOELNER STADTANZEIGER TV Weiden - TVE Bad Münstereifel.Reicht ein Kunstwurf, um einer Mannschaft das Selbstvertrauen zurück zu geben? Diese Frage stellt sich derzeit Enno Mühlenstedt, Trainer des Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel. Und er glaubt, für sich selbst bereits eine Antwort gefunden zu haben. "Dieses Tor war für uns enorm wichtig. Das war endlich mal wieder ein positives Erlebnis", setzt er auf die heilsame Wirkung des Treffers. Diesen hatte Stephan Schmitz in der letzten Sekunde per Freiwurf zum Ausgleich gegen Derschlag erzielt und damit sich und seinen Teamkameraden noch einen Punkt beschert, der schon verloren schien. Entsprechend wurde der Schütze gefeiert. "Das hat uns noch mehr zusammen geschweißt", ist Mühlenstedt sicher. "Die Stimmung war ja trotz unserer Situation nie wirklich schlecht, aber jetzt ist sie wieder richtig gut. Es war ja sogar ein Sieg gegen Derschlag möglich." Der Aufwärtstrend soll bereits am Samstag (19.45 Uhr) beim Weidener TV bestätigt werden. Ein wichtiges Spiel, denn die Gastgeber aus dem Aachener Raum sind ebenfalls sehr holprig in die Saison gestartet und rangieren nur zwei Punkte vor dem TVE. "Sollten wir da gewinnen, wäre der Anschluss wieder hergestellt", weiß natürlich auch Mühlenstedt. Freilich wird die Partie kein Selbstläufer. "Weiden ist eines der unangenehmsten Spiele in der Saison. Die Halle ist klein und laut. Da ist immer die Hölle los, wir müssen die Nerven behalten." Zudem ist sich Mühlenstedt sicher, dass der WTV mehr Potenzial hat, als er bisher abrufen konnte: "Die habe ich viel höher in der Tabelle erwartet." Doch der TVE-Trainer bleibt zuversichtlich. "Wir reisen nun mit breiter Brust an", ist er überzeugt und kann zudem wieder auf einen personell besser aufgestellten Kader zurückgreifen. Uli Holtmeier, der vergangenes Wochenende noch aus familiären Gründen fehlte, stößt zum Team zurück und möglicherweise steht Torwart Tim Lierenfeld ebenfalls wieder zur Verfügung. "Ich hoffe, dass er seine Oberschenkel-Verletzung bis Samstag auskuriert hat", sagt Mühlenstedt. |
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| 07. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - TuS Derschlag 37:37 (19:19) |
TVE Bad Münstereifel 37:37 gegen DerschlagStephan Schmitz verwandelt direkten Freiwurf und rettet Punkt in spannender BegegnungVON JÜRGEN BUDTKE, 29.10.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TuS Derschlag 37:37 (19:19).Dass Stephan Schmitz direkte Freiwürfe verwandeln kann, mussten die Derschlager bereits in der letzten Saison leidvoll eingestehen. Damals sorgte der Kunstschütze für zwei Punkte, gestern Abend rettete er den Münstereifelern einen wichtigen Punkt, nachdem die Partie bereits abgepfiffen war. Beim Stande von 36:37 erhielten die Hausherren aber noch einen Freiwurf zugesprochen, und Schmitz überwand die sechs Mann starke Mauer und dazu noch den Derschlager Torhüter. Ohne die verletzten Tim Lierenfeld und Uli Holtmeier musste der TVE in die Begegnung gehen, die ständig auf des Messers Schneide stand. Für Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt ein Punktgewinn: "Wir haben eine herausragende kämpferische Leistung abgeliefert, Hut ab vor meiner Mannschaft. Das Spiel kann uns eine Initialzündung geben." Auch, weil Münstereifel mit dem Punkt die Rote Laterne an den TV Jahn Köln-Wahn wieder zurückgegeben hat. Überragend im Dress der Gelb-Roten spielte Simon Wilms, der im Rückraum immer wieder zu Toren kam, auch nachdem er sich kurz vor der Halbzeit noch eine Verletzung zugezogen hatte. "Simon hat echt aufgedreht und war bis in die Haarspitzen motiviert", freute sich Mühlenstedt über den Youngster, der für Holtmeier in die Bresche sprang und einmal mehr sein Leistungsvermögen zeigte. TVE Bad Münstereifel:Calis, Zöllmann, Tuitje, Becker (9/4), Jacobs (2), Naguschewski (2), Trimborn (5), Schmitz (7), Wilms (7), Zimmermann (3), Prömse. Kunstschütze und Erlöser zugleichStephan Schmitz sichert dem TVE mit direkt verwandeltem Freiwurf einen PunktDer Handball-Oberligist trennt sich vom TuS Derschlag nach hartem Kampf mit 37:37.VON MARC GROSPITZ, 29.10.07, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TuS Derschlag 37:37 (19:19).Der TuS Derschlag war eigentlich vorgewarnt, doch am Ende half es den Gästen nichts. Als Stephan Schmitz in der Schlusssekunde zum Freiwurf aus neun Metern Entfernung antrat, hatten alle die Szene aus der Vorsaison noch gut in Erinnerung. Damals traf Schmitz mit einem Kunstwurf zum Sieg. Und auch diesmal brachte er die TVE-Fans zum Jubeln. Erneut überwand er die gegnerische Mauer und Keeper und erzielte so den 37:37-Endstand. "Ich hatte das Spiel eigentlich schon abgehakt", meinte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt, der schon mit dem Schicksal hadern wollte. "Wir hatten es eigentlich nicht verdient zu verlieren", urteilte er und am Ende sollte es dann auch nicht sein. Die Zuschauer hatten eine recht ausgeglichene Partie gesehen, in der Schmitz nicht nur als Torschütze glänzte, sondern auch als vorgezogener Deckungsspieler beeindruckte. Zudem wuchs Rückraumspieler Simon Wilms auf TVE-Seiten über sich hinaus. "Er hat eine richtig gute Leistung geboten", freute sich Mühlenstedt, der aber auch feststellen musste, dass es sein Team nie schaffte, sich in der Abwehr komplett zu stabilisieren. So ging es auf dem Feld immer munter rauf und runter, wobei die ersatzgeschwächten Kurstädter, Uli Holtmeier und Tim Lierfeld waren kurzfristig ausgefallen, nie den Anschluss verloren, sich aber auch nie absetzen konnten. "Unterm Strich geht dieses Remis wohl in Ordnung und sollte uns für die nahe Zukunft Mut machen", zog Mülenstedt erleichtert sein Resümee. TVE Bad Münstereifel: Calis, Zöllmann, Jacobs (2), Tuitje, Zimmermann (3), Jurkscheit, Trimborn (5), Schmitz (7), Becker (9/ 4), Prömse (2), Wilms (7), Naguschewski (2). VorberichtTVE Bad Münstereifel spielt am SonntagVON JÜRGEN BUDTKE, 27.10.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TuS Derschlag.Eine anderweitige Veranstaltung macht dem TVE Bad Münstereifel einen Strich durch die Rechnung, das Heimspiel gegen den TuS Derschlag zu gewohnter Zeit auszurichten. Die Oberliga-Begegnung wird am Sonntag um 18 Uhr in der Münstereifeler Heinz-Gerlach-Halle angepfiffen. Bei beiden Mannschaften besteht Nachholbedarf - zumindest was das Punktekonto anbelangt. Die Gastgeber müssen sich mit 2:10 Punkten mit der Roten Laterne abfinden. Derschlag hat zwar zwei Zähler mehr, liegt aber weit hinter den Erwartungen zurück. Wesentlich weiter vorne wurden sie noch vor dem Saisonbeginn eingeschätzt, schließlich besteht der Kader der Derschlager aus mehreren hochkarätigen Handballern. TVE-Trainer Enno Mühlenstedt ist trotz des letzten Platzes weiter zuversichtlich: „Für uns ist die derzeitige Tabellensituation kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir sind eine eingeschworene Mannschaft, Trainingsbeteiligung und -eifer stimmen nach wie vor.“ Bis auf Christoph Jurkscheit hat Mühlenstedt alle Spieler an Bord. Einzig Benny Jacobs muss sich noch mit einer Oberschenkelzerrung auseinandersetzen, voraussichtlich wird er nur für Deckungsarbeiten eingesetzt. |
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| 06. Spieltag | VfR Übach-Palenberg - TVE Bad Münstereifel |
Münstereifel verliert auswärts 31:33Gegner Übach-Palenberg hat in reinem Kampfspiel das Glück auf seiner SeiteVON JÜRGEN BUDTKE, 22.10.07, KOELNISCHE RUNDSCHAU VfR Übach-Palenberg - TVE Bad Münstereifel 33:31 (12:13)."Wir sind durch sehr viel Pech um den Sieg gebracht worden", berichtete TVE-Trainer Enno Mühlenstedt, der seinem Team ein Top-Motivation und eine super kämpferische Einstellung attestierte, sich aber mehr Variabilität bei seiner Mannschaft wünscht. Überhaupt war das kämpferische Moment überragend in einer Partie, die lange auf des Messers Schneide stand. Dabei sah es zunächst so aus, als würden sich die Gäste durchsetzen können. Denn der TVE lag nach einer langen Unentschieden-Phase plötzlich mit 27:25 in Front. "Dann kam aber die bitterste Phase für uns, wo wir uns einige Wurschteltore einfingen", so Mühlenstedt. Die Folge war, dass sich die TVE-Akteure wenige Minuten später mit 28:30 im Hintertreffen sahen. Zwar hatten die Gäste beim Stand von 31:32 aus Sicht des TVE noch die Chance zum Ausgleich, doch der Wurf knallte ans Torgehäuse, und im Gegenzug warf der Gastgeber zur Entscheidung ein. Zu Mühlenstedts Leidwesen wurden Benny Jacobs und Peter Trimborn bereits früh mit jeweils zwei Mal zwei Minuten Strafzeiten belegt und waren daher erneut Rot-gefährdet. "Das hat uns die Chance genommen, in der Abwehr noch energischer einzugreifen" so der Übungsleiter. Mühlenstedt will nun "die Energie und Leidenschaft, die wir in Übach-Palenberg an den Tag gelegt haben, in die nächsten Partien mitnehmen", um dann die Punkte zu holen, die nötig sind, um sich aus dem Tabellenkeller zu verabschieden. Mit der Niederlage ist der TVE nämlich auf den letzten Platz abgerutscht, weil Jahn Köln-Wahn als bisheriges Schlusslicht völlig überraschend bei der HSG Siebengebirge gewonnen hat. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Prömse (3), Zimmermann (1), Schmitz (4), Holtmeier (4), Trimborn (2), Naguschewski (5), Jacobs (2), Becker (10/4), Wilms, Tuitje. Überraschend am EndeDer TVE Bad Münstereifel ist nach der 31:33-Niederlage TabellenletzterDer Handball-Oberligist ist in Übach-Palenberg ebenbürtig, hat am Ende aber nicht die nötige Fortune.VON MARC GROSPITZ, 22.10.07, KOELNER STADTANZEIGER VfR Übach-Palenberg - TVE Bad Münstereifel 33:31 (12:13).Nun ist die Rote Laterne der Handball-Oberliga doch in Bad Münstereifel angekommen. Nach der erneuten Niederlage und den etwas überraschenden Erfolgen der Konkurrenz aus Niederpleis und Wahn, die Wahner schlugen sogar Primus HSG Siebengebirge/Thomasberg, ist das Team von Trainer Enno Mühlenstedt auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Doch mehr als die Tabellensituation ärgerte den Coach, dass beim VfR ein wichtiger Sieg verpasst wurde. "Das war schon enttäuschend, denn es war eindeutig mehr drin", urteilte er nach 60 durchweg spannenden Minuten. Bis in die heiße Schlussphase war die Partie völlig ausgeglichen. Die Gäste hatten zwar den besseren Start erwischt und führten zwischenzeitlich mit 9:6, doch die Hausherren kämpften sich wieder heran und verkürzten den Rückstand auf einen Treffer zur Pause. Nach dem Seitenwechsel gaben beide Teams ihre Zurückhaltung in der Offensive auf und vernachlässigten zeitgleich die Abwehr. Die Folge war ein munterer Schlagabtausch, bei dem sich aber erneut keiner der Kontrahenten absetzen konnte. "Ich habe selten ein so ausgeglichenes Spiel gesehen", sagte Mühlenstedt, der nur mühsam ruhig am Spielfeldrand sitzen bleiben konnte. Bis zum Spielstand von 28:28 war noch kein Sieger der Partie auszumachen, doch dann entschieden minimale Ungenauigkeiten die Begegnung. Während der TVE zweimal Pech mit Lattentreffern hatte, setzten die Gastgeber mit den abprallenden Bällen gleich zum Tempogegenstoß an und sorgten somit für die entscheidende Führung. "Das war natürlich bitter. Eigentlich kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Jungs haben wirklich gekämpft. Wir sind endlich mal gut ins Spiel gekommen und mussten nicht gleich einem hohen Rückstand hinterher laufen", meinte Mühlenstedt, der ein wenig ratlos wirkte. "Wenn überhaupt, hat es spielerisch gemangelt. Aber das war in dieser wichtigen Partie auch nicht anders zu erwarten. Niemand bei uns war besonders schlecht. Aber leider war auch keiner besonders gut", zog Mühlenstedt sein Fazit und blickte bereits nach vorne. "Nun muss der Knoten nächste Woche gegen Derschlag platzen." TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs (2), Holtmeier (4), Tuitje, Zimmermann (1), Trimborn (2), Schmitz (4), Becker (9/4), Prömse (3), Wilms, Naguschewski (5). VorberichtWeckruf vor dem AnpfiffBenny Jacobs ist nach überstandener Grippe wieder zurückVON THORSTEN JORDAN, 18.10.07, KOELNER STADTANZEIGER VfR Übach-Palenberg - TVE Bad Münstereifel.Wer glaubt, dass Enno Mühlenstedt, der Trainer des Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel, angesichts der bisher mageren Ausbeute von zwei Punkten, schlaflose Nächte verbringt, der sieht sich getäuscht. „Ich bin völlig entspannt. Die augenblickliche Situation bereitet mir überhaupt keine Sorgen“, sagt der Coach, der fest davon überzeugt ist, im Laufe der Serie noch einige Spiele zu gewinnen. Ob dies am Samstagabend beim VfR Übach-Palenberg bereits der Fall sein wird,bleibt allerdings abzuwarten(19.45 Uhr). „Ich erwarte erneut eine sehr schwere Aufgabe“, sagt Mühlenstedt, der dem Aufsteiger einen engagierten Saisonstart bescheinigt, der mit immerhin fünf Zählern belohnt wurde. Zwar unterlag der VfR zuletzt sang- und klanglos bei der HSG Rheinbach-Wormersdorf mit 25:44. Was das Team jedoch im Stande ist zu leisten, zeigte eindrucksvoll die 36:36-Punkteteilung am vierten Spieltag zu Hause gegen das Spitzenmannschaft TSV Bayer Dormagen II. „Viel wird auch darauf ankommen, ob wir in der hitzigen Atmosphäre die Nerven behalten“, meint der TVE-Coach, der überlegt, eventuell etwas offensiver decken zu lassen. „Und geben wir von Beginn an Gas, dann haben wir auch eine Chance.“ Dies war bisher fast ausschließlich nach der Pause der Fall. Und das war immer zu spät, weil die Rückstände zu diesem Zeitpunkt bereits zu groß waren. Darüber hinaus fordert Mühlenstedt wesentlich mehr Fexibilität im Angriff. Was die personelle Situation angeht, sollten die zuletzt grippegeschwächten Benny Jacobs, Carsten Zimmermann und René Naguschewski wieder annähernd im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. „Ein Sieg wäre natürlich enorm wichtig für unser Selbstvertrauen“, gibt Mühlenstedt zu, der gleichzeitig aber auch schon an die Zukunft denkt und bereit ist, weitere Rückschläge in Kauf zu nehmen. „Es kann gut sein, dass ich schon bald den ein oder anderen Akteur aus der Reserve einbaue.“
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| 05. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - HSG Siebengebirge-Thomasberg 27:34 (10:19) |
Begrenztes LeidDer Handball-Oberligist ist gegen die HSG Siebengebirge / Thomasberg zwar chancenlos, kann aber ein Debakel verhindernVON MARC GROSPITZ, 15.10.2007, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - HSG Siebengebirge / Thomasberg 27:34 (10:19). Besser lassen sich die Kräfteverhältnisse dieses Handballabends wohl nicht beschreiben: Während aufseiten der Verlierer TVE-Trainer Enno Mühlenstedt noch recht zufrieden wirkte und sich darüber freute, „dass wir in der zweiten Halbzeit Moral gezeigt haben“, dürfen sich die Sieger diese Woche noch auf eine Standpauke gefasst machen. HSG-Coach Klaus Otzipka war sichtlich verärgert. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung und eines Tabellenführers nicht würdig.“.Selbst der erste Durchgang, in dem seine Mannschaft den Sieg im Prinzip schon sicherstellte und neun Tore Vorsprung herausspielte, fand in seinen Augen keine Gnade. „Es hat der letzte unbedingte Wille gefehlt. Wir haben nicht den gewohnten Druck erzeugt.“ Nun, für den TVE sollte es an diesem Abend reichen. Im ersten Durchgang waren die Hausherren schlichtweg überfordert und vermittelten den Eindruck, dass sie die Partie schon vor dem Anwurf verloren gegeben hatten. Viele unmotivierte Fehlversuche, Ballverluste und ein recht statischer Spielaufbau machten der HSG das Leben leicht. Der TVE hatte dabei auch noch Glück, denn die Gäste leisteten sich angesichts eines sicheren Vorsprungs den Luxus, zahlreiche gute Chance ungenutzt zu lassen. Sonst hätte das Ergebnis für die Gastgeber wohl katastrophalere Ausmaße angenommen. Die TVE-Anhänger befürchteten in der Pause dennoch das Schlimmste, doch ihr Leid sollte sich in Grenzen halten. Die erwartete Lehrstunde blieb aus. Im Gegenteil, die Hausherren schickten sich nun sogar an, noch mal ein wenig Spannung aufzubauen, doch ganz sollte ihnen das nicht gelingen. Immerhin wussten sie aber den Abstand zu verkürzen. Bis auf 16:21 kam der TVE noch einmal heran und nicht zuletzt Zugang Uli Holtmeier bewies dabei, dass er sich langsam, aber sicher in der Kurstadt eingelebt hat. Allerdings waren die Hausherren weit davon entfernt, das Blatt zu wenden. Die HSG lief nie Gefahr, die Partie zu verlieren und spätestens als Peter Trimborn und Benny Jacobs zeitgleich mit ihrer dritten Zeitstrafe das Feld verlassen mussten (50. Spielminute), war auch das letzte Fünkchen Hoffnung aufseiten des TVE erloschen. TVE: Lierenfeld, Calis, Jacobs (3), Holtmeier (4), Tuitje (1), Zimmermann (3), Trimborn (3), Stephan Schmitz (7 / 4), Becker (5), Prömse, Wilms (1). TVE unterliegt 27:34VON JÜRGEN BUDTKE, 14.09.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - HSG Siebengebirge-Thomasberg 27:34 (10:19). Da wäre mehr drin gewesen für die Hausherren - wenn sie im ersten Abschnitt konzentrierter zu Werke gegangen wären. Der favorisierte Tabellenführer aus dem Siebengebirge hatte keine große Mühe, die teils meterweiten Löcher in der TVE-Abwehr auszunutzen und bereits bis zur Halbzeit die Vorentscheidung herauszuspielen. Da halfen auch verschiedene Deckungsvarianten nichts, die HSG kam viel zu oft und zu leicht zu Torerfolgen. In der Offensive haperte es zuweilen an der Technik im Spiel des TVE, wodurch einige Angriffe von den Schiedsrichtern abgepfiffen wurden.Ganz anders präsentierte sich die TVE-Abwehr mit Beginn des zweiten Abschnitts. Es wurde im 6:0-Verbund zugepackt wie es geboten war, und das zahlte sich auch aus. Nach Carsten Zimmermanns erfolgreichem Tempogegenstoß - Stephan Schmitz hatte ihn gekonnt auf die Reise geschickt - verkürzten die Kurstädter auf 16:21 (37.), und da keimte noch einmal kurzfristig die Hoffnung auf, das Spiel doch noch kippen zu können. Spätestens nach den Roten Karten für Benny Jacobs und Peter Trimborn (51.) war dann aber nichts mehr möglich für den TVE, was auch Trainer Enno Mühlenstedt eingestand: „In der ersten Halbzeit fehlte bei uns einfach die Einstellung, vielleicht hatten wir auch zu viel Respekt vor dem Spitzenreiter. Meine Spieler waren alle angeschlagen, haben aber Charakter gezeigt. Das Spiel hat erneut gezeigt, dass wir ein gutes Potenzial haben, wenn wir kämpfen.“ Das wird der TVE auch brauchen, um sich aus der unteren Tabellenregion herauszuarbeiten. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Prömse, Zimmermann (3), Becker (5), Holtmeier (4), Schmitz (7 / 4), Jacobs (3), Tuitje (1), Trimborn (3), Wilms (1), Naguschewski, Hochgürtel. VorberichtTVE Münstereifel hat Primus zu GastVON JÜRGEN BUDTKE, 11.10.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - HSG Siebengebirge-Thomasberg. Nach vier Wochen Pause geht es für den TVE Bad Münstereifel in der Meisterschaft weiter. Die Truppe von Trainer Enno Mühlenstedt hat wahrlich keine leichte Aufgabe zu bewältigen, denn mit der HSG Siebengebirge-Thomasberg tritt der Tabellenführer in der Kurstadt an. Die Partie wird um 19.30 Uhr in der Heinz-Gerlach-Halle angepfiffen.„Wir haben keine Chance, aber die wollen wir nutzen“, scherzt Mühlenstedt, der weiß, dass er gegen eine physisch optimal ausgestattete Mannschaft anzutreten hat. Erschwerend kommt für den Gastgeber hinzu, dass sich einige Spieler grippale Erkrankungen zugezogen haben. Benny Jacobs hat es besonders schwer erwischt, auch Stephan Schmitz und Carsten Zimmermann mussten Auszeiten in Anspruch nehmen. René Naguschewski, der so schon mit chronischen Lungenbeschwerden belastet ist, musste sich unfreiwillig zu dieser Liste gesellen, er wird wohl am ehesten ausfallen. Nico Schmidt hat sich beruflich bis Anfang des kommenden Jahres verabschiedet, und Christoph Jurkscheit wird sich noch längere Zeit mit seinen Schulterproblemen herumschlagen müssen. „Wir werden unseren Kader wohl mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen müssen,“ so Mühlenstedt. Alexander Hochgürtel und Marc Gierlich stehen da als Erste auf der Wunschliste Mühlenstedts. Er würde gerne auch auf Manuel Beltran wegen seiner Oberliga-Erfahrung zurückgreifen, der aber Rückenprobleme hat. Fragen über Fragen, was das Personal anbelangt. In einem ist sich Mühlenstedt aber sicher: „Wir müssen fighten und uns gut verkaufen, schließlich wollen wir unsere Zuschauer nicht verärgern.“ Eine ähnlich hohe Niederlage wie zum Saison-Heimauftakt gegen Bayer Dormagen II soll auf alle Fälle vermieden werden. „Der Knoten muss platzen“, fordert Mühlenstedt, der seinen Mannen vom Potenzial her einiges zutraut. Auch wenn der TVE als Außenseiter in die Begegnung geht, Mühlenstedt lässt sich die Vorfreude nicht verderben: „Wir haben Lust, gegen die HSG zu spielen.“
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| 04. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - TV Köln-Wahn 21:20 (9:10) |
Den ersten Sieg erkämpft und erzittertMünstereifels Torhüter Tim Lierenfeld lässt Wahner Werfer verzweifelnVON JÜRGEN BUDTKE, 17.09.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV "Jahn" Köln-Wahn 21:20 (9:10). Ein überragender Tim Lierenfeld im Tor des TVE Bad Münstereifel sichert den Kurstädtern die ersten zwei Punkte im Duell der bislang punktlosen Mannschaften. In einer von Spannung kaum zu überbietenden Schlussphase behielt Lierenfeld auch bei seiner letzten, entscheidenden Aktion die Nerven, wehrte beim Stande von 20:20 eine halbe Minute vor dem Abpfiff einen gegnerischen Wurf ab und sorgte somit letztlich für einen glücklichen Kampfsieg seiner Farben. Denn beim anschließenden letzten Angriff der Hausherren war Rückraumschütze Nico Schmidt zehn Sekunden vor dem Abpfiff erfolgreich und warf zum Heimsieg für den TVE ein.Dabei hatte Schmidt wenige Minuten zuvor bereits zum 20:17 - eigentlich vorentscheidend - eingeworfen. Doch durch einige Ungeschicktheiten im Vorwärtsspiel der TVE-Akteure wurden die anschließenden Möglichkeiten, die Gäste auf Distanz zu halten, schlichtweg vertendelt. Und so kam es, dass die Begegnung erst in den Schlusssekunden entschieden wurde. Einige Male war es auch schlichtweg Pech der TVE-Werfer in ihren Bemühungen, sich vorzeitig abzusetzen: Latte oder Pfosten des gegnerischen Torgestänges knallten mehrmals, nachdem ein Werfer der "Gelb-Roten" abgezogen hatte. "Wir haben im Angriff viele 100-prozentige Chancen verworfen, dadurch bleibst Du unsicher", meinte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt unmittelbar nach dem Handball-Krimi. Während die Abwehr sicher stand, schlichen sich in der Offensivarbeit immer wieder Fehler ein, was für Mühlenstedt am Ende aber zweitrangig war: "Das sind zwei Punkte für unseren Kopf, jetzt können wir in der vierwöchigen Spielpause etwas beruhigter weiter arbeiten." Neben Lierenfeld, der unter anderem Mitte der ersten Halbzeit zwei Strafwürfe entschärfte, war Rechtsaußen Carsten Zimmermann besonders am TVE-Heimsieg beteiligt. Der Rechtsaußen wurde für die zweite Halbzeit eingewechselt und war in der Chancenverwertung sicher. An Nico Schmidt hielt Mühlenstedt ebenfalls fest: "Er war bei uns der einzige, der aus dem Rückraum gefährlich war." TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker /2/1), Jacobs (3), Trimborn (2), Holtmeier, Tuitje, Schmitz, Beltran, Schmidt (7), Wilms, Zimmermann (6), Prömse (1) Auch grippekrank sehr wertvollCarsten Zimmermann sichert dem TVE mit seinen sechs Treffern den SiegDer Bad Münstereifeler Handball-Oberligist muss vor dem ersten Saisonsieg lange ZitternVON THORSTEN JORDAN, 17.09.2007, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TV Jahn Köln-Wahn 21:20 (9:10). Nichts für schwache Nerven war die Partie in der Handball-Oberliga zwischen den beiden einzigen Teams, die bis dato ohne Punkte waren. Während Wahn am Ende erneut leer ausging, feierte der TVE Bad Münstereifel endlich seinen ersten Sieg und atmete kräftig durch."Uns war die Nervosität deutlich anzumerken", meinte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt, der eine Partie auf schwachem Niveau gesehen hatte. Mühlenstedt bestätigte seinen Schützlingen aber dennoch eine tolle Moral. "Wir haben sehr diszipliniert gespielt, aber leider den Gegner völlig unnötig aufgebaut." Mühlenstedt meinte vor allem die Abschlussschwäche im ersten Durchgang, als sein Team mindestens acht klare Chancen versiebte und zur Pause sogar mit einem Tor zurücklag. "Das machte die Sache nicht unbedingt einfacher", meinte Mühlenstedt. Für Entspannung sorgten seine Werfer nicht. Ganz im Gegenteil. Nach einer sicheren 20:17-Führung in der Schlussphase, gelang den Kölnern nochmals der Ausgleich (20:20), ehe Nico Schmidt doch noch der Siegtreffer gelang. Zwar erhielt das Ligaschlusslicht ein letztes Mal den Ball, doch die Zeit reichte nur noch für einen Freiwurf zwei Sekunden vor dem Ende. Der reaktivierte Manuel Beltran, zuvor noch 60 Minuten lang bei der TVE-Reserve im Einsatz, hatte zuvor taktisch klug gefoult. Aber nicht nur Beltran hatte damit seinen Beitrag geleistet, sondern auch der starke Torhüter Tim Lierenfeld sowie Carsten Zimmermann. "Er hätte aufgrund einer Grippe eigentlich nicht spielen dürfen", meinte Mühlenstedt, der im Spiel aber keinen anderen Rat mehr wusste und den Linkshänder nach dem Wechsel aufs Feld geschickt hatte. Eine richtige Entscheidung, denn Zimmermann gelangen sechs Treffer und er avancierte so zum Matchwinner. "Ich bin froh, dass nun die vierwöchige Pause ansteht. Wir wollen die Zeit nutzen, um uns wieder zu sammeln. Außerdem können die angeschlagenen Akteure endlich in Ruhe ihre Verletzungen auskurieren", hofft Mühlenstedt, dass anschließend endlich der Knoten platzt. Allerdings ohne Nico Schmidt, der vorerst sein letztes Spiel für die Kurstädter bestritt, um sich wieder seinem Auslandsstudium zu widmen. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs (3), Holtmeier, Tuitje, Zimmermann (6), Schmidt (7), Trimborn (2), Schmitz, Becker (2/1), Prömse (1), Wilms, Beltran VorberichtTVE im Duell der KellerkinderAuch Handballer vom TV Köln-Wahn haben bislang nichts Zählbares geholtVON JÜRGEN BUDTKE, 14.09.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TV Köln-Wahn. Damit haben die Münstereifeler Handballer nicht gerechnet: am vierten Spieltag bestreitet der TVE mit dem zweiten Heimspiel ein echtes Duell der Kellerkinder.Am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr ist der TV "Jahn" Köln-Wahn in der Münstereifeler Heinz-Gerlach-Halle zu Gast, und sowohl die Hausherren als auch die Domstädter haben bislang keinen Punkt holen können. Für den TVE ist es noch ein wenig schlimmer, befinden sie sich wegen des schlechteren Torverhältnisses ganz unten in der Tabelle. Nichtsdestotrotz ist die Stimmung beim Tabellenletzten gut, auch mit der Trainingsbeteiligung ist Trainer Enno Mühlenstedt sehr zufrieden. Was fehlt sind halt die Punkte, und Mühlenstedt will am Samstag endlich einen Sieg: "Gegen Köln-Wahn ist ein Sieg einfach Pflicht. Es wird allerhöchste Zeit, dass bei uns der Knoten platzt. Es wird kein einfaches Spiel, deshalb müssen wir hoch konzentriert und kontrolliert spielen, um den Gegner zu knacken." Nicht einlullen lassen, heißt die Devise. Die Gäste gehen in der Offensive oft mit einer langen Spielweise vor, stechen dann aber zu. "Wir müssen hellwach sein", nennt Mühlenstedt eine Voraussetzung, um erfolgreich zu sein. Zum Saisonbeginn hätte Jahn-Wahn fast einen Punkt geholt, gegen Rodt-Müllenbach dann doch noch knapp verloren. Die danach gemachten Spiele gegen Rheinbach und Stolberg mussten die Gäste klar abgeben. Vor der vierwöchigen Herbstpause will der TVE Bad Münstereifel wenigstens ein Spiel gewonnen haben, und Wahn ist die letzte Chance, das Minimal-Zwischenziel zu realisieren. Hinzu kommt, dass der wurfgewaltige Torjäger Nico Schmidt den Kurstädtern nach der besagten Herbstpause wegen eines weiteren, längeren Auslandsaufenthaltes vorerst nicht mehr zur Verfügung stehen wird. "Wenn Nico nicht mehr dabei ist, müssen wir uns was einfallen lassen", sagt Mühlenstedt. Mit Mühlenstedts eigenem Einsatz ist allerdings weniger zu rechnen. Einerseits, weil er sich mit einer Knieverletzung herumschleppt, und andererseits, weil er in dieser Saison einen Strich ziehen und sich auf seine Trainertätigkeit konzentrieren will: "Ich will mit meinen 37 Jahren mehr Trainer sein. Ich vertraue meinen Spielern voll und ganz, jetzt müssen andere herankommen." Einen, den er hierfür speziell im Auge hat, ist Jens Prömse. "Er ist jetzt gefragt", hofft Mühlenstedt, dass Prömse künftig auf der Mittelposition die Akzente setzen wird. Der Trainer erwartet von Prömse, dass er die Spielkontrolle über
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| 03. Spieltag | HSG Rheinbach/Wormersdorf - TVE Bad Münstereifel 28:25 (15:09 |
TVE: keine Punkte, aber Moral stimmtStartschwierigkeiten in Rheinbach waren Grund für die dritte Niederlage in FolgeVON JÜRGEN BUDTKE, 10.09.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU HSG Rheinbach/Wormersdorf - TVE Bad Münstereifel 28:25 (15:9). Bereits zu Beginn der Partie gerieten die Gäste auf die Verliererstraße, und auf dem Weg zur Umkehr hatten sie am Ende etwas Pech. Schnell lag die Truppe von TVE-Trainer Enno Mühlenstedt mit 2:7 hinten. Nach einer Auszeit gelang es dem TVE kurzzeitig, den Abstand zu verkürzen, doch bis zum Halbzeitpfiff bauten die Hausherren ihre Führung sogar noch etwas aus. Dabei stand TVE-Stammtorhüter Tim Lierenfeld meist auf verlorenem Posten, denn die HSG wusste ein schnelles Konterspiel zu fahren und ließ bei den Abschlüssen der plötzlichen Angriffe Münstereifels Keeper meist keine Chance.Yetis Calis, der bereits vor der Halbzeit für Lierenfeld eingewechselt wurde, hatte da mehr Erfolg. "Er hat stark gehalten und dafür gesorgt, dass wir uns wieder herankämpfen konnten", lobte Mühlenstedt seinen Torhüter. Insgesamt präsentierte sich das Gäste-Team im zweiten Abschnitt engagierter, was letztlich auch zu einigen Zeitstrafen gegen den TVE führte. "Wir mussten halt etwas härter anpacken", meinte Mühlenstedt, der seine Männer anwies, in der Abwehr offener zu decken. Zudem wurden in der Sturmformation mehrere Alternativen gespielt. Nach dem 18:10 für die HSG nahm Mühlenstedt eine Auszeit, die er dazu nutzte, seinen Spielern erneut lautstarke Anweisungen zu geben. Diese fruchteten dann, über 22:17 verkürzte der TVE den Abstand auf 27:25. Da waren zwar noch zwei Minuten zu spielen, doch Münstereifel musste erneut eine Zeitstrafe gegen sich gelten lassen. "In dieser Situation hast Du bei einer Unterzahl eigentlich keine Chance mehr", so der TVE-Coach. Und so war es auch, was Mühlenstedt allerdings nicht dazu veranlasste, ein negatives Fazit zu ziehen: "Vom Potenzial her konnten wir locker mithalten. Nach der hohen Niederlage gegen Dormagen war das Spiel gegen Rheinbach trotz der erneuten Niederlage eine gute Geschichte für uns." Die Stimmung im TVE-Lager war nach dem Spiel gar nicht so schlecht. Im Gegenteil, die Athleten freuen sich nun auf den TV Jahn Köln-Wahn, der am Samstag zu Gast in der Heinz-Gerlach-Halle ist. Eine Partie, die schon eher die Richtung bestimmen wird, denn die Domstädter sind aus jetziger Sicht einer der schwächeren Mannschaften in der Spielklasse, die für Mühlenstedt "gegenüber der Vorsaison etwas stärker geworden ist". TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker, Jacobs, Naguschewski, Trimborn, Holtmeier, Tuitje, Schmitz, Schmidt, Wilms, Zimmermann, Prömse Jenseits der eigenen AnsprücheFür den TVE kann es offenbar nur darum gehen, die Klasse zu haltenDer Bad Münstereifeler Handball-Oberligist verliert auch das dritte SaisonspielVON MARC GROSPITZ, 10.09.2007, KOELNER STADTANZEIGER HSG Rheinbach/Wormersdorf - TVE Bad Münstereifel 28:25 (15:9). Der Fehlstart ist komplett. Auch nach drei Spieltagen steht das TVE-Team von Trainer Enno Mühlenstedt ohne Punktgewinn da und muss schon jetzt das Saisonziel korrigieren: Es kann nur noch Klassenerhalt lauten. Durch zwei starke Aufsteiger und einen guten Absteiger scheint die Liga noch stärker und ausgeglichener als letzte Saison zu sein, und zudem kann der TVE nur noch ein Spiel auf seinen derzeit wurfstärksten Rückraumspieler Nico Schmidt zurückgreifen, bevor es Schmidt wieder ins Ausland zieht.Dabei war die dritte Pleite in Folge nicht nötig. Die Gäste aus Bad Münstereifel erwischten mal wieder einen denkbar schlechten Start. Schon nach zehn Minuten musste Coach Mühlenstedt beim Stande von 2:7 die erste Auszeit nehmen. "Wir haben uns einen Tempogegenstoß nach dem anderen gefangen und vorne die Bälle fast nur weggeworfen", ärgerte sich der Trainer. In der Folgezeit der ersten Hälfte konnte der TVE dann zwar die Fehlerquote senken, doch zu einer Aufholjagd reichte es noch nicht. Dies sollte sich dann aber nach dem Seitenwechsel ändern. Mühlenstedt nahm einige taktische Umstellungen im Angriff vor und ließ teilweise auch offensiver verteidigen. Zumeist war es Stephan Schmitz, der vorgezogen den Spielaufbau der Hausherren störte. Ein Konzept, das aufzugehen schien, zumal auch Yetis Calis, der zu Beginn des zweiten Durchgangs ins Tor gekommen war, gleich einige brenzlige Situation entschärfen konnte. Zumindest kämpfte sich der TVE langsam wieder heran. Allerdings wurde die intensivere Abwehrarbeit laut Mühlenstedt von den Schiedsrichtern oft falsch ausgelegt. Es hagelte Zeitstrafen für die Gäste, die so immer wieder aus dem Rhythmus gebracht wurden. So reichte es nur zu einem 25:27-Zwischenstand. Näher kam der TVE nicht mehr heran. "Ich bin mir sicher, dass wir das Spiel noch gedreht hätten, wenn wir zwei, drei Zeitstrafen weniger erhalten hätten", urteilte Mühlenstedt und wollte seinem Team am Ende keinen Vorwurf machen. "Die Mannschaft hat toll gekämpft und eine super Einstellung gezeigt. Dass wir das Spiel verlieren, haben wir uns angesichts des schwachen ersten Durchgangs selbst zuzuschreiben. Da haben wir einfach gepennt." TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs, Holtmeier, Tuitje, Zimmermann, Schmidt, Trimborn, Schmitz, Becker, Prömse, Wilms, Naguschweski VorberichtTVE-Trainer fordert den ersten SiegHohe Niederlage gegen Dormagen haben Münstereifels Handballer abgehaktVON JÜRGEN BUDTKE, 07.09.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU Rheinbach/Wormersdorf - TVE Bad Münstereifel. Im dritten Saisonspiel muss der TVE Bad Münstereifel bei der HSG Rheinbach/Wormersdorf versuchen, zu seinen ersten Punkten zu kommen.Vor der Partie sprach Rundschau-Mitarbeiter Jürgen Budtke mit TVE-Trainer Enno Mühlenstedt. Steckt Ihren Spielern die hohe Niederlage (21:43) gegen Dormagen noch in den Gliedern? Nein, das Spiel ist abgehakt. Dormagen war zwei Klassen besser als wir und ist in dieser Form mit Forsbach Meisterschaftsanwärter. Wenn ich gesehen habe, dass sich meine Spieler aufgeopfert haben, kann ich auch eine hohe Niederlage akzeptieren. Viel schlimmer war für mich unsere Auftaktniederlage in Niederpleis, die hat uns doch schon sehr gefrustet. Was muss verbessert werden? Wir sind mit Benny Jacobs und Uli Holtmeier im Rückraum völlig neu besetzt. Beide sind eine absolute Bereicherung für unser Team und werden voll anerkannt. Aber es kann nun einmal nicht alles auf Knopfdruck funktionieren, wir brauchen noch etwas Zeit. Reicht es gegen Rheinbach/ Wormersdorf für die ersten zwei Punkte? Rheinbach ist klarer Favorit, was nicht heißt, dass wir dort hin fahren, um die Punkte abzuliefern. Mit unserem Kampfgeist sind wir in der Lage, Rheinbach zu ärgern. In der vergangenen Saison haben wir ja auch zwei Mal gegen Rheinbach gewonnen. Mit welchen Spielern hat sich Rheinbach verstärkt? Die HSG hat mit Holger Manz einen sehr starken Spieler geholt, der auf allen Rückraum-Positionen agieren kann und bereits in der 2. Bundesliga aktiv war. Auch Christian Lehnert, der vor zwei Jahren in Münstereifel gespielt hat, ist jetzt im Trikot von Rheinbach tätig. Und wie sieht es mit der Gesundheit Ihrer Spieler aus? Christoph Jurkscheit wird weiterhin verletzungsbedingt fehlen. Ob Carsten Zimmermann in Rheinbach auflaufen kann, müssen wir abwarten. Es ist noch nicht gewiss, ob er mit seiner Gesichtsverletzung aus dem Spiel gegen Dormagen spielen kann.
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| 02. Spieltag | TVE Bad Münstereifel - Bayer Dormagen II 21:43 (11:23) |
Weit mehr als ein KlassenunterschiedGegen stark auftrumpfenden TSV Bayer Dormagen II hat der TVE nicht den Hauch einer ChanceVON JÜRGEN BUDTKE, 03.09.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - TSV Bayer Dormagen II 21:43 (11:24). Dass die Gäste über eine junge, trickreiche und dynamische Truppe verfügen, war bereits bei deren Auftaktsieg gegen Rheinbach/Wormersdorf zu sehen. Dass sie einen Ligakonkurrenten an die Wand spielen können, ist seit Samstagabend öffentlich.Zu keiner Phase der Begegnung waren die Hausherren ebenbürtig, die Dormagener hingegen dürften in dieser Verfassung der größte Anwärter auf die Meisterschaft sein. Der TVE hingegen wird zeigen müssen, dass er in der Lage ist, eine Tracht Prügel einzustecken. Nach dem 0:4 Rückstand musste TVE-Trainer Enno Mühlenstedt erst einmal eine Auszeit nehmen, die aber auch keine Verbesserung einbrachte. Danach geriet Münstereifel weiter auf die Verliererstraße, über 4:14 trennte man sich zunächst einmal mit 11:24 zur Pause. Nach Wiederanpfiff war der Rückstand bis zum 16:29 noch halbwegs erträglich. Dann traf Dormagen im Minutentakt, und plötzlich stand es 16:38. Die TVE-Keeper Tim Lierenfeld und Yetis Calis waren gegen die Geschosse der Gegner meist machtlos, nicht zuletzt weil sie von ihrer Abwehrreihe alleine gelassen wurden. "Für uns war es eine Demütigung" Münstereifels Trainer Enno Mühlenstedt blieb nichts anderes übrig, als die Übermacht des Gegners einzugestehen: "Dormagen hat eine starke Truppe und war heute eine Klasse für sich, sie haben absolut verdient gewonnen. Für uns war es eine Demütigung, die Bayer-Spieler waren immer einen Schritt schneller als wir. Unser Verhalten im Zweikampf hat nicht hingehauen, zusätzlich haben wir uns zu viele riskante Anspiele geleistet." Auch Münstereifels Ex-Trainer Walter Traxel war Zuschauer der Begegnung zweier ungleich starken Gegner, er war begeistert von Dormagens Auftreten: "Eine Demonstration von Tempo und Technik." Wie geht es nun bei den Gelb-Roten weiter? Nach zwei sieglosen Spielen und dem letzten Tabellenplatz weiß Mühlenstedt die Lösung: "Es ist immer schwer, gegen einen übermächtigen Gegner zu spielen. Meine Spieler haben sich der Aufgabe gestellt. Wir müssen die beiden Spiele nun abhaken, für uns geht die Saison nun mit dem nächsten Spiel gegen Rheinbach/Wormersdorf los." Ob Carsten Zimmermann im Lokalderby in Rheinbach dabei sein wird, ist fraglich. Der Rechtsaußen erlitt gegen Dormagen bereits in der ersten Hälfte eine Platzwunde am Kopf und musste genäht werden. TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Tuitje, Becker (3), Holtmeier, Prömse (1), Jacobs (6), Naguschewski (1), Trimborn (4), Schmitz (5/3), Schmidt, Wilms (1), Zimmermann Der Handball-Oberligist TVE Bad Münstereifel geht zu Hause unterSzenenapplaus für den GegnerDas Mühlenstedt-Team hat beim 21:43 gegen den TSV Bayer Dormagen II nicht den Hauch einer ChanceVON THORSTEN JORDAN, 03.09.2007, KOELNER STADTANZEIGER TVE Bad Münstereifel - TSV Bayer Dormagen II 21:43 (11:23). Nach der bitteren 27:28-Auswärtspleite beim TuS Niederpleis kam es nun für die Oberliga-Handballer des TVE noch schlimmer. Im Heimspiel gegen den Nachwuchs des Zweitligisten aus Dormagen hatten die Hausherren nicht die Spur einer Chance und erlitten am Ende ein Debakel. Die Kurstädter wirkten zu jeder Phase der Partie völlig überfordert und hatten dem schnellen und technisch versierten Spiel der TSV-U23 nichts entgegenzusetzen. Bereits nach sechs Minuten führte der Bayer-Talentschuppen mit 5:0 und hatte auch anschließend keine Mühe, die Führung kontinuierlich auszubauen. Somit war bereits zur Pause alles verloren, und spätestens nach dem Wechsel veranstaltete Dormagen in der Heinz-Gerlach-Halle ein Schaulaufen. Mit der Konsequenz, dass selbst die Münstereifeler Anhänger zeitweise sogar für sehenswerte Aktionen der Gäste den verdienten Applaus spendeten. Zu allem Überfluss leisteten sich die Werfer von Trainer Enno Mühlenstedt im zweiten Durchgang sogar eine Phase zwischen der 40. und 53. Minute, in der nicht ein einziger Treffer gelang und wodurch die Überlegenheit des TSV noch zusätzlich eindrucksvoll unterstrichen wurde. "Dormagen spielte in einer anderen Liga. Diese Partie dürfen wir nicht als Maßstab ansetzen", analysierte TVE-Spieler Stefan Schmitz, der wenigstens noch sechs Tore beisteuern konnte. "Spielt Dormagen in dieser Form weiter, steht für mich der Aufsteiger in die Regionalliga bereits fest." Keine Frage, unter diesen Umständen tut die vorangegangene Niederlage beim TuS Niederpleis doppelt weh.TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Wilms (1), Schmidt, Naguschewski (1), Holtmeier, Schmitz (6/3), trimborn (4), Prömse (1), Jacobs (5), Tuitje (1), Becker (1) VorberichtMünstereifeler Handballer unter DruckNach Auswärtsniederlage hat der TVE gleich eine "Granate" zu GastVON JÜRGEN BUDTKE, 30.08.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TVE Bad Münstereifel - Bayer Dormagen II. Im ersten Heimspiel der neuen Saison geht es für den TVE Bad Münstereifel gleich zur Sache. Nach der überraschenden Auswärtsniederlage in Niederpleis muss die Truppe von Spielertrainer Enno Mühlenstedt es mit Bayer Dormagen II aufnehmen. Anpfiff in der Heinz-Gerlach-Halle ist um 19.30 Uhr. Die Gäste haben als Verbandsliga-Meister den Aufstieg in die Oberliga geschafft und im ersten Spiel gleich auf sich aufmerksam gemacht: Dormagen hat die HSG Rheinbach-Wormersdorf mit 31:23 aus der Halle gefegt. In dieser Verfassung werden die Gäste als ernsthafter Konkurrent zum Meisterschaftsfavoriten TV Forsbach gehandelt. Ganz anders die TVE-Handballer, die eine hohe Führung in Niederpleis aufgrund eines bedenklichen Einbruchs in der zweiten Halbzeit und am Ende mit leeren Händen dastanden. Demzufolge ist für Enno Mühlenstedt Dormagen auch der Favorit: "Das wird eine ganz harte Nummer für uns. Dormagen spielt einen sehr disziplinierten Handball und ist bei Tempogegenstößen ziemlich effektiv. Wir treffen auf eine junge Truppe, da müssen wir richtig zupacken. Dennoch freue ich mich auf unser erstes Heimspiel." In Niederpleis hat Vorsaison-Torschützenkönig Stefan Becker in der ersten Halbzeit auf der Bank geschmort, für ihn kam Carsten Zimmermann auf der Rechtsaußen-Position zum Einsatz. Zu diesem Zeitpunkt hat Mühlenstedt keinen Grund gesehen, Zimmermann aus dem Spiel zu nehmen: "Carsten hat konsequent gearbeitet. Es war mir sehr wichtig, dass die Deckung gut steht. Stefan Becker ist weiterhin ein überragender Spieler." Man darf gespannt sein, wer in der Anfangsformation stehen wird. Für den TVE-Coach "kann es am Wochenende ganz anders laufen". Christoph Jurkscheit wird hingegen weiter auf seinen ersten Einsatz warten müssen. Der Neuzugang vom TV Kuchenheim laboriert weiterhin an einer Bizeps-Verletzung. Mühlenstedt: "Jurkscheit kann mit dieser Verletzung keinen Handball spielen. Das ist ärgerlich, weil er auf einem guten Weg war."
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| 01. Spieltag | TuS Niederpleis - TVE Bad Münstereifel 28:27 (7:15) |
Starker Beginn - katastrophales EndeDer TVE Bad Münstereifel unterliegt zum Auftakt beim TuS Niederpleis mit 27:28Der Handball-Oberligist gibt in der zweiten Hälfte ein gewonnen geglaubtes Spiel fahrlässig aus den HändenVON THORSTEN JORDAN, 27.08.2007, KOELNER STADTANZEIGER TuS Niederpleis - TVE Bad Münstereifel 28:27 (8:15). Als die Schlusssirene ertönte, stand Enno Mühlenstedt die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. "Wir sind selbst Schuld. Dieses Spiel haben wir regelrecht weggeschenkt", rang der Coach des Handball-Oberligisten TVE Bad Münstereifel angesichts der völlig unnötigen Auftaktpleite nach Fassung. Dabei hatte alles mehr als erfreulich begonnen. TVE-Keeper Tim Lierenfeld war kaum zu bezwingen, die Abwehr, in der vor allem Neuzugang Benny Jacobs zu überzeugen wusste, präsentierte sich geordnet und aggressiv, und vorne wurde gut getroffen. "Wir hatten alles im Griff und beherrschten den Gegner souverän", freute sich Mühlenstedt über eine schnelle 4:0-Führung, die bis zur Pause auf 15:8 ausgebaut wurde. Zu beklagen gab es lediglich die Hinausstellung von Kreisläufer Peter Trimborn, der kurz vor der Pause die dritte Zwei-Minuten-Strafe kassierte. Mit Wiederanpfiff nahm das Unheil dann jedoch nach und nach seinen Lauf. Beim TVE machten sich die ersten Konzentrationsmängel bemerkbar und gleichzeitig witterten die Hausherren Morgenluft und wurden kämpferisch immer stärker. Zwar führten die Bad Münstereifeler weiterhin mit 25:20 und lagen auch zwei Minuten vor dem Ende noch mit 27:25 vorne (58.), doch der TuS konnte noch ausgleichen und sogar eine Sekunde vor dem Abpfiff den Siegtreffer erzielen. "So etwas darf einfach nicht passieren", monierte Mühlenstedt auch die fehlende Einstellung: "Darüber wird zu sprechen sein." Und auch über die Tatsache, dass seine Schützlinge sich in Durchgang zwei zahlreiche individuelle Fehler erlaubten, die der Gegner gnadenlos mit erfolgreichen Tempogegenstößen bestrafte.TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Jacobs (5), Holtmeier (2), Tuitje, Zimmermann (3), Schmidt (6), Trimborn (1), Schmitz (8/ 6), Becker (2), Prömse, Wilms, Naguschewski. TVE verspielt hohe FührungSieben Tore Vorsprung zur Halbzeit, aber 27:28 in Niederpleis verlorenVON JÜRGEN BUDTKE, 27.08.2007, KOELNISCHE RUNDSCHAU TuS Niederpleis - TVE Bad Münstereifel 28:27 (8:15). "Darüber wird noch zu reden sein", machte TVE-Trainer Enno Mühlenstedt keinen Hehl daraus, dass er völlig unzufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte war. Verständlich, denn die Kurstädter hatten die Partie klar im Griff, leisteten sich nach Wiederanpfiff jedoch Undiszpliniertheiten und Unsicherheiten zuhauf, die ein aufopferungsvoll kämpfender Gastgeber nutzte, um die Begegnung völlig überraschend noch umzubiegen. Ein überragender Torhüter Tim Lierenfeld und eine "bombastisch" stehende Abwehr sorgten beim TVE dafür, dass er gleich mit 5:1 in Führung ging und diese über 10:5 und 14:7 ausbaute. Zwar musste Peter Trimborn bereits im ersten Abschnitt nach der dritten Zeitstrafe auf die Tribüne, das wurde zunächst aber noch verkraftet. "Wir waren zu dünn besetzt, Trimborn fehlte in der zweiten Halbzeit im Abwehrverband", ließ Mühlenstedt als einzige Entschuldigung gelten. Ansonsten monierte er eine Menge: "Wir haben einfach nicht mehr als Mannschaft dagestanden. Es haben Sicherheit und Klarheit in unserer Spielweise gefehlt, die wir noch in der ersten Halbzeit gezeigt haben. Bei uns entwickelte sich pure Unsicherheit, und aufgrund der Hektik bin ich nicht mehr an meine Mannschaft herangekommen." Zehn Minuten vor Schluss führten die Gäste immer noch mit 25:20. Danach drehte Niederpleis auf (Mühlenstedt: "Die haben bis zum Ende gefightet"), glich aus und traf sogar in der Schlusssekunde noch zum Siegtreffer. Dabei waren Tempogegenstöße die effektivste Waffe der Gastgeber, die meisten Treffer erzielte der TuS mit Gegenangriffen. Neben Lierenfeld verdiente sich beim TVE noch Neuzugang Uli Holtmeier gute Noten, der auf der Mittelposition vor einer guten Entwicklung steht.TVE Bad Münstereifel: Lierenfeld, Calis, Becker (2), Trimborn (1), Schmitz (8/6), Zimmermann (3), Jacobs (5), Holtmeier (2), Schmidt (6), Naguschewski, Wilms, Prömse, Tuitje.
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