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1. Herrenmannschaft

Ernüchternde Vorrunde für neuformierte 1. Tischtennis-Herrenmannschaft in der Kreisliga:

Nach dem personell bedingten Rückzug unserer 1. Herrenmannschaft aus der Bezirksliga und dem gleichzeitigen Aufstieg unserer 2. Mannschaft, die in einem packenden Relegationsspiel gegen den TTC Zingsheim den Aufstieg in die Kreisliga vergolden konnten, gingen wir mit voller Vorfreude als „neue“ erste Mannschaft in die Saison.

Mit einer guten Mischung aus den Bezirksligaerfahrenen Spielern um Jogi Drüke, Udo Ackermann, Tim Ludwig und Eugen Seiler sowie erfahrenen Spielern der „alten“ zweiten Mannschaft wie Dieter Temming, Horst van Bonn und Frank Pardemann, war man zuversichtlich, nach guter Vorbereitung im Sommer in die neue Saison zu starten.

Doch gleich der erste Spieltag sollte für uns holprig starten. Ohne die Leistungsträger Jogi Drüke und Tim Ludwig mussten wir auswärts beim Bezirksklassen-Absteiger aus Stotzheim antreten. Trotz couragierter Leistung aller Beteiligten (unter anderem mit zwei Spielern der „neuen“ zweiten Mannschaft) setzte es eine klare 1:9-Niederlage.

Bereits nach diesem Spieltag war für uns abzusehen, dass die Saison unter anderen Vorzeichen stehen würde, als geplant.
Eugen plagten Probleme an der Bandscheibe, die ihn immer stärker einschränkten, zusätzlich zog sich Frank eine Sehnenentzündung im Schlagarm zu, die ihn bis zum Ende der Hinrunde außer Gefecht setzen sollte. Eine weitere Hiobsbotschaft erreichte uns von Tim, der uns mitteilen musste, dass er praktisch die gesamte Hinrunde aus beruflichen Gründen verpassen würde.
Trotz alledem gelang uns am nächsten Spieltag in der Neuauflage des Relegations-Duells gegen den TTC Zingsheim ein souveräner 9:3-Erfolg. Jogi, Udo und Dieter blieben an diesem Abend ungeschlagen und sollten somit auch die Stützen der Mannschaft in den nächsten schwierigen Wochen bilden.

Voller Tatendrang gingen wir somit in das nächste Heimspiel gegen den VfL Kommern um Ex-TVEler Tom Kreuzer. Erneut wurden die verletzten Spieler von Horst van Bonn und Fabian Russ vertreten, die sich nahtlos in unser Team einfügten.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte, wobei insbesondere die knappen Duelle zumeist an die Gäste aus Kommern abgegeben werden mussten. Gerade Ex-Spieler Kreuzer konnte dabei Udo und Dieter in den Duellen knapp in jeweils fünf Sätzen bezwingen. Fast sym-ptomatisch ging es am Ende in ein packendes Schlussdoppel. Unsere Doppelbesetzung Drüke/Ackermann versuchte mit einem Sieg den 7:8-Rückstand in einen hochverdienten Punktgewinn umzuwandeln. Nach vier spannenden Sätzen, ging es in den entscheidenden fünften Satz, in dem wir bereits mit 7:4 führten. Doch leider war das Glück an diesem Abend nicht auf unserer Seite, und beide verloren das Schlussdoppel auf bitterste Art und Weise, womit die Kommerner einen glücklichen Sieg einfahren konnten. Zusätzlich mussten wir Eugens Entscheidung respektieren, nach diesem Spiel aufgrund seiner Rückenprobleme für mindestens den Rest der Hinrunde zu pausieren.

Im folgenden Spiel gegen die frühere Bezirksklassen-Mannschaft aus Friesheim mussten wir anschließend ebenfalls eine klare 3:9-Niederlage einstecken, wobei sich gerade die vier Ersatzspieler der zweiten Mannschaft achtbar schlugen.
Mehr Chancen rechneten wir uns im folgenden Spiel gegen den TTV Euskirchen III aus. Und dieser Glaube bestärkte sich nach einem 2:0-Start in die Partie nach den ersten beiden Doppeln. Allerdings versäumten wir es leider, diesen Schwung mitzunehmen und verloren am Ende knapp mit 6:9. Gegen Ende des Spiels mussten wir dabei wieder einige knappe Spielverluste hinnehmen, sodass man auch diese Niederlage in die Kategorie „unnötig“ verbuchen muss.

Nachdem wir in der Folgewoche eine klare 1:9-Schlappe gegen den Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Kall hinnehmen mussten (wobei diese bei vier Niederlagen im fünften Satz erneut zu hoch ausfiel), standen danach für uns vier richtungsweisende Spiele in 7 Tagen an.

Den Start bildete das Heimspiel gegen Kuchenheim, welches wir bis zum 4:4 ausgeglichen halten konnten. Danach konnten wir den Kuchenheimern leider wenig entgegensetzen und verloren letztlich verdient mit 5:9.
Am folgenden Tag traten wir in Lommersum direkt zum nächsten Spiel an, mussten allerdings dort auf Udo (Probleme im Handgelenk), Fabian (Urlaub) und Horst (berufliche Gründe) verzichten. Erneut schlugen wir uns mit den Ersatzspielern wacker (gerade Nachwuchsspieler Robin Hürten konnte in seinem ersten Einsatz bei der ersten Mannschaft trotz Niederlage eine tolle Partie zeigen), mussten allerdings eine weitere Niederlage einstecken (am Ende 4:9).

Somit lag unsere Hoffnung auf den ersten Punktgewinn nach acht Wochen auf der Partie beim TTV Euskirchen III. Ungewöhnlich ist bei dieser Mannschaft, dass Sie als eine von wenigen Mannschaften in der Liga bereits mit einem neuen Plastikball spielt (erst ab der Saison 19/20 verbindlich), welcher sich akustisch, vom Absprungverhalten und von der Aufnahme von Rotation erheblich vom alten Ball (den wir bei Heimspielen einsetzen) unterscheidet.
Bedingt durch die Verunsicherung der letzten Wochen, dem „straffen“ Programm der vorherigen Tage und vielleicht auch der Irritation über die „Tücken“ des neuen Balles, zeigten wir unsere schwächste Saisonleistung. Dass die Niederlage dabei mit 3:9 erneut deutlich zu hoch ausfiel (erneut sechs Niederlagen im Entscheidungssatz) und auch genau in die andere Richtung hätte ausgehen können, spielte dabei keine Rolle mehr.

Scherzhaft wurde unsere Situation schon mit dem Saisonstart des 1. FC Köln verglichen – meist ordentliche Auftritte, immer mit vorbildlichem Einsatz aller Spieler, aber immer ohne die notwendige Portion Glück.

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde spielten wir gegen den Mitaufsteiger aus Lechenich, der sich etwas überraschend als Verfolger der Kaller auf dem 2. Platz der Tabelle einsortiert hatte. Nach langer Zeit konnten wir nochmals auf Frank Pardemann zurückgreifen. So durfte Horst van Bonn ins untere Paarkreuz rücken. Somit war es uns möglich, die Mannschaft etwas ausgeglichener aufzustellen und das Spiel komplett offen zu gestalten. Dadurch gingen wir sogar früh mit 4:1 in Führung. Horst und Dieter hätten diese Führung sogar ausbauen können, verloren allerdings beide Spiele knapp im fünften Satz. Damit blieb das Spiel ausgeglichen und umkämpft bis zum 7:7. Leider verlor Fabian dann das abschließende Einzel und auch Jogi und Udo zogen im Schlussdoppel nach hartem Kampf im Entscheidungssatz den Kürzeren. Schon wieder verloren wir ein Spiel auf die denkbar ungünstigste Art und Weise.
Am letzten Spieltag treten wir in Sötenich an und können dort wohl erstmals auf einen Einsatz von Tim bauen. Mit seiner Qualität versprechen wir uns dort den ersten Punktgewinn nach langer Zeit.

Momentan befinden wir uns nun auf dem vorletzten Platz der Tabelle und somit einem Abstiegsplatz, haben allerdings die vorderen Plätze und damit das „rettende Ufer“ in Schlagdistanz.

Zusätzlich haben sowohl wir, als auch die zweite Mannschaft, für die Rückrunde jeweils potenzielle Neuzugänge im Gespräch, welche auch schon im Trainingsbetrieb eingegliedert sind und die Qualität erheblich erhöhen dürften. Auch bei Tim sieht es so aus, als könne er in der Rückrunde bei einem größeren Teil der Spiele wieder mitwirken. Da die Stimmung in Mannschaft und Abteilung weiterhin komplett positiv ist, sind wir zuversichtlich, uns in der Rückrunde Richtung Tabellenmittelfeld orientieren zu können, ohne die Situation gleichzeitig zu unterschätzen.

Zusätzlich wollen wir uns ganz besonders bei den Spielern der zweiten Mannschaft bedanken, ohne die der Spielbetrieb in dieser Form nicht möglich gewesen wäre! An der Stelle auch nochmal großen Respekt an Peter Löchner, der mit seinen tollen Leistungen einige arrivierte Spieler der Kreisliga in die Knie zwingen konnte. Er ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man Tischtennis auch im höheren Alter auf einem starken Leistungsniveau  spielen kann.  

Abschließend freuen wir uns weiter auf die „dritte Halbzeit“ in der Post und bedanken uns bei allen Gönnern, Sponsoren und Zuschauern für die Unterstützung.